Seminar evon XAMControl – SPS-Programmierung und Steuerungslogik

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe und Vorkenntnisse
  • Seminarinhalte
  • Kapitel 1: Entwicklungsumgebung und Programmlaufzeit
  • Kapitel 2: IEC-61131-3-Grundmuster
  • Kapitel 3: Objektorientierte Steuerungsbausteine
  • Kapitel 4: ACC-Integration
  • Kapitel 5: E/A-Verarbeitung und Kommunikation
  • Kapitel 6: Test und Offline-Simulation
  • Kapitel 7: Online-Inbetriebnahme und Optimierung
  • Lernziele
  • Praxis- und Qualitätsnachweis

Zielsetzung

Entwicklung, Test und Diagnose von Steuerungsprogrammen in der integrierten XAMControl-Umgebung mit IEC 61131-3, optionaler C#-Erweiterung, objektorientierten Strukturen und ACC-Integration. Die dreitägige Durchführung ist für zusammenhängende Engineering-, Integrations- und Inbetriebnahmearbeiten mit durchgängiger Praxis erforderlich.

Zielgruppe und Vorkenntnisse

Zielgruppe: Automatisierungsentwickler, SPS-Programmierer und Systemintegratoren, die Steuerungslogik in XAMControl erstellen oder pflegen.

Vorkenntnisse: Fundierte Grundlagen der SPS-Programmierung; XAMControl-Basiswissen wird empfohlen.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Entwicklungsumgebung und Programmlaufzeit

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Zielsysteme erfassen; Programme strukturieren; Taskmodell verstehen; Onlinezustand prüfen.

Orientierung in Projektstruktur, Zielsystemen, Programmen, Tasks und Online-Diagnose.

  1. Schritt 1: Zielsysteme erfassen – Steuerungen, Laufzeitumgebungen und zugehörige Kommunikationswege identifizieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Programme strukturieren – Aufgaben, Bausteine, Daten und globale Schnittstellen hierarchisch ordnen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Taskmodell verstehen – Zyklus, Priorität, Laufzeit und zeitkritische Funktionen angemessen zuweisen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Onlinezustand prüfen – Verbindung, Programmstand, Laufzeit und Diagnoseinformationen kontrollieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 2: IEC-61131-3-Grundmuster

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Datentypen wählen; Grundfunktionen programmieren; Abläufe modellieren; Fehlerbehandlung ergänzen.

Anwendung robuster Programmiermuster für kombinatorische und sequenzielle Logik.

  1. Schritt 1: Datentypen wählen – Boolesche, numerische, zeitbezogene und strukturierte Daten passend einsetzen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Grundfunktionen programmieren – Verknüpfungen, Timer, Zähler, Grenzwerte und Skalierungen umsetzen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Abläufe modellieren – Zustände, Übergänge, Abbruch- und Wiederanlaufbedingungen definieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Fehlerbehandlung ergänzen – Ungültige Eingänge, Timeout und widersprüchliche Zustände kontrolliert behandeln. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 3: Objektorientierte Steuerungsbausteine

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Klassenentwurf erstellen; Methoden strukturieren; Varianten parametrieren; Vererbung einsetzen.

Entwicklung wiederverwendbarer Logik mit klaren Schnittstellen.

  1. Schritt 1: Klassenentwurf erstellen – Verantwortung, öffentliche Eigenschaften und interne Zustände festlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Methoden strukturieren – Bedienung, Automatik, Diagnose und Wartung in getrennte Funktionen gliedern. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Varianten parametrieren – Unterschiedliche Geräteausprägungen ohne Codekopien abbilden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Vererbung einsetzen – Gemeinsame Basisfunktion und spezialisierte Erweiterungen kontrolliert kombinieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 4: ACC-Integration

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Schnittstelle definieren; Logik implementieren; Grafik anbinden; Diagnose ergänzen.

Verbindung von SPS-Logik, Visualisierung, Alarmen und Parametern in einem AutomationControl.

  1. Schritt 1: Schnittstelle definieren – Befehle, Rückmeldungen, Messwerte, Alarme und Betriebsarten vollständig anlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Logik implementieren – Hand/Auto, Verriegelung, Freigabe, Störung und Wiederanlauf programmieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Grafik anbinden – Zustände und Bedienungen mit der Steuerungsinstanz verknüpfen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Diagnose ergänzen – Interne Zustände und Ursachen verständlich am Objekt bereitstellen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 5: E/A-Verarbeitung und Kommunikation

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Signale definieren; E/A verknüpfen; Qualität auswerten; Simulation umschalten.

Sichere Anbindung realer Signale und externer Daten.

  1. Schritt 1: Signale definieren – Datentyp, Einheit, Richtung, Aktualisierung und Ersatzwert festlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: E/A verknüpfen – Physische oder protokollbasierte Datenpunkte mit Programmschnittstellen verbinden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Qualität auswerten – Kommunikationsstatus und ungültige Werte in der Logik berücksichtigen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Simulation umschalten – Testwerte kontrolliert verwenden und produktive Signale eindeutig schützen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 6: Test und Offline-Simulation

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Testfälle ableiten; Eingänge simulieren; Zustände beobachten; Regression prüfen.

Nachweis der Programmlogik vor und während der Inbetriebnahme.

  1. Schritt 1: Testfälle ableiten – Normalbetrieb, Grenzfälle, Bedienfehler, Störung und Wiederanlauf definieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Eingänge simulieren – Reproduzierbare Sequenzen für Sensoren, Befehle und Kommunikationsfehler erzeugen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Zustände beobachten – Variablen, Übergänge, Timer und Ausgänge schrittweise analysieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Regression prüfen – Korrekturen gegen bereits bestandene Testfälle erneut validieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 7: Online-Inbetriebnahme und Optimierung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Programm übertragen; Zyklus und Last bewerten; Fehler lokalisieren; Freigabestand sichern.

Kontrollierte Überführung in das Zielsystem.

  1. Schritt 1: Programm übertragen – Freigegebenen Stand auf die richtige Steuerung verschieben und Versionsgleichheit prüfen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Zyklus und Last bewerten – Programmlaufzeiten, Kommunikationslast und zeitliche Reserven beobachten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Fehler lokalisieren – Signalweg von E/A über Logik bis Visualisierung systematisch verfolgen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Freigabestand sichern – Quellstand, Parameter, Testprotokoll und Backup dokumentieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Lernziele

  • Steuerungsprogramme in der XAMControl-IDE strukturiert aufbauen.
  • IEC-61131-3-Funktionen und Zustandslogik robust implementieren.
  • Objektorientierte Bausteine und ACCs entwickeln.
  • E/A, Kommunikation und Qualitätszustände sicher verarbeiten.
  • Logik mit Simulation und Online-Diagnose systematisch testen.
  • Einen versionierten und freigegebenen Programmstand bereitstellen.

Praxis- und Qualitätsnachweis

Die praktische Arbeit folgt einer einheitlichen Abfolge: Anforderung klären, Systemstruktur vorbereiten, Funktion konfigurieren, definierte Normal- und Fehlerfälle prüfen, Abweichungen korrigieren und den geprüften Konfigurationsstand sichern. Der Nachweis umfasst eine kurze Funktionsdemonstration, eine ausgefüllte Prüfliste und die nachvollziehbare Begründung zentraler Parameterentscheidungen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Automatisierungsentwickler, SPS-Programmierer und Systemintegratoren, die Steuerungslogik in XAMControl erstellen oder pflegen.
Voraussetzungen: Fundierte Grundlagen der SPS-Programmierung; XAMControl-Basiswissen wird empfohlen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, Testszenarien und dokumentierte Auswertung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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