Seminar PDV VIS-Suite – VIS-Scan Administration und Qualitätssicherung

Seminar / Training

Das dreitägige Administrationsseminar behandelt die vollständige Konfiguration und den stabilen Betrieb von VIS-Scan. Arbeitsplätze, Geräte, Profile, Bildoptimierung, Trennung, Erkennung, Metadatenextraktion, Kontrollstationen, Routing, Monitoring und geregelte Fehlerbehandlung werden praxisnah aufgebaut.

Inhaltsübersicht

  1. Zielgruppe
  2. Voraussetzungen
  3. Lernziele
  4. Seminarinhalte
  5. Praxisübungen
  6. Methodik und Qualitätsrahmen

Zielgruppe

VIS-Scan-Administration, Systemadministration, technische Anwendungsbetreuung, Poststellenleitung und Projektteams für Eingangsdigitalisierung

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu Scanprozessen, Dokumentenarten, Metadaten und dem Betrieb von Arbeitsplatz- oder Serverkomponenten

Lernziele

  • Scanarchitektur, Geräte und Erfassungsprofile an Eingangsszenarien anpassen
  • Bildqualität, Dokumenttrennung und Metadatenextraktion systematisch konfigurieren
  • Kontroll- und Fehlerarbeitsplätze mit eindeutigen Bearbeitungsregeln gestalten
  • Leistung, Qualität, Protokollierung und Rollout dauerhaft überwachen

Seminarinhalte

1. Architektur und Verarbeitungsstrecke

Erfassungsarbeitsplätze, Geräte, Serverkomponenten, Warteschlangen, Kontrollstationen und Zielsysteme werden als Gesamtstrecke abgebildet.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Architektur und Verarbeitungsstrecke“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Erfassungsarbeitsplätze, Geräte, Serverkomponenten, Warteschlangen, Kontrollstationen und Zielsysteme werden als Gesamtstrecke abgebildet.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

2. Arbeitsplätze, Geräte und Treiber

Scanner, Einzug, Formate, Duplex, Auflösung, Farbräume und gerätespezifische Einstellungen werden stabil eingerichtet.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Arbeitsplätze, Geräte und Treiber“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Scanner, Einzug, Formate, Duplex, Auflösung, Farbräume und gerätespezifische Einstellungen werden stabil eingerichtet.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

3. Profile und Dokumentklassen

Eingangskanäle, Dokumentarten, Prioritäten, Zielauflösung und Verarbeitungsschritte werden in wartbare Profile überführt.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Profile und Dokumentklassen“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Eingangskanäle, Dokumentarten, Prioritäten, Zielauflösung und Verarbeitungsschritte werden in wartbare Profile überführt.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

4. Bildoptimierung und Lesbarkeit

Ausrichtung, Zuschnitt, Entzerrung, Kontrast, Leerseitenerkennung und Qualitätsgrenzen werden mit Referenzdokumenten eingestellt.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Bildoptimierung und Lesbarkeit“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Ausrichtung, Zuschnitt, Entzerrung, Kontrast, Leerseitenerkennung und Qualitätsgrenzen werden mit Referenzdokumenten eingestellt.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

5. Dokumenttrennung und Stapellogik

Trennblätter, Barcodes, Seitenregeln, Deckblätter und manuelle Korrektur werden für gemischte Stapel konfiguriert.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Dokumenttrennung und Stapellogik“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Trennblätter, Barcodes, Seitenregeln, Deckblätter und manuelle Korrektur werden für gemischte Stapel konfiguriert.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

6. Klassifikation und Erkennung

Erkennungsmerkmale, Dokumentklassen, Vertrauenswerte und Alternativpfade werden anhand repräsentativer Bestände trainiert und geprüft.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Klassifikation und Erkennung“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Erkennungsmerkmale, Dokumentklassen, Vertrauenswerte und Alternativpfade werden anhand repräsentativer Bestände trainiert und geprüft.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

7. Metadatenextraktion und Validierung

Textbereiche, Schlüssel, Muster, Wertelisten, Pflichtfelder und fachliche Plausibilität werden kombiniert.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Metadatenextraktion und Validierung“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Textbereiche, Schlüssel, Muster, Wertelisten, Pflichtfelder und fachliche Plausibilität werden kombiniert.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

8. Kontrollstation und Nachbearbeitung

Unsichere Ergebnisse, fehlende Seiten, falsche Trennung und unbekannte Dokumente werden in definierte Arbeitsvorräte geleitet.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Kontrollstation und Nachbearbeitung“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Unsichere Ergebnisse, fehlende Seiten, falsche Trennung und unbekannte Dokumente werden in definierte Arbeitsvorräte geleitet.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

