Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Zielgruppe und Vorkenntnisse
- Seminarinhalte
- Kapitel 1: Funktionsmodell der Beleuchtung
- Kapitel 2: Zonen, Leuchten und Sensoren konfigurieren
- Kapitel 3: Präsenz- und Zeitfunktionen
- Kapitel 4: Tageslichtregelung und Komfort
- Kapitel 5: Inbetriebnahme und Abnahme
- Lernziele
- Praxis- und Qualitätsnachweis
Zielsetzung
Praxisorientierte Konfiguration von Beleuchtungszonen, Präsenzlogik, Tageslichtnachführung, Bedienfunktionen und energetisch sinnvollen Betriebsarten in evon Smart Office. Die eintägige Durchführung deckt einen klar abgegrenzten Funktionsbereich einschließlich Konfiguration, Übung und Funktionsprüfung ab.
Zielgruppe und Vorkenntnisse
Zielgruppe: Systemintegratoren, Inbetriebnehmer, Gebäudeautomations-Fachkräfte und Betreiber, die Beleuchtungsfunktionen in Büroflächen konfigurieren oder prüfen.
Vorkenntnisse: Grundkenntnisse der Gebäudeautomation; grundlegende Orientierung in evon XAMControl ist hilfreich.
Seminarinhalte
Kapitel 1: Funktionsmodell der Beleuchtung
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Anwendungsfall abgrenzen; Objekte auswählen; Signalfluss modellieren; Sollverhalten dokumentieren.
Einordnung der Smart-Office-Beleuchtungsobjekte, ihrer Signale, Betriebsarten und Abhängigkeiten.
- Schritt 1: Anwendungsfall abgrenzen – Raumtypen, Nutzungsprofile, Leuchtengruppen und Bedienanforderungen strukturiert erfassen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 2: Objekte auswählen – Geeignete ACCs für Leuchten, Zonen, Sensorik und übergeordnete Funktionen bestimmen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 3: Signalfluss modellieren – Präsenz, Helligkeit, Handbedienung, Zeitprogramm und Zentralbefehle in einer Prioritätskette anordnen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 4: Sollverhalten dokumentieren – Schalt-, Dimm- und Rückfallbedingungen als prüfbare Funktionsbeschreibung festhalten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.
Kapitel 2: Zonen, Leuchten und Sensoren konfigurieren
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Raumstruktur anlegen; Aktoren zuordnen; Sensoren anbinden; Grundfunktion testen.
Aufbau einer wiederverwendbaren Beleuchtungsstruktur mit eindeutiger Gerätezuordnung.
- Schritt 1: Raumstruktur anlegen – Beleuchtungszonen entsprechend Grundriss, Nutzung und Tageslichtanteil gliedern. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 2: Aktoren zuordnen – Schalt- oder Dimmaktoren den vorgesehenen Leuchtengruppen zuweisen und adressieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 3: Sensoren anbinden – Präsenz-, Bewegungs- und Helligkeitssensoren parametrieren und plausibilisieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 4: Grundfunktion testen – Direkte Bedienung, Rückmeldung und sichere Grundstellung vor der Automatikprüfung verifizieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.
Kapitel 3: Präsenz- und Zeitfunktionen
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Präsenzlogik aktivieren; Nachlauf parametrieren; Zeitprofile ergänzen; Prioritäten prüfen.
Umsetzung bedarfsgerechter Beleuchtung mit nachvollziehbaren Nachlauf- und Sperrzeiten.
- Schritt 1: Präsenzlogik aktivieren – Erfassungsbereiche und Einschaltbedingungen je Nutzungszone definieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 2: Nachlauf parametrieren – Ausschaltverzögerung, Warnphase und Wiedereinschaltung auf die Nutzung abstimmen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 3: Zeitprofile ergänzen – Betriebszeiten, Reinigungsfenster und zentrale Aus-Zeiten einrichten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 4: Prioritäten prüfen – Handbetrieb, Automatik, Zeitprogramm und Zentralbefehle in Konfliktsituationen testen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.
Kapitel 4: Tageslichtregelung und Komfort
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Messwert bewerten; Sollwerte festlegen; Regelverhalten einstellen; Benutzereingriff integrieren.
Parametrierung einer stabilen Nachführung ohne sichtbares Pumpen oder unnötige Energieverbräuche.
- Schritt 1: Messwert bewerten – Sensorposition, Messbereich, Filterung und Plausibilitätsgrenzen prüfen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 2: Sollwerte festlegen – Beleuchtungsstärke und Komfortgrenzen für unterschiedliche Nutzungsarten definieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 3: Regelverhalten einstellen – Totband, Nachführgeschwindigkeit, Mindestwert und Abschaltkriterium parametrieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 4: Benutzereingriff integrieren – Temporäre Übersteuerung und geordneten Rückfall in den Automatikbetrieb konfigurieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.
Kapitel 5: Inbetriebnahme und Abnahme
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Testszenarien erstellen; Livewerte beobachten; Fehler eingrenzen; Abnahme protokollieren.
Systematische Prüfung der Funktion unter realistischen Licht- und Belegungssituationen.
- Schritt 1: Testszenarien erstellen – Tag, Dämmerung, Nacht, Belegung, Nichtbelegung und Sensorfehler als Prüffälle definieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 2: Livewerte beobachten – Sollwert, Istwert, Präsenzzustand, Stellgröße und aktive Priorität gemeinsam auswerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 3: Fehler eingrenzen – Falsche Zuordnungen, invertierte Signale, unruhige Regelung und Zeitkonflikte beheben. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 4: Abnahme protokollieren – Parameterstand, Prüfergebnisse und verbleibende Punkte reproduzierbar dokumentieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.
Lernziele
- Beleuchtungszonen und Smart-Office-Objekte fachgerecht strukturieren.
- Präsenz-, Zeit- und Tageslichtfunktionen belastbar parametrieren.
- Prioritätskonflikte zwischen Automatik und Bedienung erkennen und auflösen.
- Beleuchtungsfunktionen anhand definierter Prüffälle in Betrieb nehmen.
Praxis- und Qualitätsnachweis
Die praktische Arbeit folgt einer einheitlichen Abfolge: Anforderung klären, Systemstruktur vorbereiten, Funktion konfigurieren, definierte Normal- und Fehlerfälle prüfen, Abweichungen korrigieren und den geprüften Konfigurationsstand sichern. Der Nachweis umfasst eine kurze Funktionsdemonstration, eine ausgefüllte Prüfliste und die nachvollziehbare Begründung zentraler Parameterentscheidungen.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Systemintegratoren, Inbetriebnehmer, Gebäudeautomations-Fachkräfte und Betreiber, die Beleuchtungsfunktionen in Büroflächen konfigurieren oder prüfen. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse der Gebäudeautomation; grundlegende Orientierung in evon XAMControl ist hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, Testszenarien und dokumentierte Auswertung |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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