Seminar PDV VIS-Suite – Integration und Fachverfahrensanbindung

Seminar / Training

Das viertägige Integrationsseminar behandelt die methodische und technische Anbindung von Fachverfahren, Eingangskanälen und Ausgabediensten an die VIS-Suite. Von Datenmodell und Identität bis zu Fehlerbehandlung, Tests, Monitoring und Betriebsübergabe wird eine vollständige Integrationsstrecke aufgebaut.

Inhaltsübersicht

  1. Zielgruppe
  2. Voraussetzungen
  3. Lernziele
  4. Seminarinhalte
  5. Praxisübungen
  6. Methodik und Qualitätsrahmen

Zielgruppe

Integrationsarchitektur, Entwicklung, Systemadministration, technische Projektleitung, Anwendungsbetreuung und Fachverfahrensverantwortliche

Voraussetzungen

Fundierte Kenntnisse zu Schnittstellen, Datenformaten, Authentisierung und IT-Betrieb; VIS-Grundkenntnisse sind hilfreich

Lernziele

  • Integrationsanforderungen in belastbare Schnittstellen- und Objektverträge überführen
  • Identitäten, Berechtigungen, Datenflüsse und Fehlerwege sicher gestalten
  • Fachverfahren mit Akten-, Vorgangs-, Dokument- und Metadatenstrukturen verbinden
  • Tests, Überwachung, Wiederanlauf und Betriebsübergabe für Integrationen etablieren

Seminarinhalte

1. Integrationslandkarte und Zielbild

Fachverfahren, Eingangskanäle, Dienste, Datenhalter und Systemgrenzen werden als vollständige Integrationslandkarte erfasst.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Integrationslandkarte und Zielbild“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Fachverfahren, Eingangskanäle, Dienste, Datenhalter und Systemgrenzen werden als vollständige Integrationslandkarte erfasst.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

2. Objekt- und Datenmodell

Akten, Vorgänge, Dokumente, Metadaten, Schlüssel und Referenzen werden in eindeutige Austauschverträge übersetzt.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Objekt- und Datenmodell“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Akten, Vorgänge, Dokumente, Metadaten, Schlüssel und Referenzen werden in eindeutige Austauschverträge übersetzt.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

3. Schnittstellenmuster und Dienste

Synchrone und asynchrone Aufrufe, Dateiübergaben, Nachrichten und bereitgestellte Programmierschnittstellen werden passend ausgewählt.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Schnittstellenmuster und Dienste“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Synchrone und asynchrone Aufrufe, Dateiübergaben, Nachrichten und bereitgestellte Programmierschnittstellen werden passend ausgewählt.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

4. Identität, Authentisierung und Autorisierung

Benutzerkontext, technische Konten, Zertifikate, Rollen und minimal erforderliche Rechte werden kontrolliert zugeordnet.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Identität, Authentisierung und Autorisierung“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Benutzerkontext, technische Konten, Zertifikate, Rollen und minimal erforderliche Rechte werden kontrolliert zugeordnet.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

5. Anlage, Aktualisierung und Recherche

Erzeugen, Ergänzen, Suchen und Lesen von Objekten werden mit Idempotenz und nachvollziehbaren Rückmeldungen umgesetzt.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Anlage, Aktualisierung und Recherche“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Erzeugen, Ergänzen, Suchen und Lesen von Objekten werden mit Idempotenz und nachvollziehbaren Rückmeldungen umgesetzt.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

6. Dokumenten- und Formatbehandlung

Dateitypen, Größen, Prüfsummen, Konvertierung, Versionen und ungültige Eingaben werden robust verarbeitet.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Dokumenten- und Formatbehandlung“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Dateitypen, Größen, Prüfsummen, Konvertierung, Versionen und ungültige Eingaben werden robust verarbeitet.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

7. Fachverfahrensprozesse und Rückmeldungen

Status, Aufgaben, Fristen und fachliche Quittungen werden zwischen den Systemen konsistent synchronisiert.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Fachverfahrensprozesse und Rückmeldungen“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Status, Aufgaben, Fristen und fachliche Quittungen werden zwischen den Systemen konsistent synchronisiert.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

