Seminar evon XAMControl – Gebäudeleittechnik und Gewerkeintegration

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe und Vorkenntnisse
  • Seminarinhalte
  • Kapitel 1: GLT-Architektur und Systemgrenzen
  • Kapitel 2: Datenpunkt- und Benennungskonzept
  • Kapitel 3: Schnittstellen und Treiber
  • Kapitel 4: Einheitliche Visualisierung
  • Kapitel 5: Alarm-, Trend- und Reportingkonzept
  • Kapitel 6: Dokumente, QR und Wartung
  • Kapitel 7: Inbetriebnahme der Gesamtintegration
  • Lernziele
  • Praxis- und Qualitätsnachweis

Zielsetzung

Planung und Umsetzung einer gewerkeübergreifenden Gebäudeleittechnik mit einheitlicher Visualisierung, offenen Schnittstellen, Alarmen, Trends, Dokumenten und Instandhaltungsprozessen. Die dreitägige Durchführung ist für zusammenhängende Engineering-, Integrations- und Inbetriebnahmearbeiten mit durchgängiger Praxis erforderlich.

Zielgruppe und Vorkenntnisse

Zielgruppe: Systemintegratoren, GLT-Projektierer, Inbetriebnehmer und Betreiber komplexer Gebäudeautomationssysteme.

Vorkenntnisse: XAMControl-Grundlagen, Kenntnisse der Gebäudeautomation und Verständnis mindestens eines Kommunikationsprotokolls.

Seminarinhalte

Kapitel 1: GLT-Architektur und Systemgrenzen

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Gewerke erfassen; Datenflüsse modellieren; Verfügbarkeitsbedarf bestimmen; Integrationsgrenzen festlegen.

Entwicklung einer klaren Topologie für Management-, Automations- und Feldebene.

  1. Schritt 1: Gewerke erfassen – HLK, Elektro, Beleuchtung, Beschattung, Zutritt, Brandschutz und weitere Systeme inventarisieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Datenflüsse modellieren – Befehle, Zustände, Alarme, Messwerte und Dokumente zwischen Ebenen zuordnen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Verfügbarkeitsbedarf bestimmen – Redundanz, Pufferung, Wiederanlauf und Offline-Verhalten bewerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Integrationsgrenzen festlegen – Verantwortung zwischen XAMControl, Unterstation und Fremdsystem eindeutig dokumentieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 2: Datenpunkt- und Benennungskonzept

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Datenpunkte klassifizieren; Hierarchie definieren; Metadaten festlegen; Datenqualität prüfen.

Herstellung einer konsistenten Informationsbasis über alle Gewerke.

  1. Schritt 1: Datenpunkte klassifizieren – Befehl, Rückmeldung, Sollwert, Messwert, Alarm und Betriebsart unterscheiden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Hierarchie definieren – Standort, Gebäude, Anlage, Aggregat und Signal einheitlich strukturieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Metadaten festlegen – Einheit, Grenzwert, Priorität, Verantwortlichkeit und Dokumentreferenz ergänzen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Datenqualität prüfen – Dublettenkontrolle, Wertebereich, Aktualität und Kommunikationsqualität berücksichtigen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 3: Schnittstellen und Treiber

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Protokoll auswählen; Treiber konfigurieren; Signale mappen; Kommunikation testen.

Anbindung unterschiedlicher Automations- und Feldsysteme über offene Protokolle.

  1. Schritt 1: Protokoll auswählen – BACnet, Modbus, OPC UA, KNX, DALI oder weitere Schnittstellen nach Aufgabe zuordnen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Treiber konfigurieren – Verbindung, Geräte, Adressen, Abfrageverhalten und Zeitüberwachung einrichten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Signale mappen – Externe Daten auf XAMControl-Objekte mit korrektem Datentyp und Einheit abbilden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Kommunikation testen – Normalbetrieb, Unterbrechung, Wiederverbindung und fehlerhafte Telegramme prüfen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 4: Einheitliche Visualisierung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Navigationskonzept entwickeln; Grafikstandards anwenden; Rollenansichten bilden; Web- und Mobilzugriff prüfen.

Aufbau einer gewerkeübergreifenden Bedien- und Informationsstruktur.

