Seminar Oracle Linux – Virtualization Manager: Planung, Bereitstellung und Administration

Das Seminar behandelt Oracle Linux Virtualization Manager als zentrale Plattform für KVM-basierte Rechenzentrumsvirtualisierung. Engine, Hosts, Cluster, Netzwerke, Storage Domains, virtuelle Maschinen, Vorlagen, Hochverfügbarkeit, Migration und Betrieb werden in einem Mehrhost-Labor aufgebaut.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik

Zielsetzung

  • OLVM-Architektur, Kapazität und Abhängigkeiten fundiert planen
  • Engine, Hosts, Cluster, Netzwerke und Storage bereitstellen
  • Virtuelle Maschinen, Vorlagen, Migration und HA administrieren
  • Monitoring, Backup, Wartung, Upgrade und Troubleshooting organisieren

Zielgruppe

Virtualisierungsadministratoren, Linux-Systemteams, Rechenzentrumsbetreiber, technische Architekten und Plattformverantwortliche.

Voraussetzungen

Sichere Oracle-Linux-Administration, KVM-/libvirt-Grundlagen, Netzwerk- und Storage-Kenntnisse.

Seminarinhalte

  1. Schritt 1: Anforderungen und Zielarchitektur planen

    Workloads, Kapazität, Verfügbarkeit, Fehlerdomänen, Netzwerkzonen, Storage und Betriebsrollen werden erfasst. Daraus entsteht eine nachvollziehbare Engine-, Cluster- und Hostarchitektur.

  2. Schritt 2: Voraussetzungen der Engine vorbereiten

    DNS, Zeit, Zertifikate, Datenbank, Ressourcen, Netzwerk und Paketquellen werden geprüft. Abhängigkeiten werden vor der Installation dokumentiert.

  3. Schritt 3: Engine installieren und abnehmen

    Installation, initiale Anmeldung, Zertifikate, Dienste, Protokolle und grundlegende Konfiguration werden durchgeführt. Administrations- und Notfallzugänge werden getrennt.

  4. Schritt 4: Rechenzentrum und Cluster anlegen

    Data Center, Cluster, CPU-Typ, Kompatibilitätsstand, Scheduling und Migrationsregeln werden eingerichtet. Clustergrenzen entsprechen technischen Fehlerdomänen.

  5. Schritt 5: KVM-Hosts integrieren

    Hosts werden vorbereitet, registriert und auf Netzwerk, Storage, Virtualisierung und Zeit geprüft. Installationsfehler werden anhand der Engine- und Hostprotokolle analysiert.

  6. Schritt 6: Logische Netzwerke modellieren

    Management, Migration, Storage, VM-Verkehr und Anzeige werden getrennt. Bonds, VLANs, MTU und Zuordnung zu physischen Interfaces werden kontrolliert umgesetzt.

  7. Schritt 7: Storage Domains bereitstellen

    Daten-, ISO- beziehungsweise Image- und Exportanforderungen werden eingeordnet. NFS- oder blockbasierte Pfade, Berechtigungen, Multipath und Kapazität werden geprüft.

  8. Schritt 8: Virtuelle Maschinen erstellen

    Betriebssystem, CPU, Speicher, Firmware, Disk, Netzwerk und Konsole werden konfiguriert. Guest Tools und agentenbasierte Funktionen werden aktiviert.

  9. Schritt 9: Vorlagen und Pools nutzen

    Gold Images, Templates, Thin Provisioning, Klone und Pools werden aufgebaut. Aktualisierung und Versionswechsel einer Vorlage erhalten einen definierten Prozess.

  10. Schritt 10: Ressourcen und Scheduling steuern

    Quotas, Limits, Affinität, Hostgruppen, Prioritäten und Platzierung werden an Workloads angepasst. Überbelegung wird anhand von Kapazitätsdaten entschieden.

  11. Schritt 11: Live-Migration durchführen

    Netzwerk- und CPU-Kompatibilität, Storage, Bandbreite und Zielhost werden geprüft. Migration und automatische Platzierung werden praktisch getestet.

