Seminar Sonic Cloud UI-Automatisierung Aufbau

Seminar / Training

Das Aufbauseminar vertieft robuste Selektoren, zustandsbasierte Synchronisation, wiederverwendbare Bausteine, benutzerdefinierte Aktionen und Diagnose. Bestehende Basistests werden zu wartbaren Regressionen weiterentwickelt.

Drei Tage sind erforderlich, weil fortgeschrittene Stabilisierung, Erweiterung und systematische Fehleranalyse an mehreren realen Testszenarien geübt werden.

Inhaltsverzeichnis

  • Elementbibliothek und Selektoren
  • Synchronisation, Fehlerpfade und robuste Assertions
  • Wiederverwendbare Schritte und Parameter
  • Benutzerdefinierte Skripte und lokale Aktionen
  • Testdaten, Konten und Rücksetzung
  • Testsuiten, Zeitpläne und Parallelisierung
  • Berichte, Artefakte und Fehleranalyse
  • Protokolle und systematische Diagnose
  • Störungsbehebung und Wiederanlauf

Lernziele

  • Instabile Tests methodisch stabilisieren.
  • Wiederverwendbare und parametrisierte Bausteine entwickeln.
  • Sonderfälle über Skripte und technische Aktionen lösen.
  • Fehlerartefakte zielgerichtet auswerten.

Zielgruppe

Erfahrene Testautomatisierung, Mobile-Qualitätssicherung und technische Testarchitektur.

Voraussetzungen

Praxis in grundlegender Sonic-Cloud-UI-Automatisierung oder gleichwertige Kenntnisse; vorhandene Testfälle und eingebundene Geräte.

Seminarinhalte

Modul 1: Elementbibliothek und Selektoren

Oberflächenelemente werden zentral erfasst, damit Änderungen nicht in jedem Testfall einzeln nachgearbeitet werden müssen.

  1. Schritt 1: Elemente auf Android oder iOS inspizieren und relevante Attribute vergleichen.
  2. Schritt 2: Stabile Selektoren gegenüber positionsabhängigen oder flüchtigen Merkmalen bevorzugen.
  3. Schritt 3: Elementnamen, Seitenzuordnung und Plattformvarianten konsistent dokumentieren.
  4. Schritt 4: Selektoren mit Positiv-, Negativ- und Wiederholungstests validieren.

Modul 2: Synchronisation, Fehlerpfade und robuste Assertions

Mobile Oberflächen reagieren nicht in konstanten Zeiten. Robuste Tests verwenden Zustandsprüfungen, begrenzte Wiederholungen und aussagekräftige Fehlerbilder.

  1. Schritt 1: Feste Wartezeiten durch zustandsbasierte Prüfungen ersetzen.
  2. Schritt 2: Timeouts nach fachlicher Erwartung und technischer Obergrenze dimensionieren.
  3. Schritt 3: Alternative Zustände und kontrollierte Fehlerpfade modellieren.
  4. Schritt 4: Bei Fehlern Screenshot, Seitenquelle, Protokoll und Schrittparameter erfassen.

Modul 3: Wiederverwendbare Schritte und Parameter

Gemeinsame Abläufe werden zentralisiert und über Parameter an verschiedene Testszenarien angepasst. Dadurch sinkt der Pflegeaufwand bei häufigen Änderungen.

  1. Schritt 1: Wiederkehrende Sequenzen in öffentliche Schritte überführen.
  2. Schritt 2: Lokale und globale Parameter nach Gültigkeitsbereich trennen.
  3. Schritt 3: Testdaten und Geheimnisse so referenzieren, dass sie nicht unkontrolliert im Testfall stehen.
  4. Schritt 4: Änderungen an wiederverwendbaren Bausteinen mit abhängigen Testfällen regressiv prüfen.

Modul 4: Benutzerdefinierte Skripte und lokale Aktionen

Sonderfälle lassen sich über Skripte, REST-Aufrufe, ADB- oder lokale Kommandos abbilden. Diese Erweiterungen benötigen dieselben Qualitäts- und Sicherheitsregeln wie Anwendungs-Code.

  1. Schritt 1: Standardaktion und Erweiterungsbedarf gegeneinander prüfen.
  2. Schritt 2: Skript mit klaren Eingabeparametern und begrenzten Rechten entwerfen.
  3. Schritt 3: Fehlerbehandlung, Timeout und Protokollausgabe ergänzen.
  4. Schritt 4: Ausführung auf Testgerät und Agent isoliert prüfen, bevor der Schritt wiederverwendet wird.

Modul 5: Testdaten, Konten und Rücksetzung

Parallele mobile Tests benötigen isolierte Konten, reproduzierbare Ausgangsdaten und definierte Rücksetzverfahren.