  1. Schritt 1: Navigationskonzept entwickeln – Gebäude-, Anlagen- und Aufgabenperspektive sinnvoll kombinieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Grafikstandards anwenden – Farben, Symbole, Zustände, Bedienungen und Alarmkennzeichnung vereinheitlichen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Rollenansichten bilden – Bediener, Instandhaltung und Management mit relevanten Informationen versorgen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Web- und Mobilzugriff prüfen – Responsive Bedienung, Auflösung und sichere Zugriffspfade testen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 5: Alarm-, Trend- und Reportingkonzept

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Alarme harmonisieren; Aufzeichnungen festlegen; Trends konfigurieren; Berichte entwickeln.

Verdichtung heterogener Gewerkeinformationen zu handlungsrelevanten Betriebsdaten.

  1. Schritt 1: Alarme harmonisieren – Prioritäten, Texte, Quittierung und Eskalation gewerkeübergreifend standardisieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Aufzeichnungen festlegen – Mess- und Zustandswerte ereignis-, zyklus- oder schwellwertgesteuert archivieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Trends konfigurieren – Live- und Historienkurven für Diagnose und Optimierung zusammenstellen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Berichte entwickeln – Betriebs-, Störungs-, Energie- oder Verfügbarkeitskennzahlen adressatengerecht ausgeben. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 6: Dokumente, QR und Wartung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Dokumente zuordnen; QR-Zugriff aufbauen; Tickets integrieren; Schichtübergabe unterstützen.

Verknüpfung technischer Informationen und Instandhaltungsprozesse mit den Anlagenobjekten.

  1. Schritt 1: Dokumente zuordnen – Schaltpläne, Datenblätter, Anleitungen und Prüfnachweise objektbezogen verfügbar machen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: QR-Zugriff aufbauen – Komponenten direkt mit Status, Dokumenten und Wartungsinformationen verbinden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Tickets integrieren – Störung oder Wartungsbedarf als Aufgabe mit Zuständigkeit und Status abbilden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Schichtübergabe unterstützen – Notizen, offene Maßnahmen und Historie strukturiert bereitstellen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 7: Inbetriebnahme der Gesamtintegration

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Subsysteme abnehmen; End-to-End-Test ausführen; Fehlerfälle simulieren; Gesamtstand freigeben.

Stufenweise Prüfung von Kommunikation, Darstellung und Prozessfunktion.

  1. Schritt 1: Subsysteme abnehmen – Jedes Gewerk zunächst an der definierten Integrationsgrenze verifizieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: End-to-End-Test ausführen – Vom Feldsignal bis zu Alarm, Trend, Bericht und Bedienbefehl durchgängig prüfen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Fehlerfälle simulieren – Treiberstörung, Datenqualitätsfehler, Serverausfall und Wiederanlauf bewerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Gesamtstand freigeben – Testprotokolle, Konfiguration, Dokumentation und Restpunkte konsolidieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Lernziele

  • Eine belastbare XAMControl-GLT-Architektur für mehrere Gewerke entwerfen.
  • Ein gemeinsames Datenpunkt- und Benennungskonzept umsetzen.
  • Fremdsysteme über geeignete Treiber und Protokolle integrieren.
  • Visualisierung, Alarme, Trends und Berichte gewerkeübergreifend standardisieren.
  • Dokumente, QR-Zugriff und Wartungsprozesse objektbezogen verbinden.
  • Die Gesamtintegration mit End-to-End-Tests abnehmen.

Praxis- und Qualitätsnachweis

Die praktische Arbeit folgt einer einheitlichen Abfolge: Anforderung klären, Systemstruktur vorbereiten, Funktion konfigurieren, definierte Normal- und Fehlerfälle prüfen, Abweichungen korrigieren und den geprüften Konfigurationsstand sichern. Der Nachweis umfasst eine kurze Funktionsdemonstration, eine ausgefüllte Prüfliste und die nachvollziehbare Begründung zentraler Parameterentscheidungen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemintegratoren, GLT-Projektierer, Inbetriebnehmer und Betreiber komplexer Gebäudeautomationssysteme.
Voraussetzungen: XAMControl-Grundlagen, Kenntnisse der Gebäudeautomation und Verständnis mindestens eines Kommunikationsprotokolls.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, Testszenarien und dokumentierte Auswertung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Trier 3 Tage
Madgeburg 3 Tage
Friedrichshafen 3 Tage
Kassel 3 Tage
Ulm 3 Tage
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