Seminar EU Business Wallet und Organisationsidentität

Das Seminarportfolio behandelt die European Business Wallet und Organisationsidentität als zusammenhängendes Themenfeld aus Rechtsrahmen, Registern, Identifikatoren, Vertretungsrechten, Attributnachweisen, Vertrauensdiensten, technischer Interoperabilität, Datenschutz, Sicherheit und Betriebsorganisation. Einzelseminare ermöglichen eine gezielte Spezialisierung. Kompakt- und Intensivformate bündeln die Inhalte für Einführungsteams, Architektur, Betrieb, Governance und Fachverfahren.

Inhaltsverzeichnis

  • Struktur des Seminarportfolios
  • Empfohlene Besuchsreihenfolge
  • Rollenbasierte Qualifizierungswege
  • Kompakt- und Intensivformate
  • Einordnung der Formate

Struktur des Seminarportfolios

Die Einzelseminare sind nach klar abgegrenzten Aufgabenfeldern aufgebaut. Grundlagenmodule schaffen ein gemeinsames Begriffs- und Zielmodell. Rechts-, Identitäts- und Vertrauensdienstseminare behandeln die fachliche und regulatorische Grundlage. Architektur-, Integrations-, Security- und Testseminare führen in die technische Umsetzung. B2B-, B2G-, DPP-, ViDA- und Beschaffungsformate übertragen die Bausteine auf konkrete Geschäfts- und Verwaltungsprozesse. Pilotierungs-, Provider- und Betriebsseminare schließen den Weg zur produktiven Nutzung ab.

Empfohlene Besuchsreihenfolge

  1. Begriffs- und Zielmodell aufbauen: Mit „Organisationsidentität – Grundlagen und Zielbild“ beginnen. Rechtsidentität, Register, Identifikatoren, Vertreter, Wallet Owner und interne Stammdaten werden auf ein gemeinsames Modell gebracht.
  2. Rechtsrahmen einordnen: Anschließend „EU Business Wallet – Rechtsrahmen, eIDAS 2.0 und Compliance“ bearbeiten. Verbindliche Regeln, laufende Entwicklung, Rollen, Rechtswirkung und nationale Verfahrensanforderungen werden getrennt bewertet.
  3. Architektur verstehen: Danach „EU Business Wallet – Architektur, Komponenten und Interoperabilität“ besuchen. Komponenten, Vertrauensgrenzen, kryptografische Bindung, EUDI-Kopplung und Protokolle bilden die technische Grundlage.
  4. Organisationsdaten stabilisieren: „Identitätsdaten, EUID, LEI und Registeranbindung“ sowie „Organisationsidentität – Register, Stammdaten und Datenqualität“ schaffen belastbare Quellen-, Matching- und Golden-Record-Regeln.
  5. Vertretung und Governance regeln: „Mandate, Vollmachten und Vertretungsrechte“ sowie „Organisationsidentität – Lifecycle, Rollen und Governance“ standardisieren Befugnisse, Delegation, Rezertifizierung und Organisationsereignisse.
  6. Nachweise und Vertrauensdienste umsetzen: „Nachweise, Attribute und Credential-Lifecycle“, „Elektronische Signaturen, Siegel und Zeitstempel“ sowie „European Digital Directory und qualifizierte Zustellung“ bilden die vertrauenswürdigen Transaktionsbausteine.
  7. Datenschutz und Sicherheit integrieren: „Datenschutz, Datensouveränität und selektive Offenlegung“ und „Security Architecture, IAM und Zero Trust“ legen Schutz-, Freigabe-, Protokollierungs- und Incident-Regeln fest.
  8. Systeme anbinden und prüfen: „API, Automatisierung und Systemintegration“ sowie „Tests, Konformität und Interoperabilitätsabnahme“ überführen die fachlichen Modelle in belastbare Schnittstellen und Abnahmekriterien.
  9. Fachliche Anwendungsfälle vertiefen: Je nach Aufgabenbereich folgen B2B-Onboarding, B2G-Verfahren oder die Use Cases für Digital Product Passport, ViDA und öffentliche Beschaffung.
  10. Einführung und Betrieb absichern: Provider-Auswahl, Pilotierung, Produktionsübergabe sowie Betrieb, Monitoring und Incident Management schließen die Qualifizierung ab. Ein passendes Intensivseminar konsolidiert anschließend den jeweiligen Rollenpfad.

Rollenbasierte Qualifizierungswege

Geschäftsführung, Recht und Compliance

Empfohlen werden Grundlagen der Organisationsidentität, Rechtsrahmen und Compliance, Mandate und Vollmachten, Datenschutz, Vertrauensdienste, B2B- oder B2G-Anwendungsfälle sowie Provider- und Service-Governance.

Enterprise Architecture, IAM und Integration

Empfohlen werden Architektur und Interoperabilität, Identitätsdaten und Register, Lifecycle und Governance, API und Systemintegration, Security Architecture, Tests und Pilotierung.

Stammdaten, Einkauf und Geschäftspartnermanagement

Empfohlen werden Organisationsidentität, Register und Datenqualität, B2B-Onboarding und Due Diligence, Mandate, Attributnachweise, selektive Offenlegung und fachliche Systemintegration.

Öffentliche Verwaltung und Fachverfahren

Empfohlen werden Rechtsrahmen, Organisationsidentität, B2G-Verfahren, Directory und qualifizierte Zustellung, Vertrauensdienste, öffentliche Beschaffung, Interoperabilitätstests und Produktionsübergabe.

Security, Betrieb und Service Management

Empfohlen werden Architektur, Security Architecture und Zero Trust, Datenschutz, Provider-Auswahl, Tests, Pilotierung sowie Betrieb, Monitoring und Incident Management.

Kompakt- und Intensivformate

Das dreitägige Kompaktseminar verbindet Organisationsidentität, Rechtsrahmen, Mandate, Attributnachweise, Vertrauensdienste, Architektur, Integration und Pilotdesign. Drei fünftägige Intensivseminare decken gemeinsam das vollständige Portfolio ab. Der technische Pfad bündelt Architektur, Integration und Betrieb. Der Governance-Pfad bündelt Organisationsidentität, Register, Mandate, Rollen und Datenschutz. Der Transaktionspfad bündelt Rechtsrahmen, Nachweise, Signaturen, Siegel, Zustellung und fachliche Anwendungsszenarien.

Einordnung der Formate

Eintägige Formate behandeln fokussierte Grundlagen oder klar abgegrenzte Spezialbausteine. Zweitägige Formate verbinden Fachmodell, Konfiguration, Praxisfälle und Fehleranalyse. Dreitägige Formate werden für bereichsübergreifende Security- und Kompaktinhalte eingesetzt. Das viertägige Implementierungsseminar bildet den vollständigen Weg von Readiness und Pilot bis Produktionsübergabe ab. Fünftägige Intensivseminare konsolidieren umfangreiche Rollenpfade mit zusammenhängenden Übungen und Betriebsartefakten.

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