Seminar Oracle Linux

Das Schulungsportfolio zu Oracle Linux trennt grundlegende Administration, sicheren Systembetrieb, Lifecycle-Management und moderne Plattformthemen. Dadurch können Lernpfade nach Rolle, vorhandener Erfahrung und geplanter Systemlandschaft zusammengestellt werden.

Inhaltsübersicht

  • Plattform und Einsatzfelder
  • Seminarportfolio
  • Empfohlene Lernreihenfolge
  • Lernpfade nach Rolle
  • Kompakt- und Intensivformate
  • Auswahl nach Ausgangslage

Plattform und Einsatzfelder

Oracle Linux wird für klassische Serverdienste, Oracle-Workloads, hochverfügbare Systeme, Virtualisierung, automatisierte Plattformen, Container und Kubernetes eingesetzt. Ein tragfähiger Betrieb verbindet Kernel und Pakete, systemd, Netzwerk, Storage, Sicherheit, Patching, Monitoring, Sicherung und dokumentierte Wiederanlaufverfahren.

Seminarportfolio

Einstieg und Administration

  • Oracle Linux – Einführung, Architektur und Einsatzplanung
  • Oracle Linux – Administration: Grundlagen
  • Oracle Linux – Administration: Aufbau, systemd und Fehleranalyse
  • Oracle Linux – Installation, Kickstart und Image Builder
  • Oracle Linux – Paketmanagement, Repositorys und Unbreakable Linux Network

Betrieb, Netzwerk und Daten

  • Oracle Linux – Netzwerkadministration mit NetworkManager und firewalld
  • Oracle Linux – Storage, Dateisysteme und Netzwerk-Speicher
  • Oracle Linux – Backup, Wiederherstellung und Disaster Recovery
  • Oracle Linux – Performanceanalyse, UEK und Systemoptimierung
  • Oracle Linux – Oracle-Database-Plattform vorbereiten und betreiben

Sicherheit und Lifecycle

  • Oracle Linux – Sicherheit, SELinux, OpenSCAP und Systemhärtung
  • Oracle Linux – Ksplice und Zero-Downtime-Patching
  • Oracle Linux – OS Management Hub: Patch- und Lifecycle-Management
  • Oracle Linux – Migration von RHEL und CentOS sowie Upgrades mit Leapp
  • Oracle Linux – Hochverfügbarkeit mit Pacemaker und Corosync

Virtualisierung, Automation und Cloud Native

  • Oracle Linux – KVM-Virtualisierung mit libvirt
  • Oracle Linux – Virtualization Manager: Planung, Bereitstellung und Administration
  • Oracle Linux – Automation Manager: Enterprise-Automatisierung mit Ansible
  • Oracle Linux – Container mit Podman, Buildah und Skopeo
  • Oracle Linux – OCI: Bereitstellung, Betrieb und Automatisierung
  • Oracle Linux – Cloud Native Environment: Kubernetes-Cluster bereitstellen und administrieren

Empfohlene Lernreihenfolge

Die folgende Reihenfolge führt vom Plattformverständnis über den stabilen Tagesbetrieb zu den spezialisierten Rollen. Bereits vorhandenes Linux-Wissen kann einzelne Einstiegsstufen ersetzen, nicht jedoch die produktbezogenen Betriebs- und Sicherheitsbausteine.

  1. Einführung, Architektur und Einsatzplanung
  2. Administration: Grundlagen
  3. Installation, Kickstart und Image Builder
  4. Paketmanagement, Repositorys und Unbreakable Linux Network
  5. Netzwerkadministration mit NetworkManager und firewalld
  6. Storage, Dateisysteme und Netzwerk-Speicher
  7. Administration: Aufbau, systemd und Fehleranalyse
  8. Sicherheit, SELinux, OpenSCAP und Systemhärtung
  9. Backup, Wiederherstellung und Disaster Recovery
  10. Performanceanalyse, UEK und Systemoptimierung
  11. Danach die passende Spezialisierung: Database-Plattform, Ksplice, OS Management Hub, Migration und Leapp, Hochverfügbarkeit, KVM, Virtualization Manager, Automation Manager, Container, OCI oder Cloud Native Environment

Lernpfade nach Rolle

  • Systemadministration: Einführung, Grundlagen, Installation, Paketmanagement, Netzwerk, Storage, Aufbau und Fehleranalyse, Backup, Sicherheit und Performance.
  • Security und Lifecycle: Grundlagen, Paketmanagement, Sicherheit, Ksplice, OS Management Hub, Migration und Leapp sowie Hochverfügbarkeit.
  • Virtualisierung: Grundlagen, Netzwerk, Storage, KVM und anschließend Virtualization Manager.
  • Automation und DevOps: Grundlagen, Installation, Paketmanagement, Automation Manager, Container, OCI und Cloud Native Environment.
  • Oracle-Database-Plattform: Grundlagen, Storage, Netzwerk, Sicherheit, Performance und die gezielte Vorbereitung der Database-Hosts.

Kompakt- und Intensivformate

Das dreitägige Kompaktseminar bündelt die wichtigsten Aufgaben aus Administration, Sicherheit und Tagesbetrieb. Die drei fünftägigen Intensivseminare verdichten gemeinsam das gesamte Einzelseminar-Portfolio: erstens Administration, Netzwerk, Storage und Troubleshooting; zweitens Sicherheit, Patching, Hochverfügbarkeit und Lifecycle; drittens Automatisierung, Virtualisierung, Container und Cloud Native.

Auswahl nach Ausgangslage

  • Ohne Linux-Praxis beginnt der Lernweg mit Einführung und Administrationsgrundlagen.
  • Mit solider Linux-Erfahrung kann direkt ein Fachseminar oder das Kompaktformat gewählt werden.
  • Für neue Plattformteams eignen sich die Intensivformate, wenn ein durchgängiges Labor wichtiger ist als die maximale Tiefe jedes Einzelthemas.
  • Für produktive Spezialrollen bleiben die Einzelseminare die gründlichste Variante, weil sie mehr Zeit für Fehlerfälle, Wiederholung und betriebliche Standards bieten.

Seminarauswahl

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ja, ab 2 Teilnehmern

Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop:

ja, sehr gerne

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ja, auf Datenträger oder Download

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ja, selbstverständlich

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