Seminar Sonic Cloud Kompaktseminar – Plattform, Geräte und UI-Tests

Seminar / Training

Das Kompaktseminar vermittelt einen durchgängigen Überblick von Architektur und Grundinstallation über Agenten und Gerätesitzungen bis zum ersten automatisierten UI-Test. Es ersetzt keine vertiefte Spezialschulung, schafft aber eine belastbare gemeinsame Arbeitsgrundlage.

Drei Tage sind der notwendige Kompromiss: Ein kürzerer Kurs würde Installation, reale Gerätekopplung oder einen vollständigen UI-Test nur demonstrieren statt praktisch durchführen.

Inhaltsverzeichnis

  • Plattformprofil, Einsatzfelder und Lebenszyklus
  • Architektur und Datenflüsse
  • Installation mit Container- und Compose-Verfahren
  • Agent-Installation und Registrierung
  • Agenten, Geräte und Ressourcen verwalten
  • Android-Geräte vorbereiten
  • Gerätereservierung und manuelle Fernbedienung
  • Projekte, Versionen, Module und Testfälle strukturieren
  • Elementbibliothek und Selektoren
  • Testschritte, Aktionen und Prüfungen
  • Berichte, Artefakte und Fehleranalyse
  • Betriebsüberwachung und regelmäßige Kontrollen

Lernziele

  • Plattform und Topologie einordnen.
  • Grundinstallation und Agentregistrierung nachvollziehen.
  • Geräte reservieren und fernsteuern.
  • Einen vollständigen UI-Test erstellen und auswerten.

Zielgruppe

Technische Projektteams, Administration, Qualitätssicherung, App-Entwicklung und Entscheider mit operativer Verantwortung.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in IT-Betrieb und Softwaretests; vorbereitete Übungsumgebung und mindestens ein Android-Gerät.

Seminarinhalte

Modul 1: Plattformprofil, Einsatzfelder und Lebenszyklus

Die Plattform wird als Device-Lab-, Fernsteuerungs- und Testautomatisierungsumgebung eingeordnet. Der Lebenszyklus der zuletzt veröffentlichten Plattformgeneration wird in die Betriebsentscheidung einbezogen.

  1. Schritt 1: Anwendungsfälle für Fernsteuerung, Debugging, manuelle Prüfung und automatisierte Tests voneinander abgrenzen.
  2. Schritt 2: Unterstützte Geräteklassen und typische Grenzen eines Real-Device-Labs dokumentieren.
  3. Schritt 3: Versionen von Server, Web-Client und Agent als zusammengehörigen Plattformstand erfassen.
  4. Schritt 4: Wartungsstatus, Eigenverantwortung für Patches und interne Freigaberegeln in einem Betriebssteckbrief festhalten.

Modul 2: Architektur und Datenflüsse

Server, Web-Client, Datenbank, Agenten und angeschlossene Geräte werden als Gesamtsystem betrachtet. Besondere Aufmerksamkeit gilt Steuerkanälen, Dateiübertragung, Testergebnissen und Netzwerkgrenzen.

  1. Schritt 1: Komponenten und Verantwortlichkeiten in einem Architekturdiagramm zuordnen.
  2. Schritt 2: Kommunikationswege zwischen Browser, Server, Agent und Mobilgerät nachvollziehen.
  3. Schritt 3: Persistente Daten, temporäre Artefakte, Protokolle und Testberichte klassifizieren.
  4. Schritt 4: Fehlerdomänen und Abhängigkeiten für Betrieb und Entstörung markieren.

Modul 3: Installation mit Container- und Compose-Verfahren

Die Plattformdienste werden reproduzierbar bereitgestellt. Konfiguration und Betriebsdaten bleiben von flüchtigen Container-Schichten getrennt.

  1. Schritt 1: Konfigurationsdateien aus einer geprüften Vorlage erzeugen und lokale Parameter eintragen.
  2. Schritt 2: Datenbank, Server und Web-Client in kontrollierter Reihenfolge starten.
  3. Schritt 3: Containerstatus, Protokolle, Netzwerkzuordnung und Volume-Mounts prüfen.
  4. Schritt 4: Erstzugriff durchführen und einen dokumentierten Neustarttest ausführen.

Modul 4: Agent-Installation und Registrierung

Der Agent wird als klar überwachbarer Dienst eingerichtet und am Server registriert. Pro Host wird eine eindeutige Agent-Instanz mit nachvollziehbarer Konfiguration betrieben.

  1. Schritt 1: Agent-Paket und lokale Konfiguration in ein festes Betriebsverzeichnis übernehmen.
  2. Schritt 2: Serveradresse, Agentenkennung, Ports und Arbeitsverzeichnisse setzen.
  3. Schritt 3: Agent im Vordergrund testen und anschließend als Dienst oder kontrollierten Container starten.
  4. Schritt 4: Registrierung, Heartbeat und Geräteerkennung im Web-Client verifizieren.

Modul 5: Agenten, Geräte und Ressourcen verwalten

Inventar und Statusinformationen werden so gepflegt, dass Betrieb, Fehlersuche und Testplanung auf denselben Datenstand zugreifen.