8. NoCode-ESB als Integrationsbaustein

Endpunkte, Adapter, Zuordnungen und Transformationsregeln werden in einen wartbaren Integrationsfluss überführt.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „NoCode-ESB als Integrationsbaustein“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Endpunkte, Adapter, Zuordnungen und Transformationsregeln werden in einen wartbaren Integrationsfluss überführt.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

9. Fehlerbehandlung und Wiederanlauf

Fehlerklassen, Wiederholungen, Quarantäne, Korrektur und manuelle Nachbearbeitung werden verbindlich definiert.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Fehlerbehandlung und Wiederanlauf“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Fehlerklassen, Wiederholungen, Quarantäne, Korrektur und manuelle Nachbearbeitung werden verbindlich definiert.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

10. Teststrategie und Testdaten

Vertrags-, Integrations-, Last-, Sicherheits- und Negativtests werden mit repräsentativen Daten geplant.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Teststrategie und Testdaten“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Vertrags-, Integrations-, Last-, Sicherheits- und Negativtests werden mit repräsentativen Daten geplant.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

11. Monitoring und Betrieb

Technische Kennzahlen, fachliche Vollständigkeit, Alarmierung, Protokolle und Supportwege werden zusammengeführt.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Monitoring und Betrieb“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Technische Kennzahlen, fachliche Vollständigkeit, Alarmierung, Protokolle und Supportwege werden zusammengeführt.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

12. Migration und Massenübernahme

Bestandsdaten werden vorbereitet, validiert, in Wellen übernommen und durch Kontrollsummen sowie Stichproben abgesichert.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Migration und Massenübernahme“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Bestandsdaten werden vorbereitet, validiert, in Wellen übernommen und durch Kontrollsummen sowie Stichproben abgesichert.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

13. Betriebsübergabe und Dokumentation

Schnittstellenbeschreibung, Runbook, Verantwortlichkeiten, Abnahme und Rückfallverfahren werden abgeschlossen.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Betriebsübergabe und Dokumentation“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Schnittstellenbeschreibung, Runbook, Verantwortlichkeiten, Abnahme und Rückfallverfahren werden abgeschlossen.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

14. Integrationsprojekt

Eine vollständige Anbindung wird vom Anforderungsbild bis zum überwachten Testbetrieb konzipiert.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Integrationsprojekt“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Eine vollständige Anbindung wird vom Anforderungsbild bis zum überwachten Testbetrieb konzipiert.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

Praxisübungen

  • Entwurf eines Objekt- und Schnittstellenvertrags für ein Fachverfahren
  • Aufbau eines Integrationsflusses mit Transformation und Fehlerpfad
  • Durchführung eines End-to-End-Tests einschließlich Wiederanlauf und Abnahme

Methodik und Qualitätsrahmen

Kurze Fachimpulse, moderierte Demonstrationen und aufeinander aufbauende Übungen wechseln sich ab. Jeder Konfigurations- oder Bearbeitungsschritt wird zunächst an einem Referenzfall erklärt, anschließend selbstständig ausgeführt und zuletzt mit einer Prüfliste kontrolliert.

Für die Qualitätssicherung werden Rollen, Ausgangsdaten, erwartete Ergebnisse, Negativfälle und Abnahmekriterien vor der Übung festgelegt. Änderungen und Entscheidungen werden so dokumentiert, dass der Ablauf in einer weiteren Umgebung oder durch eine andere verantwortliche Stelle reproduziert werden kann.

Fachbereichsleitung / Trainingskontakt

Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Integrationsarchitektur, Entwicklung, Systemadministration, technische Projektleitung, Anwendungsbetreuung und Fachverfahrensverantwortliche
Voraussetzungen: Fundierte Kenntnisse zu Schnittstellen, Datenformaten, Authentisierung und IT-Betrieb; VIS-Grundkenntnisse sind hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Demonstrationen, strukturierte Schritt-für-Schritt-Übungen und kontrollierte Praxisfälle am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar bei ausdrücklich gewähltem Online-Format
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Strukturierte Dokumentation und Arbeitsunterlagen auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Köln 4 Tage
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Paderborn 4 Tage
Essen 4 Tage
Darmstadt 4 Tage
Frankfurt 4 Tage
Potsdam 4 Tage
Flensburg 4 Tage
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