Seminar Collaboard Boarddesign, Mindmaps und Prozessvisualisierung

Das Seminar vertieft die Gestaltung komplexer Boards, Mindmaps und Prozessdarstellungen. Informationsarchitektur, visuelle Grammatik, Navigation und Qualitätsregeln werden so kombiniert, dass umfangreiche Inhalte verständlich und wartbar bleiben.

Die Inhalte werden in 7 aufeinander aufbauenden Modulen erarbeitet. Jeder Themenblock verbindet fachliche Einordnung, konkrete Konfiguration oder Gestaltung, praktische Durchführung und dokumentierte Qualitätsprüfung. Als roter Faden dient ein realistisches Organisations- oder Teamszenario.

Inhaltsverzeichnis

  1. Informationsarchitektur großer Boards
  2. Visuelle Sprache und Designsystem
  3. Mindmaps für Analyse und Strukturierung
  4. Prozessmodelle und Verantwortlichkeiten
  5. Navigation, Präsentation und Fokus
  6. Qualität, Wartung und Versionierung
  7. Visualisierungsprojekt
  8. Praxisübungen und Qualitätssicherung
  9. Arbeitsunterlagen

Lernziele

  • die Anforderungen für informationsarchitektur großer boards strukturiert erfassen und in einen belastbaren Arbeitsablauf überführen
  • visuelle sprache und designsystem zielgerichtet konfigurieren, gestalten oder moderieren
  • qualität, wartung und versionierung anhand fachlicher und technischer Kriterien prüfen
  • Berechtigungen, Verantwortlichkeiten und Qualitätskriterien nachvollziehbar dokumentieren
  • wiederverwendbare Standards, Vorlagen oder Betriebsabläufe aus den Übungsergebnissen ableiten
  • typische Fehlerbilder erkennen, systematisch eingrenzen und geeignete Korrekturen umsetzen

Zielgruppe

Prozessverantwortliche, Business Analysten, Berater, Projektteams, Informationsdesigner und Moderierende

Voraussetzungen

Sichere Collaboard-Grundbedienung und Erfahrung mit fachlichen Visualisierungen

Seminarinhalte

Modul 1: Informationsarchitektur großer Boards

Inhalte werden gegliedert, priorisiert und mit einer konsistenten räumlichen Logik angeordnet. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein navigierbares Board-Raster.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Informationsarchitektur großer Boards“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Inhalte werden gegliedert, priorisiert und mit einer konsistenten räumlichen Logik angeordnet“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein navigierbares Board-Raster erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 2: Visuelle Sprache und Designsystem

Formen, Farben, Symbole, Typografie und Legenden werden als einheitliches System definiert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein visuelles Board-Designsystem.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Visuelle Sprache und Designsystem“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Formen, Farben, Symbole, Typografie und Legenden werden als einheitliches System definiert“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein visuelles Board-Designsystem erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 3: Mindmaps für Analyse und Strukturierung

Themen werden hierarchisch zerlegt, Beziehungen sichtbar gemacht und in Arbeitsstrukturen überführt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine auswertbare Mindmap.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Mindmaps für Analyse und Strukturierung“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Themen werden hierarchisch zerlegt, Beziehungen sichtbar gemacht und in Arbeitsstrukturen überführt“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine auswertbare Mindmap erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 4: Prozessmodelle und Verantwortlichkeiten

Abläufe, Entscheidungen, Übergaben, Rollen und Ausnahmen werden verständlich visualisiert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein abgestimmtes Prozessmodell.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Prozessmodelle und Verantwortlichkeiten“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Abläufe, Entscheidungen, Übergaben, Rollen und Ausnahmen werden verständlich visualisiert“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein abgestimmtes Prozessmodell erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 5: Navigation, Präsentation und Fokus

Ansichten, Bereiche und Präsentationspfade werden für verschiedene Nutzungssituationen vorbereitet. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine geführte Präsentationsstruktur.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Navigation, Präsentation und Fokus“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Ansichten, Bereiche und Präsentationspfade werden für verschiedene Nutzungssituationen vorbereitet“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine geführte Präsentationsstruktur erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 6: Qualität, Wartung und Versionierung

Prüfkriterien, Änderungsregeln und Pflegeverantwortung werden für langlebige Visualisierungen definiert. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht eine Wartungs- und Qualitätscheckliste.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Qualität, Wartung und Versionierung“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Prüfkriterien, Änderungsregeln und Pflegeverantwortung werden für langlebige Visualisierungen definiert“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und eine Wartungs- und Qualitätscheckliste erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Modul 7: Visualisierungsprojekt

Ein komplexer fachlicher Sachverhalt wird als durchgängige Boardlösung umgesetzt. Als überprüfbares Arbeitsergebnis entsteht ein präsentationsreifes Referenzboard.

  1. Schritt 1: Ausgangslage analysieren: Ziele, Beteiligte, Rollen, Rahmenbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Visualisierungsprojekt“ erfassen.
  2. Schritt 2: Arbeitsumgebung vorbereiten: Boardbereiche, benötigte Funktionen, Berechtigungen, Benennungen und Prüfpunkte passend zu „Ein komplexer fachlicher Sachverhalt wird als durchgängige Boardlösung umgesetzt“ einrichten.
  3. Schritt 3: Ablauf umsetzen: Das Fallbeispiel schrittweise bearbeiten, Entscheidungen dokumentieren und ein präsentationsreifes Referenzboard erzeugen.
  4. Schritt 4: Qualität sichern: Ergebnis mit Positiv- und Negativfällen prüfen, Abweichungen korrigieren, Vorgehen dokumentieren und Wiederverwendung vorbereiten.

Praxisübungen und Qualitätssicherung

  • Ein navigierbares board-raster anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Ein visuelles board-designsystem anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Eine auswertbare mindmap anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Ein abgestimmtes prozessmodell anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Eine geführte präsentationsstruktur anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung erstellen, mit Prüfkriterien bewerten und gezielt verbessern.
  • Abschlussfall mit Rollenverteilung, dokumentierter Durchführung, Abnahmecheckliste und nachvollziehbarer Ablage bearbeiten.

Arbeitsunterlagen

  • Strukturierte Schrittfolgen für die im Seminar eingesetzten Funktionen und Methoden
  • Checklisten für Vorbereitung, Berechtigungen, Durchführung und Qualitätsprüfung
  • Übungsaufgaben mit Abnahmekriterien und dokumentierbaren Arbeitsergebnissen
  • Vorlagen für Betriebs-, Moderations- oder Gestaltungskonzepte passend zum Seminarthema

Fachbereichsleitung, Trainerteam und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Prozessverantwortliche, Business Analysten, Berater, Projektteams, Informationsdesigner und Moderierende
Voraussetzungen: Sichere Collaboard-Grundbedienung und Erfahrung mit fachlichen Visualisierungen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachliche Einordnung, Demonstrationen, geführte Schrittfolgen, praktische Übungen am System, Fallstudien und Qualitätschecks
Seminararten: Öffentliches Seminar, Webinar, Inhouse-Seminar und Workshop; Online-Format bei ausdrücklich gewähltem Webinar
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch; bei Firmenseminaren auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Digitale Dokumentation und Arbeitsunterlagen
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Köln 3 Tage
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Berlin 3 Tage
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