Das Kompaktformat vermittelt in verdichteter Form die wichtigsten ADVANEO-Produkte, Datenraumprinzipien und typischen Einsatzwege.
Die drei Tage verbinden Data Space as a Service, Data Marketplace, Trusted Data Hub, Supply Chain Radar und Proof X. Der Schwerpunkt liegt auf Orientierung, Auswahl, Zusammenspiel und einem umsetzbaren Einstiegskonzept.
Lernziele
- Teilnehmende können das vollständige Lösungsportfolio und seine Abhängigkeiten überblicken.
- Teilnehmende können Datenräume, Rollen, Standards und Datensouveränität einordnen.
- Teilnehmende können Data Space as a Service und Datenmarktplatz fachlich planen.
- Teilnehmende können Trusted Analytics und Lieferkettenmonitoring bewerten.
- Teilnehmende können Rapid Prototyping als Einstiegsmethode anwenden.
- Teilnehmende können einen priorisierten Einführungs- und Lernfahrplan erstellen.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: Lösungsportfolio und Einsatzfelder einordnen
- Kapitel 2: Datenräume und Datensouveränität verstehen
- Kapitel 3: Data Space as a Service planen und dimensionieren
- Kapitel 4: Datenanbieter-Onboarding durchführen
- Kapitel 5: Daten suchen, bewerten und beschaffen
- Kapitel 6: Trusted Data Hub und vertrauliche Zusammenarbeit verstehen
- Kapitel 7: Supply Chain Radar bedienen und Arbeitsabläufe verstehen
- Kapitel 8: Problemraum, Nutzer und Hypothesen klären
- Kapitel 9: Integrierten Praxisfall planen und präsentieren
- Praxisfall
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
Kapitel 1: Lösungsportfolio und Einsatzfelder einordnen
Die Bausteine Data Space as a Service, Data Marketplace, Trusted Data Hub, Supply Chain Radar, Proof X und Consulting werden als zusammenhängendes Lösungsportfolio betrachtet.
- Schritt 1: Geschäftliche Ausgangslage, Datenprobleme und Kooperationsbedarf erfassen.
- Schritt 2: Jeden Lösungsbaustein einem typischen Problem- und Rollenprofil zuordnen.
- Schritt 3: Abhängigkeiten zwischen Datenraum, Marktplatz, Analytics, Lieferkettenmonitoring und Prototyping sichtbar machen.
- Schritt 4: Geeignete Einstiegspunkte für Fachbereich, IT, Governance und Management auswählen.
- Schritt 5: Aus den Ergebnissen einen ersten Lern- und Einführungsfahrplan ableiten.
Praxisaufgabe: Ein Unternehmensszenario wird analysiert und auf die passenden Bausteine des Portfolios abgebildet.
Kapitel 2: Datenräume und Datensouveränität verstehen
Ein Datenraum verbindet Organisationen, ohne Rohdaten zwangsläufig in einer zentralen Plattform zu sammeln. Im Mittelpunkt stehen kontrollierter Austausch, Vertrauen und nachvollziehbare Nutzungsregeln.
- Schritt 1: Datenraum, Datenplattform, Datenmarktplatz und klassische Punkt-zu-Punkt-Schnittstelle voneinander abgrenzen.
- Schritt 2: Datensouveränität als Zusammenspiel aus Kontrolle, Transparenz, Zweckbindung und Widerruf beschreiben.
- Schritt 3: Datenanbieter, Datennutzer, Betreiber und weitere Ökosystemrollen identifizieren.
- Schritt 4: Technische und organisatorische Vertrauensanker in einem Datenraum benennen.
- Schritt 5: Ein einfaches Ende-zu-Ende-Szenario vom Datenangebot bis zur kontrollierten Nutzung modellieren.
Praxisaufgabe: Ein zentraler Datenaustauschprozess wird in ein souveränes Datenraum-Szenario überführt.
Kapitel 3: Data Space as a Service planen und dimensionieren
Die Planung übersetzt Use Case, Partnerstruktur, Schutzbedarf und Betriebsanforderungen in eine konfigurierbare Servicearchitektur.