  1. Schritt 1: Testdaten nach gemeinsam, exklusiv und einmalig klassifizieren.
  2. Schritt 2: Konten und Datenbestände den Testsuiten und Parallelitätsstufen zuordnen.
  3. Schritt 3: Vorbereitungs- und Rücksetzschritte automatisierbar beschreiben.
  4. Schritt 4: Datenschutz, Geheimnisverwaltung und Aufbewahrung in die Testdatenrichtlinie aufnehmen.

Modul 6: Testsuiten, Zeitpläne und Parallelisierung

Einzelne Testfälle werden zu ausführbaren Paketen kombiniert und auf geeignete Geräte verteilt. Parallelisierung wird an Ressourcen und Testdaten angepasst.

  1. Schritt 1: Testfälle nach Smoke-, Regression- und Fachumfang zu Suiten zusammenstellen.
  2. Schritt 2: Gerätefilter und Plattformanforderungen je Suite definieren.
  3. Schritt 3: Zeitpläne, Wiederholungen und maximale Laufzeiten konfigurieren.
  4. Schritt 4: Parallelität schrittweise erhöhen und Konflikte bei Gerät, Konto und Testdaten beseitigen.

Modul 7: Berichte, Artefakte und Fehleranalyse

Berichte werden nicht nur als Ampel betrachtet. Schrittprotokolle, Screenshots, Aufzeichnungen, Geräteinformationen und Leistungsdaten bilden gemeinsam die Diagnosegrundlage.

  1. Schritt 1: Berichtsstatus und fehlgeschlagenen Schritt bis zur technischen Ursache zurückverfolgen.
  2. Schritt 2: Screenshots, Protokolle, Aufzeichnung und Leistungsdaten zeitlich korrelieren.
  3. Schritt 3: Produktfehler, Testfehler, Gerätefehler und Infrastrukturfehler getrennt klassifizieren.
  4. Schritt 4: Wiederholungs- und Eskalationsregeln für nicht eindeutige Fehler festlegen.

Modul 8: Protokolle und systematische Diagnose

Fehler werden entlang des tatsächlichen Kommunikationswegs eingegrenzt. Zeitstempel, Gerätekennung, Agent und betroffener Dienst bilden den gemeinsamen Bezug.

  1. Schritt 1: Fehlerzeitpunkt, Benutzeraktion, Gerät und Agent eindeutig erfassen.
  2. Schritt 2: Browser-, Server-, Agent- und Geräteprotokolle für denselben Zeitraum sammeln.
  3. Schritt 3: Symptom nach Netzwerk, Berechtigung, Treiber, Gerät oder Anwendung klassifizieren.
  4. Schritt 4: Hypothese mit einem kleinen kontrollierten Test bestätigen oder verwerfen.

Modul 9: Störungsbehebung und Wiederanlauf

Wiederkehrende Störungen werden mit klarer Reihenfolge untersucht. Ungezielte Neustarts werden vermieden, weil sie Beweise vernichten und Ursachen verdecken können.

  1. Schritt 1: Auswirkung und betroffenen Umfang bestimmen, bevor Änderungen vorgenommen werden.
  2. Schritt 2: Letzte Änderungen, Ressourcenlage und Verbindungsstatus prüfen.
  3. Schritt 3: Komponente isoliert testen und nur den notwendigen Dienst neu starten.
  4. Schritt 4: Ursache, Maßnahme, Verifikation und Vorbeugung im Störungsprotokoll festhalten.

Praxisübungen

  • Einen flüchtigen Selektor durch eine robuste Strategie ersetzen.
  • Feste Wartezeiten in zustandsbasierte Synchronisation überführen.
  • Einen benutzerdefinierten Schritt mit Fehlerbehandlung erstellen.
  • Eine instabile Testsuite anhand korrelierter Artefakte stabilisieren.

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Testautomatisierung, Mobile-Qualitätssicherung und technische Testarchitektur.
Voraussetzungen: Praxis in grundlegender Sonic-Cloud-UI-Automatisierung oder gleichwertige Kenntnisse; vorhandene Testfälle und eingebundene Geräte.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Konstanz 3 Tage
Freiburg 3 Tage
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Hamm 3 Tage
Rostock 3 Tage
Hamburg 3 Tage
Luxemburg 3 Tage
Hannover 3 Tage
Stuttgart 3 Tage
Dresden 3 Tage
Madgeburg 3 Tage
Regensburg 3 Tage
Jena 3 Tage
Trier 3 Tage
München 3 Tage
Friedrichshafen 3 Tage
Kassel 3 Tage
Ulm 3 Tage
Münster 3 Tage
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Wuppertal 3 Tage
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Berlin 3 Tage
Mainz 3 Tage
Erfurt 3 Tage
Darmstadt 3 Tage
Frankfurt 3 Tage
Paderborn 3 Tage
Essen 3 Tage
Potsdam 3 Tage
Flensburg 3 Tage
Konstanz 3 Tage
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Rostock 3 Tage
Hamburg 3 Tage
Leipzig 3 Tage
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