Seminar / Training
Freigaben werden unzuverlässig, wenn Zuständigkeiten, Fristen und Ausnahmewege nur mündlich bekannt sind. Das Seminar übersetzt fachliche Entscheidungsprozesse in klare Teedy-Workflows mit Rollen, Schritten, Rückgaben, Eskalationen und prüfbaren Ergebnissen.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Methodik
Seminarprofil
Vom Prozessinterview über das Statusmodell und die Berechtigungsmatrix bis zum Test und zur Einführung wird ein vollständiger Workflow entwickelt. Normalfall, Korrekturschleife, Vertretung, Fristüberschreitung und Abbruch werden getrennt modelliert und mit realistischen Dokumenten geprüft.
Zielgruppe
Prozessmanagement, Qualitätsmanagement, Fachadministration, Key-User, Projektleitung, Dokumentenmanagement und Fachbereiche mit Prüf- oder Freigabeaufgaben.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse der Teedy-Bedienung. Hilfreich sind ein vorhandener Freigabeprozess, typische Dokumente und benannte Rollen aus dem eigenen Arbeitsbereich.
Lernziele
- Fachliche Freigaben in eindeutige Auslöser, Rollen, Schritte und Ergebnisse zerlegen.
- Status, Berechtigung und Verantwortung je Workflowphase konsistent festlegen.
- Rückgabe, Vertretung, Eskalation und Abbruch als kontrollierte Ausnahmewege modellieren.
- Benachrichtigungen und Fristen so gestalten, dass sie handlungsrelevant bleiben.
- Workflow mit Testfällen abnehmen, einführen und regelmäßig verbessern.
Seminarinhalte
1. Fachlichen Workflow aufnehmen und als Sollprozess modellieren
Ein Freigabeprozess wird aus Auslöser, Rollen, Schritten, Ergebnissen und klaren Ausnahmewegen aufgebaut.
- Schritt 1: Dokumentklasse, Startauslöser, Prozesseigentümer und gewünschtes Endergebnis definieren.
- Schritt 2: Istschritte, Wartezeiten, Rückfragen, Medienbrüche und wiederkehrende Fehler erfassen.
- Schritt 3: Sollstatus, Aufgaben, Rollen und zulässige Entscheidungen je Schritt festlegen.
- Schritt 4: Normalfall, Korrekturrückgabe, Ablehnung und Abbruch getrennt beschreiben.
2. Rollenmodell und Schutzbedarf vorbereiten
Organisatorische Aufgaben werden in eine nachvollziehbare Matrix aus Dokumentklassen, Rollen und zulässigen Aktionen überführt.
- Schritt 1: Dokumentarten, Organisationseinheiten und typische Bearbeitungsrollen erfassen.
- Schritt 2: Schutzbedarf und notwendige Trennung von Aufgaben je Dokumentklasse bestimmen.
- Schritt 3: Lesen, Bearbeiten, Teilen, Freigeben, Löschen und Administrieren rollenbezogen zuordnen.
- Schritt 4: Ausnahmen, Vertretungen und zeitlich begrenzte Rechte als geregelte Fälle dokumentieren.
3. Dokumentrechte und Freigaben kontrollieren
Zugriffe werden entlang des Dokumentenlebenszyklus und nach dem Prinzip der minimalen Berechtigung vergeben.
- Schritt 1: Standardrechte für neue Dokumente anhand definierter Gruppen setzen.
- Schritt 2: Lese-, Bearbeitungs-, Freigabe- und Verwaltungsrechte getrennt prüfen.
- Schritt 3: Temporäre Freigaben und geteilte Inhalte in die Berechtigungskontrolle einbeziehen.
- Schritt 4: Jede relevante Änderung mit Testkonten und einem konkreten Dokumentfall verifizieren.
4. Fristen, Vertretungen, Benachrichtigungen und Eskalationen steuern
Workflowkontrollen werden so dosiert, dass sie handlungsrelevant bleiben und keine unkontrollierten Umgehungswege erzeugen.
- Schritt 1: Bearbeitungsfristen und Erinnerungen aus dem tatsächlichen Prozessbedarf ableiten.