- Schritt 1: Teilnehmerzahl, Datentypen, Transfervolumen und Verfügbarkeitsbedarf abschätzen.
- Schritt 2: Mandanten-, Netzwerk-, Umgebungs- und Integrationsmodell festlegen.
- Schritt 3: Benötigte Rollen, Policies, Katalogstrukturen und Serviceklassen definieren.
- Schritt 4: Sicherheits-, Datenschutz-, Protokollierungs- und Wiederanlaufanforderungen spezifizieren.
- Schritt 5: Einführungsstufen vom isolierten Test bis zum produktiven Partnerbetrieb planen.
Praxisaufgabe: Aus einem Anforderungskatalog wird ein dimensioniertes Zielbild mit Einführungsetappen abgeleitet.
Kapitel 4: Datenanbieter-Onboarding durchführen
Das Anbieter-Onboarding macht aus einer internen Datenquelle ein auffindbares, bewertbares und kontrolliert nutzbares Angebot.
- Schritt 1: Datenquelle, Eigentümerschaft, Schutzbedarf und Freigabestatus prüfen.
- Schritt 2: Datenprodukt mit verständlichen Metadaten und Qualitätsmerkmalen beschreiben.
- Schritt 3: Nutzungsbedingungen, Zielgruppen und gegebenenfalls Vergütungsmodell festlegen.
- Schritt 4: Konnektoranbindung und Peer-to-Peer-Übertragungsweg testen.
- Schritt 5: Angebot veröffentlichen, Nutzung überwachen und Änderungen versionieren.
Praxisaufgabe: Ein Datenbestand wird vom internen Kandidaten bis zum freigegebenen Marktplatzangebot vorbereitet.
Kapitel 5: Daten suchen, bewerten und beschaffen
Datennutzer benötigen einen reproduzierbaren Prozess von der Bedarfsklärung über Suche und Vertragsprüfung bis zur technischen Abnahme.
- Schritt 1: Datenbedarf, Mindestqualität, Aktualität, Format und zulässige Nutzung definieren.
- Schritt 2: Katalog mit Suchbegriffen, Kategorien und Metadatenfiltern durchsuchen.
- Schritt 3: Angebote nach Qualität, Herkunft, Policy, Preis und technischer Anschlussfähigkeit bewerten.
- Schritt 4: Vertrag und Transferweg freigeben und kontrollierten Bezug starten.
- Schritt 5: Erhaltene Daten validieren, dokumentieren und in den vorgesehenen Prozess übergeben.
Praxisaufgabe: Aus mehreren Angeboten wird ein geeignetes Datenprodukt ausgewählt, beschafft und fachlich abgenommen.
Kapitel 6: Trusted Data Hub und vertrauliche Zusammenarbeit verstehen
Der Trusted Data Hub ermöglicht organisationsübergreifende Analysen, ohne Rohdaten allgemein offenzulegen. Geteilt werden kontrolliert erzeugte Ergebnisse.
- Schritt 1: Klassischen Datenaustausch, zentrale Analyse, föderiertes Lernen und geschützte Mehrparteienanalyse vergleichen.
- Schritt 2: Datenhoheit, Algorithmushoheit und Ergebnisfreigabe als getrennte Kontrollziele beschreiben.
- Schritt 3: Beteiligte Parteien, Datenbeiträge, Analysecode und Ergebnisempfänger identifizieren.
- Schritt 4: Geeignete Anwendungsfälle und Grenzen anhand des Schutzbedarfs bewerten.
- Schritt 5: Einen vereinfachten Analyseablauf von der Freigabe bis zur Ergebnisbereitstellung modellieren.
Praxisaufgabe: Ein sensibler Kooperationsfall wird auf Eignung für geschützte Mehrparteienanalyse geprüft.
Kapitel 7: Supply Chain Radar bedienen und Arbeitsabläufe verstehen
Das Frühwarnsystem verbindet Ereignisse, Lieferanten, Standorte, Komponenten, Risiken und Maßnahmen in einem priorisierten Arbeitsablauf.
