Seminar Collaboard Facilitation für Online- und Hybridworkshops

Das Seminar qualifiziert für die methodisch und technisch sichere Moderation digitaler und hybrider Workshops. Dramaturgie, Beteiligung, Zeitsteuerung, Abstimmung, Fokus und Störungsbehandlung werden als wiederholbarer Moderationsprozess trainiert.

Die Inhalte werden in 6 aufeinander aufbauenden Modulen erarbeitet. Jeder Themenblock verbindet fachliche Einordnung, konkrete Konfiguration oder Gestaltung, praktische Durchführung und dokumentierte Qualitätsprüfung. Als roter Faden dient ein realistisches Organisations- oder Teamszenario.

Inhaltsverzeichnis

  1. Auftrag, Zielbild und Teilnehmendenanalyse
  2. Dramaturgie und Boardregie
  3. Aktivierung und Beteiligung
  4. Timer, Abstimmung und Fokussierung
  5. Hybridtechnik und Störungsmanagement
  6. Moderationssimulation
  7. Praxisübungen und Qualitätssicherung
  8. Arbeitsunterlagen

Lernziele

  • die Anforderungen für auftrag, zielbild und teilnehmendenanalyse strukturiert erfassen und in einen belastbaren Arbeitsablauf überführen
  • dramaturgie und boardregie zielgerichtet konfigurieren, gestalten oder moderieren
  • hybridtechnik und störungsmanagement anhand fachlicher und technischer Kriterien prüfen
  • Berechtigungen, Verantwortlichkeiten und Qualitätskriterien nachvollziehbar dokumentieren
  • wiederverwendbare Standards, Vorlagen oder Betriebsabläufe aus den Übungsergebnissen ableiten
  • typische Fehlerbilder erkennen, systematisch eingrenzen und geeignete Korrekturen umsetzen

Zielgruppe

Moderierende, Workshop-Leitungen, Agile Coaches, Berater, Teamleitungen und Projektverantwortliche

Voraussetzungen

Sichere Collaboard-Grundbedienung und erste Moderationserfahrung

Seminarinhalte

Modul 1: Auftrag, Zielbild und Teilnehmendenanalyse

Erwartungen, Ziel, Entscheidungsbedarf, Gruppengröße und technische Rahmenbedingungen werden geklärt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein belastbarer Workshop-Auftrag.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Auftrag, Zielbild und Teilnehmendenanalyse“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Erwartungen, Ziel, Entscheidungsbedarf, Gruppengröße und technische Rahmenbedingungen werden geklärt“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein belastbarer Workshop-Auftrag erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 2: Dramaturgie und Boardregie

Phasen, Übergänge, Arbeitsbereiche, Anweisungen und Zeitblöcke werden aufeinander abgestimmt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein vollständiges Workshop-Drehbuch.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Dramaturgie und Boardregie“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Phasen, Übergänge, Arbeitsbereiche, Anweisungen und Zeitblöcke werden aufeinander abgestimmt“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein vollständiges Workshop-Drehbuch erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 3: Aktivierung und Beteiligung

Check-ins, stille Arbeit, Kleingruppen, Kommentare und gleichberechtigte Beteiligung werden methodisch kombiniert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein Beteiligungsdesign.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Aktivierung und Beteiligung“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Check-ins, stille Arbeit, Kleingruppen, Kommentare und gleichberechtigte Beteiligung werden methodisch kombiniert“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein Beteiligungsdesign erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 4: Timer, Abstimmung und Fokussierung

Zeitsteuerung, Voting, Präsentationspfade und gemeinsame Aufmerksamkeit werden sicher geführt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein moderierter Entscheidungsablauf.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Timer, Abstimmung und Fokussierung“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Zeitsteuerung, Voting, Präsentationspfade und gemeinsame Aufmerksamkeit werden sicher geführt“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein moderierter Entscheidungsablauf erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 5: Hybridtechnik und Störungsmanagement

Raumrollen, Ton, Sichtbarkeit, Verbindungsprobleme und alternative Abläufe werden vorbereitet. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein Hybrid-Notfallplan.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Hybridtechnik und Störungsmanagement“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Raumrollen, Ton, Sichtbarkeit, Verbindungsprobleme und alternative Abläufe werden vorbereitet“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein Hybrid-Notfallplan erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 6: Moderationssimulation

Ein kompletter Workshop-Ausschnitt wird durchgeführt, beobachtet und anhand von Kriterien verbessert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine ausgewertete Moderationsprobe.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Moderationssimulation“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Ein kompletter Workshop-Ausschnitt wird durchgeführt, beobachtet und anhand von Kriterien verbessert“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine ausgewertete Moderationsprobe erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Praxisübungen und Qualitätssicherung

  • Ein belastbarer workshop-auftrag anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Ein vollständiges workshop-drehbuch anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Ein beteiligungsdesign anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Ein moderierter entscheidungsablauf anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Ein hybrid-notfallplan anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Abschlussfall mit Rollenverteilung, dokumentierter Durchführung, Abnahmecheckliste und nachvollziehbarer Ablage bearbeiten.

Arbeitsunterlagen

  • Strukturierte Schrittfolgen für die im Seminar eingesetzten Funktionen und Methoden
  • Checklisten für Vorbereitung, Berechtigungen, Durchführung und Qualitätsprüfung
  • Übungsaufgaben mit Abnahmekriterien und dokumentierbaren Arbeitsergebnissen
  • Vorlagen für Betriebs-, Moderations- oder Gestaltungskonzepte passend zum Seminarthema

Fachbereichsleitung, Trainerteam und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag 10:00 Uhr, 2. Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Moderierende, Workshop-Leitungen, Agile Coaches, Berater, Teamleitungen und Projektverantwortliche
Voraussetzungen: Sichere Collaboard-Grundbedienung und erste Moderationserfahrung
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachliche Einordnung, Demonstrationen, geführte Schrittfolgen, praktische Übungen am System, Fallstudien und Qualitätschecks
Seminararten: Öffentliches Seminar, Webinar, Inhouse-Seminar und Workshop; Online-Format bei ausdrücklich gewähltem Webinar
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch; bei Firmenseminaren auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Digitale Dokumentation und Arbeitsunterlagen
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
Köln 2 Tage
Wuppertal 2 Tage
Münster 2 Tage
Nürnberg 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Potsdam 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Rostock 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
Stuttgart 2 Tage
Dresden 2 Tage
Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
Jena 2 Tage
Trier 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
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