- Schritt 2: Vertretung mit Umfang, Gültigkeit, Freigabe und Rücknahme definieren.
- Schritt 3: Eskalation nur an Rollen richten, die eine Entscheidung oder Unterstützung leisten können.
- Schritt 4: Überfällige, abgebrochene und nachträglich erledigte Fälle nachvollziehbar behandeln.
5. Workflow mit Rollen- und Ausnahmefällen abnehmen
Die Abnahme prüft neben dem Normalfall auch Rückgabe, Vertretung, Berechtigung, Frist und technische Störung.
- Schritt 1: Testfälle mit Ausgangsdaten, Rolle, erwarteter Aktion und Sollstatus erstellen.
- Schritt 2: Mit getrennten Testkonten Sichtbarkeit, Bearbeitungsrecht und Entscheidungsrecht prüfen.
- Schritt 3: Benachrichtigung, Status, Dokumentstand und Protokolleintrag je Schritt kontrollieren.
- Schritt 4: Abweichungen korrigieren und den vollständigen Testlauf erneut ausführen.
6. Kommentare als Aufgaben- und Entscheidungsverlauf nutzen
Kommentare werden als nachvollziehbare Arbeitskommunikation gestaltet und von unstrukturierten Nebenkanälen getrennt.
- Schritt 1: Aufgabe, Rückfrage oder Entscheidung in einem eindeutigen Satz formulieren.
- Schritt 2: Verantwortung und erwarteten nächsten Schritt sichtbar festhalten.
- Schritt 3: Antworten auf den vorhandenen Zusammenhang beziehen und offene Punkte kenntlich lassen.
- Schritt 4: Erledigte Punkte abschließen und vertrauliche Inhalte nur innerhalb zulässiger Rechte behandeln.
7. Versionen kontrolliert anlegen und vergleichen
Neue Fassungen werden dem richtigen Dokument zugeordnet, beschrieben und vor ihrer weiteren Verwendung geprüft.
- Schritt 1: Aktuellen Dokumentstand und offene Bearbeitungen vor dem Upload kontrollieren.
- Schritt 2: Neue Fassung als Version statt als unverbundene Parallelkopie ergänzen.
- Schritt 3: Änderungsgrund, wesentliche Anpassung und verantwortliche Stelle dokumentieren.
- Schritt 4: Vorschau, Metadaten, Berechtigungen und gültigen Stand nach dem Upload erneut prüfen.
8. Auditprotokolle schützen und auswerten
Auditdaten werden als Kontrollquelle für Anmeldung, Administration, Zugriff und Änderung behandelt.
- Schritt 1: Relevante Ereignisse sowie Mindestkontext aus Zeit, Benutzer, Objekt und Aktion festlegen.
- Schritt 2: Aufbewahrung, Zugriffsschutz und Integrität der Protokolle organisieren.
- Schritt 3: Regelmäßige Auswertung und Schwellen für auffällige Ereignisse definieren.
- Schritt 4: Einen Beispielvorfall vom Protokolleintrag bis zur fachlichen und technischen Klärung verfolgen.
Praxisübungen
- Modellierung eines Rechnungs- oder Vertragsfreigabeprozesses vom Eingang bis zum Abschluss.
- Berechtigungsmatrix für Bearbeitung, Prüfung, Entscheidung und Vertretung.
- Testdurchlauf mit Normalfall, Korrekturrückgabe, Fristüberschreitung und Ablehnung.
- Auswertung eines simulierten Workflowbestands und Ableitung konkreter Verbesserungen.
Methodik
Prozessmodellierung, Systemkonfiguration und Test mit Rollenwechseln bilden eine Einheit. Der entwickelte Workflow wird anhand einer vollständigen Testmatrix abgenommen.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Seminarbetreuung
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Prozessmanagement, Qualitätsmanagement, Fachadministration, Key-User, Projektleitung, Dokumentenmanagement und Fachbereiche mit Prüf- oder Freigabeaufgaben. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse der Teedy-Bedienung. Hilfreich sind ein vorhandener Freigabeprozess, typische Dokumente und benannte Rollen aus dem eigenen Arbeitsbereich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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