9. Zuordnung und Routing

Akte, Vorgang, Dokumentart, Zuständigkeit und nachgelagerter Prozess werden aus Regeln und geprüften Metadaten abgeleitet.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Zuordnung und Routing“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Akte, Vorgang, Dokumentart, Zuständigkeit und nachgelagerter Prozess werden aus Regeln und geprüften Metadaten abgeleitet.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

10. Fehlerbehandlung und Wiederanlauf

Gerätefehler, abgebrochene Stapel, doppelte Verarbeitung, Zielsystemfehler und Quarantäne werden beherrschbar gemacht.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Fehlerbehandlung und Wiederanlauf“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Gerätefehler, abgebrochene Stapel, doppelte Verarbeitung, Zielsystemfehler und Quarantäne werden beherrschbar gemacht.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

11. Monitoring und Kennzahlen

Durchsatz, Fehlerquote, manuelle Korrekturen, Erkennungsqualität, Rückstände und technische Zustände werden ausgewertet.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Monitoring und Kennzahlen“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Durchsatz, Fehlerquote, manuelle Korrekturen, Erkennungsqualität, Rückstände und technische Zustände werden ausgewertet.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

12. Testbestand und Qualitätsmessung

Referenzstapel, Messgrößen, Akzeptanzgrenzen und Regressionstests werden für Konfigurationsänderungen aufgebaut.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Testbestand und Qualitätsmessung“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Referenzstapel, Messgrößen, Akzeptanzgrenzen und Regressionstests werden für Konfigurationsänderungen aufgebaut.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

13. Rollout und Betrieb

Arbeitsplatzstandard, Schulung, Berechtigungen, Wartung, Support und Konfigurationsfreigabe werden geregelt.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Rollout und Betrieb“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Arbeitsplatzstandard, Schulung, Berechtigungen, Wartung, Support und Konfigurationsfreigabe werden geregelt.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

14. Scanprojekt

Eine vollständige Scanstrecke wird konfiguriert, mit Testbestand geprüft und anhand von Kennzahlen abgenommen.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Scanprojekt“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Eine vollständige Scanstrecke wird konfiguriert, mit Testbestand geprüft und anhand von Kennzahlen abgenommen.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

Praxisübungen

  • Konfiguration eines Scanprofils mit Bildoptimierung und Trennung
  • Einrichtung einer Metadatenextraktion mit Vertrauenswert und Kontrollpfad
  • Auswertung eines Referenzstapels mit Qualitäts- und Durchsatzkennzahlen

Methodik und Qualitätsrahmen

Kurze Fachimpulse, moderierte Demonstrationen und aufeinander aufbauende Übungen wechseln sich ab. Jeder Konfigurations- oder Bearbeitungsschritt wird zunächst an einem Referenzfall erklärt, anschließend selbstständig ausgeführt und zuletzt mit einer Prüfliste kontrolliert.

Für die Qualitätssicherung werden Rollen, Ausgangsdaten, erwartete Ergebnisse, Negativfälle und Abnahmekriterien vor der Übung festgelegt. Änderungen und Entscheidungen werden so dokumentiert, dass der Ablauf in einer weiteren Umgebung oder durch eine andere verantwortliche Stelle reproduziert werden kann.

Fachbereichsleitung / Trainingskontakt

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: VIS-Scan-Administration, Systemadministration, technische Anwendungsbetreuung, Poststellenleitung und Projektteams für Eingangsdigitalisierung
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Scanprozessen, Dokumentenarten, Metadaten und dem Betrieb von Arbeitsplatz- oder Serverkomponenten
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Demonstrationen, strukturierte Schritt-für-Schritt-Übungen und kontrollierte Praxisfälle am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar bei ausdrücklich gewähltem Online-Format
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Strukturierte Dokumentation und Arbeitsunterlagen auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
München 3 Tage
Friedrichshafen 3 Tage
Kassel 3 Tage
Ulm 3 Tage
Münster 3 Tage
Nürnberg 3 Tage
Köln 3 Tage
Wuppertal 3 Tage
Berlin 3 Tage
Mainz 3 Tage
Erfurt 3 Tage
Bremen 3 Tage
Frankfurt 3 Tage
Paderborn 3 Tage
Essen 3 Tage
Darmstadt 3 Tage
Freiburg 3 Tage
Potsdam 3 Tage
Flensburg 3 Tage
Konstanz 3 Tage
Leipzig 3 Tage
Hamm 3 Tage
Rostock 3 Tage
Hamburg 3 Tage
Luxemburg 3 Tage
Hannover 3 Tage
Stuttgart 3 Tage
Dresden 3 Tage
Madgeburg 3 Tage
Regensburg 3 Tage
Jena 3 Tage
Trier 3 Tage
München 3 Tage
Friedrichshafen 3 Tage
Kassel 3 Tage
Ulm 3 Tage
Münster 3 Tage
Nürnberg 3 Tage
Köln 3 Tage
Wuppertal 3 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.de All rights reserved. | Kontakt | Impressum | Nach oben