Seminar evon XAMControl – Trending, Datenbank und Reporting

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe und Vorkenntnisse
  • Seminarinhalte
  • Kapitel 1: Datenmodell und Aufzeichnungsstrategie
  • Kapitel 2: Trendaufzeichnung konfigurieren
  • Kapitel 3: Live- und Historientrends
  • Kapitel 4: Datenbankzugriff und Datenqualität
  • Kapitel 5: Reporting und Export
  • Kapitel 6: Automatisierung und Abnahme
  • Lernziele
  • Praxis- und Qualitätsnachweis

Zielsetzung

Konfiguration zentraler Datenaufzeichnung, Live- und Historientrends, SQL-basierter Datenzugriffe, Standardauswertungen und adressatengerechter Berichte in XAMControl. Die zweitägige Durchführung schafft ausreichend Zeit für Grundlagen, vollständige Konfiguration, praktische Umsetzung und systematische Prüfung.

Zielgruppe und Vorkenntnisse

Zielgruppe: Systemintegratoren, Betriebsingenieure, Energie- und Qualitätsverantwortliche sowie Betreiber mit Analyse- und Berichtspflichten.

Vorkenntnisse: XAMControl-Grundlagen; grundlegendes Verständnis von Messwerten und Zeitreihen, SQL-Kenntnisse sind hilfreich.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Datenmodell und Aufzeichnungsstrategie

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Informationszweck klären; Datenpunkte klassifizieren; Aufzeichnungsart wählen; Aufbewahrung planen.

Festlegung, welche Daten in welcher Qualität und Frequenz für Betrieb, Analyse und Nachweis benötigt werden.

  1. Schritt 1: Informationszweck klären – Diagnose, Energie, Qualität, Verfügbarkeit und Berichtspflicht getrennt bewerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Datenpunkte klassifizieren – Kontinuierliche Messwerte, Zustände, Zähler, Alarme und Bedienereingriffe unterscheiden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Aufzeichnungsart wählen – Zyklisch, zeitsynchron, schwellwert- oder ereignisgesteuert passend einsetzen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Aufbewahrung planen – Auflösung, Verdichtung, Speicherbedarf und Archivdauer in Einklang bringen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 2: Trendaufzeichnung konfigurieren

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Datenpunkte aktivieren; Trigger parametrieren; Grenzen festlegen; Aufzeichnung prüfen.

Einrichtung robuster Datenaufzeichnungen mit plausiblen Grenz- und Qualitätsregeln.

  1. Schritt 1: Datenpunkte aktivieren – Quelle, Einheit, Zeitstempel und Qualitätsstatus korrekt zuordnen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Trigger parametrieren – Zyklus, Delta, Schwellwert und Ereignisbedingungen einstellen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Grenzen festlegen – Plausibilitätsbereich, Ersatzwert und Behandlung ungültiger Kommunikation definieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Aufzeichnung prüfen – Datenlücken, Zeitversatz, Doppelwerte und unerwartete Änderungsraten erkennen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 3: Live- und Historientrends

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Kurven zusammenstellen; Achsen konfigurieren; Zeitraum analysieren; Alarme korrelieren.

Aufbau aussagekräftiger Kurvendarstellungen für Diagnose und Optimierung.

  1. Schritt 1: Kurven zusammenstellen – Zusammengehörige Soll-, Ist-, Stell- und Statuswerte per Drag-and-drop auswählen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Achsen konfigurieren – Einheiten, Skalierung, gemeinsame oder getrennte Achsen sinnvoll wählen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Zeitraum analysieren – Zoom, Verschiebung, Lineal und Zeitversatz zur Ursachenanalyse einsetzen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Alarme korrelieren – Alarmereignisse und Betriebsarten im zeitlichen Kontext der Messkurven auswerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 4: Datenbankzugriff und Datenqualität

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Datenbereiche identifizieren; Views verwenden; Abfrage begrenzen; Qualität kennzeichnen.

Verständnis des offenen SQL-Datenmodells und sicherer Umgang mit Auswertungen.

  1. Schritt 1: Datenbereiche identifizieren – Stammdaten, Konfiguration, Prozesswerte und Ereignisse unterscheiden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Views verwenden – Vorgefertigte Sichten und Funktionen für konsistente Abfragen einsetzen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Abfrage begrenzen – Zeitbereich, Objektmenge und Aggregation performant gestalten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Qualität kennzeichnen – Fehlende, ungültige oder geschätzte Werte in Auswertungen sichtbar behandeln. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 5: Reporting und Export

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Berichtsziel definieren; Kennzahlen berechnen; Darstellung gestalten; Ausgabe konfigurieren.

Erstellung wiederholbarer Berichte für unterschiedliche Adressaten.

  1. Schritt 1: Berichtsziel definieren – Management, Betrieb, Instandhaltung oder Nachweis mit passender Detailtiefe festlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Kennzahlen berechnen – Summen, Mittelwerte, Min/Max, Laufzeiten, Häufigkeiten und Verfügbarkeit ableiten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Darstellung gestalten – Tabellen, Diagramme und Filter so aufbauen, dass Aussagen unmittelbar prüfbar sind. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Ausgabe konfigurieren – Interaktive Anzeige sowie Excel-, CSV- oder PDF-Export nach Bedarf bereitstellen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 6: Automatisierung und Abnahme

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Zeitpläne definieren; Empfänger und Ablage festlegen; Referenzwerte prüfen; Betriebsüberwachung einrichten.

Planung regelmäßiger Berichtsläufe und Qualitätskontrolle der Ergebnisse.

  1. Schritt 1: Zeitpläne definieren – Tages-, Wochen-, Monats- oder ereignisbezogene Erstellung einrichten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Empfänger und Ablage festlegen – Zugriffsrechte, Verteilung und Aufbewahrung organisatorisch abstimmen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Referenzwerte prüfen – Berichtsergebnisse gegen Rohdaten und manuelle Kontrollrechnung validieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Betriebsüberwachung einrichten – Fehlende Daten, abgebrochene Berichte und Speicherprobleme alarmierbar machen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Lernziele

  • Eine bedarfsgerechte Aufzeichnungs- und Aufbewahrungsstrategie entwickeln.
  • Zeitreihen mit geeigneten Triggern und Qualitätsregeln konfigurieren.
  • Live- und Historientrends zur Diagnose einsetzen.
  • Das offene Datenmodell für kontrollierte Auswertungen nutzen.
  • Kennzahlen und Berichte adressatengerecht erstellen.
  • Automatische Berichtsläufe und deren Qualität überwachen.

Praxis- und Qualitätsnachweis

Die praktische Arbeit folgt einer einheitlichen Abfolge: Anforderung klären, Systemstruktur vorbereiten, Funktion konfigurieren, definierte Normal- und Fehlerfälle prüfen, Abweichungen korrigieren und den geprüften Konfigurationsstand sichern. Der Nachweis umfasst eine kurze Funktionsdemonstration, eine ausgefüllte Prüfliste und die nachvollziehbare Begründung zentraler Parameterentscheidungen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemintegratoren, Betriebsingenieure, Energie- und Qualitätsverantwortliche sowie Betreiber mit Analyse- und Berichtspflichten.
Voraussetzungen: XAMControl-Grundlagen; grundlegendes Verständnis von Messwerten und Zeitreihen, SQL-Kenntnisse sind hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, Testszenarien und dokumentierte Auswertung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
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Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
Stuttgart 2 Tage
Dresden 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
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Trier 2 Tage
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Friedrichshafen 2 Tage
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