  12. Schritt 12: Hochverfügbarkeit konfigurieren

    VM-HA, Host-Power-Management, Fencing, Restart-Priorität und Reserven werden geplant. Ein kontrollierter Hostausfall zeigt die tatsächliche Wiederanlaufzeit.

  13. Schritt 13: Snapshots, Backups und Exporte behandeln

    Snapshots, VM-Backups, Engine-Backup und Recovery werden unterschieden. Konsistenz und Wiederherstellung werden in einer Testumgebung nachgewiesen.

  14. Schritt 14: Rollen und Mandantengrenzen setzen

    Administrationsrollen, Benutzerportale, Quotas und objektbezogene Rechte werden nach dem Minimalprinzip eingerichtet.

  15. Schritt 15: Monitoring und Ereignisse auswerten

    Dashboard, Events, Host- und Storagezustand, VM-Metriken, Alarme und Protokolle werden zu einem Betriebsbild verbunden.

  16. Schritt 16: Hostwartung und Lifecycle organisieren

    Maintenance Mode, Migration, Paketwartung, Neustart, Wiederaufnahme und Kapazitätsprüfung werden als feste Reihenfolge durchgeführt.

  17. Schritt 17: Engine- und Plattformupdate planen

    Sicherung, Kompatibilitätsprüfung, Reihenfolge, Wartungsfenster, Abnahme und Rückfall werden für Updates und Upgrades festgelegt.

  18. Schritt 18: Störungen systematisch beheben

    Hostinstallation, Netzwerk, Storage Domain, VM-Start, Migration, Fencing und Engine-Dienste werden anhand einer schichtweisen Diagnose bearbeitet.

  19. Schritt 19: Betriebsübergabe erstellen

    Topologie, Rollen, Netzwerke, Storage, Sicherung, Monitoring, Wartung, Notfall und Kapazitätsplanung werden vollständig dokumentiert.

Praxisübungen

  • Engine installieren und zwei KVM-Hosts in einen Cluster aufnehmen
  • Getrennte Management-, Migrations- und VM-Netze sowie Storage Domain aufbauen
  • Vorlage erstellen, VM bereitstellen und live migrieren
  • Hostausfall, VM-HA, Engine-Backup und Wiederherstellung im Labor testen

Methodik

Ein vollständiges Mehrhost-Labor wird von der Planung bis zum Störungsfall betrieben. Administrationsschritte werden durch Funktions-, Failover- und Recovery-Tests abgesichert.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Virtualisierungsadministratoren, Linux-Systemteams, Rechenzentrumsbetreiber, technische Architekten und Plattformverantwortliche.
Voraussetzungen: Sichere Oracle-Linux-Administration, KVM-/libvirt-Grundlagen, Netzwerk- und Storage-Kenntnisse.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Hannover 4 Tage
Stuttgart 4 Tage
Dresden 4 Tage
Luxemburg 4 Tage
Regensburg 4 Tage
Jena 4 Tage
Trier 4 Tage
Madgeburg 4 Tage
Friedrichshafen 4 Tage
Kassel 4 Tage
Ulm 4 Tage
München 4 Tage
Nürnberg 4 Tage
Köln 4 Tage
Wuppertal 4 Tage
Münster 4 Tage
Mainz 4 Tage
Erfurt 4 Tage
Bremen 4 Tage
Berlin 4 Tage
Paderborn 4 Tage
Essen 4 Tage
Darmstadt 4 Tage
Frankfurt 4 Tage
Freiburg 4 Tage
Potsdam 4 Tage
Flensburg 4 Tage
Konstanz 4 Tage
Hamm 4 Tage
Rostock 4 Tage
Hamburg 4 Tage
Leipzig 4 Tage
Luxemburg 4 Tage
Hannover 4 Tage
Stuttgart 4 Tage
Dresden 4 Tage
Madgeburg 4 Tage
Regensburg 4 Tage
Jena 4 Tage
Trier 4 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.de All rights reserved. | Kontakt | Impressum | Nach oben