Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Didaktisches Konzept
Seminarprofil
Das dreitägige Seminar vermittelt die praktische Nutzung von SIMPL als Computerized Maintenance Management System. Anlagen, Störmeldungen, Arbeitsaufträge, Wartungspläne, Checklisten, Ressourcen, Rückmeldungen und Instandhaltungskennzahlen werden zu einem steuerbaren Prozess verbunden.
Zielgruppe
Instandhaltungsleitung, Arbeitsvorbereitung, Technische Leitung, Betriebsführung, Servicetechnik und Key-User
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Wartung und Instandhaltung; typische Anlagen und Wartungspläne sollten bekannt sein.
Lernziele
- Anlagen und Instandhaltungsstammdaten als verlässliche Arbeitsgrundlage einrichten
- Störungen qualifizieren und in priorisierte Arbeitsaufträge überführen
- präventive Wartungspläne und standardisierte Arbeitsinhalte aufbauen
- Durchführung, Rückmeldung und technische Historie vollständig dokumentieren
- Rückstand, Verfügbarkeit, Ausfall und Wiederholfehler kennzahlenbasiert steuern
Seminarinhalte
Modul 1: CMMS-Prozess und Stammdaten
- Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für CMMS-Prozess und Stammdaten festlegen.
- Schritt 2: Anlagen, Standorte, Verantwortungen, Qualifikationen, Auftragsarten, Fehlercodes und Prioritätsregeln werden als einheitliche Grundlage eingerichtet.
- Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
- Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.
Modul 2: Störmeldung und Erstbewertung
- Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Störmeldung und Erstbewertung festlegen.
- Schritt 2: Symptom, Auswirkung, Dringlichkeit, Sicherheitsbezug und betroffene Anlage werden erfasst und in eine nachvollziehbare Priorität übersetzt.
- Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
- Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.
Modul 3: Arbeitsauftrag und Arbeitsvorbereitung
- Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Arbeitsauftrag und Arbeitsvorbereitung festlegen.
- Schritt 2: Arbeitsumfang, Schritte, Ressourcen, Material, Dokumente, Freigaben und Termin werden vor der Ausführung vollständig geplant.
- Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
- Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.
Modul 4: Präventive Wartungspläne
- Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Präventive Wartungspläne festlegen.
- Schritt 2: Zeit-, Zähler- oder Ereignisintervalle, Vorlauf, Toleranz, Saisonbezug und Folgeaufträge werden für wiederkehrende Maßnahmen konfiguriert.
- Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
- Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.
Modul 5: Checklisten und Prüfwerte
- Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Checklisten und Prüfwerte festlegen.
- Schritt 2: Arbeitsanweisungen, Messwerte, Grenzwerte, Nachweise und Abweichungsaktionen werden in standardisierte mobile Formulare überführt.
- Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
- Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.
Modul 6: Durchführung und Rückmeldung
- Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Durchführung und Rückmeldung festlegen.
- Schritt 2: Zeit, Tätigkeit, Material, Befund, Ursache, Lösung und Restarbeit werden so erfasst, dass Historie und Auswertung belastbar bleiben.
- Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
- Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.
Modul 7: Rückstand, Priorisierung und Wochensteuerung
- Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für Rückstand, Priorisierung und Wochensteuerung festlegen.
- Schritt 2: Offene, überfällige und blockierte Aufträge werden nach Kritikalität, Risiko und Ressourcenlage gesteuert.
- Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
- Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.
Modul 8: CMMS-Kennzahlen und kontinuierliche Verbesserung
- Schritt 1: Fachlichen Anwendungsfall, Ausgangslage und Sollzustand für CMMS-Kennzahlen und kontinuierliche Verbesserung festlegen.
- Schritt 2: Verfügbarkeit, MTTR, Störhäufigkeit, Planerfüllung, Rückstand und Wiederholfehler werden interpretiert und Maßnahmen zugeordnet.
- Schritt 3: Relevante Daten, Rollen und Einstellungen im Übungssystem konfigurieren und den vollständigen Prozessfall durchführen.
- Schritt 4: Ergebnis anhand festgelegter Prüfkriterien kontrollieren, Abweichungen korrigieren und die betriebliche Vorgehensweise dokumentieren.
Praxisübungen
- Aufbau eines präventiven Wartungsplans mit Checkliste und Grenzwertprüfung
- Bearbeitung einer Störung von der Meldung bis zur Ursachen- und Lösungsdokumentation
- Durchführung einer Instandhaltungs-Wochensteuerung mit Rückstands- und KPI-Auswertung
Didaktisches Konzept
Kurze fachliche Einführungen werden unmittelbar mit trainergeführten Demonstrationen und praktischen Übungen im System verbunden. Jeder Themenblock wird anhand eines realistischen Prozessfalls aufgebaut, geprüft und dokumentiert. Verständnisfragen, Fehlerbilder und betriebliche Varianten werden direkt in die Übungen aufgenommen.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Instandhaltungsleitung, Arbeitsvorbereitung, Technische Leitung, Betriebsführung, Servicetechnik und Key-User |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Wartung und Instandhaltung; typische Anlagen und Wartungspläne sollten bekannt sein. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachliche Einführung, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar auf ausdrücklichen Wunsch |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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