Dieses Seminar nutzt die Analysefunktionen von SAP Signavio Process Manager, um Modelle nicht nur zu dokumentieren, sondern gezielt zu bewerten. Simulation, Szenarien, Modellvergleich, Standardberichte, Matrizen, Exporte und Nutzungsinformationen werden mit klaren Fragestellungen verbunden. Besonderes Gewicht liegt auf belastbaren Annahmen und richtiger Interpretation, denn eine präzise Simulation falscher Eingaben bleibt präzise falsch.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Methodik
- Lernerfolgskontrolle
Seminarprofil
Dieses Seminar nutzt die Analysefunktionen von SAP Signavio Process Manager, um Modelle nicht nur zu dokumentieren, sondern gezielt zu bewerten. Simulation, Szenarien, Modellvergleich, Standardberichte, Matrizen, Exporte und Nutzungsinformationen werden mit klaren Fragestellungen verbunden. Besonderes Gewicht liegt auf belastbaren Annahmen und richtiger Interpretation, denn eine präzise Simulation falscher Eingaben bleibt präzise falsch.
Lernziele
- Analysefragen und erforderliche Modelldaten vor der Auswertung definieren.
- BPMN-Simulationen mit Fällen, Zeiten, Ressourcen, Kosten und Wahrscheinlichkeiten aufbauen.
- Ist- und Sollszenarien vergleichen und Engpässe erkennen.
- Standardberichte, Matrizen und Exporte zielgerichtet einsetzen.
- Ergebnisse plausibilisieren, dokumentieren und in Verbesserungsentscheidungen überführen.
Zielgruppe
Process Analysts, Business-Analysten, Process Owner, Prozessoptimierung, Controlling, Organisationsentwicklung, Qualitätsmanagement und Process-Management-Office.
Voraussetzungen
Sichere Grundbedienung von SAP Signavio Process Manager und BPMN-Grundkenntnisse. Eigene Beispielmodelle und Prozessdaten sind für Inhouse-Formate hilfreich.
Seminarinhalte
Tag 1: Analysegrundlage und Simulation
- Schritt 1: Fragestellung und Kennzahlen definieren
Durchlaufzeit, Wartezeit, Kosten, Auslastung, Fallmenge, Engpass und Serviceziel werden mit Einheit, Zeitraum und Datenquelle beschrieben.
- Schritt 2: Modell auf Simulationsfähigkeit prüfen
Start, Ende, Gateway-Bedingungen, Schleifen, Ressourcen, Ausnahmen und unvollständige Pfade werden vor der Parametrisierung bereinigt.
- Schritt 3: Fälle und Ankunftsverhalten festlegen
Fallzahlen, Zeiträume, Verteilungen und saisonale Annahmen werden dokumentiert und auf Plausibilität geprüft.
- Schritt 4: Zeiten, Ressourcen und Kosten pflegen
Bearbeitungszeiten, Wartezeiten, Rollen, Kapazitäten und Kostensätze werden für relevante Aktivitäten hinterlegt.
- Schritt 5: Basissimulation ausführen
Ergebnisse werden auf Laufzeit, Auslastung, Warteschlangen, Kosten und ungewöhnliche Pfade untersucht.
Tag 2: Szenarien und Modellvergleich
- Schritt 6: Ist-Szenario validieren
Simulationsergebnisse werden mit bekannten Beobachtungen und Stichproben verglichen. Unplausible Abweichungen führen zur Korrektur der Annahmen.
- Schritt 7: Sollmaßnahmen formulieren
Ressourcenänderung, Parallelisierung, Regelanpassung, Automatisierung und Eliminierung unnötiger Schritte werden als getrennte Szenarien vorbereitet.
- Schritt 8: Szenarien vergleichen
Auswirkungen auf Durchlaufzeit, Kosten, Auslastung und Engpässe werden gegenübergestellt. Zielkonflikte werden ausdrücklich dokumentiert.
- Schritt 9: Modellversionen vergleichen
Änderungen zwischen Ist- und Sollmodell werden in Ablauf, Verantwortlichkeiten, Systemen, Daten und Attributen nachvollzogen.
- Schritt 10: Entscheidungsvorlage erstellen
Annahmen, Nutzen, Risiken, Sensitivität und offene Datenlücken werden kompakt für Process Owner oder Projektgremium aufbereitet.
Tag 3: Berichte, Matrizen und Analysebetrieb
- Schritt 11: Passenden Bericht auswählen
Prozesscharakteristik, Verantwortungsübergaben, Systemnutzung, Dokumente, Risiken, Kontrollen und weitere Standardberichte werden anhand der Frage ausgewählt.
- Schritt 12: Berichte konfigurieren und exportieren
Umfang, Modelle, Attribute, Filter, Ausgabeformat und Weiterverarbeitung werden reproduzierbar festgelegt.
- Schritt 13: Matrizen interpretieren
Rollen-, System-, Dokument- und Kontrollbezüge werden auf Konzentrationen, Lücken und ungewöhnliche Abhängigkeiten untersucht.
- Schritt 14: Nutzungsinformationen einbeziehen
Veröffentlichungsgrad, Aufrufe, offene Kommentare und wenig genutzte Inhalte werden als zusätzliche Signale bewertet.
- Schritt 15: Analyseprozess standardisieren
Fragestellung, Datenprüfung, Ausführung, Plausibilisierung, Freigabe, Ablage und Wiederholung werden in einen Analyseleitfaden überführt.
Praxisübungen
- Ein BPMN-Modell für eine Basissimulation vorbereiten.
- Zeiten, Ressourcen, Kosten und Fallmengen mit dokumentierten Annahmen erfassen.
- Zwei Sollszenarien vergleichen und einen Zielkonflikt erläutern.
- Einen System- oder Verantwortungsbericht erzeugen und interpretieren.
- Eine Entscheidungsvorlage mit Ergebnissen und Unsicherheiten erstellen.
Methodik
Analyse beginnt mit einer präzisen Frage und endet mit einer dokumentierten Entscheidung. Werkzeugergebnisse werden stets gegen Annahmen, Datenqualität und fachliche Erfahrung geprüft.
Lernerfolgskontrolle
Die Lernerfolgskontrolle erfolgt durch nachvollziehbare Zwischenprüfungen, Modellreviews und eine integrierte Praxisaufgabe. Bewertet werden fachliche Schlüssigkeit, korrekte Nutzung der Funktionen, Dokumentationsqualität und reproduzierbares Vorgehen.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Process Analysts, Business-Analysten, Process Owner, Prozessoptimierung, Controlling, Organisationsentwicklung, Qualitätsmanagement und Process-Management-Office. |
| Voraussetzungen: | Sichere Grundbedienung von SAP Signavio Process Manager und BPMN-Grundkenntnisse. Eigene Beispielmodelle und Prozessdaten sind für Inhouse-Formate hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Live-Demonstrationen, geführte Übungen am System, Fallstudien und Modellreviews |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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