- Schritt 1: Dashboard, Karten-, Listen- und Detailansichten einordnen.
- Schritt 2: Lieferanten, Standorte, Materialien und Risikofälle als Arbeitsobjekte verstehen.
- Schritt 3: Filter, Sichten, Abonnements und persönliche Arbeitslisten konfigurieren.
- Schritt 4: Warnungen prüfen, bewerten, zuweisen und kommentieren.
- Schritt 5: Maßnahmenstatus und Entscheidungsnachweis bis zum Abschluss pflegen.
Praxisaufgabe: Ein Warnfall wird vom Eingang bis zur dokumentierten Bearbeitung vollständig durchgespielt.
Kapitel 8: Problemraum, Nutzer und Hypothesen klären
Rapid Prototyping beginnt mit einem klaren Problem und überprüfbaren Hypothesen statt mit einer langen Funktionsliste.
- Schritt 1: Zielgruppe, Arbeitsablauf, Schmerzpunkte und heutige Behelfslösungen erfassen.
- Schritt 2: Wert-, Nutzungs-, Machbarkeits- und Geschäftsmodellhypothesen formulieren.
- Schritt 3: Kritischste Unsicherheiten und Annahmen priorisieren.
- Schritt 4: Messbare Lernziele und Abbruchkriterien für den Prototyp festlegen.
- Schritt 5: Mindestumfang für einen aussagekräftigen Test abgrenzen.
Praxisaufgabe: Eine Produktidee wird in ein Hypothesen- und Lernzielboard überführt.
Kapitel 9: Integrierten Praxisfall planen und präsentieren
Im Abschlussprojekt werden fachliche, technische, wirtschaftliche und organisatorische Bausteine zu einem konsistenten Lösungsvorschlag verbunden.
- Schritt 1: Ausgangslage, Ziele, Partner und Schutzbedarf des Praxisfalls strukturieren.
- Schritt 2: Use Case, Datenprodukte, Architektur, Policies und Betriebsmodell entwerfen.
- Schritt 3: Risiken, Kosten, Nutzen, Meilensteine und Erfolgskriterien dokumentieren.
- Schritt 4: Prototyp- oder Pilotumfang mit Test- und Freigabekriterien festlegen.
- Schritt 5: Lösungsvorschlag präsentieren, Einwände bearbeiten und nächste Schritte priorisieren.
Praxisaufgabe: Ein durchgängiges Lösungskonzept wird als Teamarbeit ausgearbeitet und fachlich verteidigt.
Praxisfall
Ein mittelständisches Unternehmen prüft mehrere ADVANEO-Bausteine. In einem kompakten Capstone werden Zielbild, Produktauswahl, Pilot-Use-Case und Lernpfad entwickelt.
- Ausgangslage, Beteiligte, Daten und Entscheidungen strukturiert erfassen.
- Lösungsbausteine, Rollen, Kontrollen und Abhängigkeiten zu einem konsistenten Vorgehen verbinden.
- Ergebnis anhand fachlicher, technischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Kriterien prüfen.
- Offene Punkte, Risiken und nächste Umsetzungsschritte priorisiert dokumentieren.
Zielgruppe
- Management
- IT- und Data-Leitung
- Projektleitung
- Innovation
- Fachbereichsverantwortliche
- Beratung und Presales
Voraussetzungen
- keine tiefen technischen Spezialkenntnisse erforderlich
- hilfreich: konkrete Daten-, KI- oder Lieferkettenfragestellung
Fachbereichsleitung / Trainerleitung / Ansprechpersonen
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Management, IT- und Data-Leitung, Projektleitung, Innovation, Fachbereichsverantwortliche, Beratung und Presales |
| Voraussetzungen: | keine tiefen technischen Spezialkenntnisse erforderlich; hilfreich: konkrete Daten-, KI- oder Lieferkettenfragestellung |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Fallarbeit |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Präsenz mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Beauftragung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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