  1. Schritt 1: Agenten und Geräte mit eindeutigen Namen, Standort und Zweck kennzeichnen.
  2. Schritt 2: Online-, Offline-, Belegt- und Fehlerzustände richtig interpretieren.
  3. Schritt 3: Dateien, Hilfspakete und weitere Ressourcen nach Version und Gültigkeit verwalten.
  4. Schritt 4: Wartungs-, Sperr- und Aussonderungszustände in einen nachvollziehbaren Lebenszyklus überführen.

Modul 6: Android-Geräte vorbereiten

Android-Geräte werden mit einheitlichen Entwickler-, USB- und Energiespareinstellungen in einen dauerhaft fernsteuerbaren Zustand versetzt.

  1. Schritt 1: Entwickleroptionen und USB-Debugging kontrolliert aktivieren.
  2. Schritt 2: Herstellerspezifische Sicherheits-, Installations- und Hintergrundoptionen prüfen.
  3. Schritt 3: USB-Autorisierung dem vorgesehenen Agent-Host zuordnen und dauerhaft testen.
  4. Schritt 4: Bildschirmsperre, Energieverwaltung und automatische Updates nach Lab-Richtlinie konfigurieren.

Modul 7: Gerätereservierung und manuelle Fernbedienung

Die Fernsteuerung wird als kontrollierter Arbeitsablauf mit Reservierung, Zuständigkeit und sauberem Sitzungsende etabliert.

  1. Schritt 1: Verfügbares Gerät anhand Plattform, Version und Status auswählen.
  2. Schritt 2: Reservierung und Sitzungsstart durchführen, ohne parallele Nutzungskonflikte zu erzeugen.
  3. Schritt 3: Eingaben, Bildschirmrotation, App-Aktionen und Diagnosewerkzeuge erproben.
  4. Schritt 4: Sitzung ordnungsgemäß beenden und Gerätestatus für die nächste Nutzung prüfen.

Modul 8: Projekte, Versionen, Module und Testfälle strukturieren

Automatisierung wird in einer wartbaren Projektstruktur aufgebaut. Produktversionen, fachliche Module und Testfälle erhalten klare Namens- und Verantwortungsregeln.

  1. Schritt 1: Projekt und Produktversion mit einem nachvollziehbaren Namensschema anlegen.
  2. Schritt 2: Fachliche Bereiche in Module und Testszenarien zerlegen.
  3. Schritt 3: Testfälle nach Zweck, Plattform und Kritikalität kennzeichnen.
  4. Schritt 4: Freigabe-, Änderungs- und Archivierungsregeln für Testartefakte festlegen.

Modul 9: Elementbibliothek und Selektoren

Oberflächenelemente werden zentral erfasst, damit Änderungen nicht in jedem Testfall einzeln nachgearbeitet werden müssen.

  1. Schritt 1: Elemente auf Android oder iOS inspizieren und relevante Attribute vergleichen.
  2. Schritt 2: Stabile Selektoren gegenüber positionsabhängigen oder flüchtigen Merkmalen bevorzugen.
  3. Schritt 3: Elementnamen, Seitenzuordnung und Plattformvarianten konsistent dokumentieren.
  4. Schritt 4: Selektoren mit Positiv-, Negativ- und Wiederholungstests validieren.

Modul 10: Testschritte, Aktionen und Prüfungen

Ein Testfall wird schrittweise aus Vorbereitung, Interaktion, Prüfung und Aufräumen aufgebaut. Jeder Schritt erhält einen klaren Fehlerbezug.

  1. Schritt 1: Vorbedingungen und App-Startzustand reproduzierbar herstellen.
  2. Schritt 2: Aktionen wie Tippen, Eingeben, Wischen und App-Steuerung in fachlicher Reihenfolge anlegen.
  3. Schritt 3: Sichtbarkeit, Text, Zustand und erwartete Navigation mit Assertions prüfen.
  4. Schritt 4: Aufräum- und Rücksetzschritte ergänzen, damit Wiederholungsläufe vergleichbar bleiben.

Modul 11: Berichte, Artefakte und Fehleranalyse

Berichte werden nicht nur als Ampel betrachtet. Schrittprotokolle, Screenshots, Aufzeichnungen, Geräteinformationen und Leistungsdaten bilden gemeinsam die Diagnosegrundlage.

  1. Schritt 1: Berichtsstatus und fehlgeschlagenen Schritt bis zur technischen Ursache zurückverfolgen.
  2. Schritt 2: Screenshots, Protokolle, Aufzeichnung und Leistungsdaten zeitlich korrelieren.
  3. Schritt 3: Produktfehler, Testfehler, Gerätefehler und Infrastrukturfehler getrennt klassifizieren.
  4. Schritt 4: Wiederholungs- und Eskalationsregeln für nicht eindeutige Fehler festlegen.

Modul 12: Betriebsüberwachung und regelmäßige Kontrollen

Gesundheit von Server, Datenbank, Agenten und Geräten wird über wiederholbare Kontrollen statt über spontane Sichtprüfung bewertet.

  1. Schritt 1: Prüfpunkte für Dienststatus, Speicher, Datenbank, Agent-Heartbeat und Gerätebestand festlegen.
  2. Schritt 2: Tägliche, wöchentliche und monatliche Kontrollen nach Risiko staffeln.
  3. Schritt 3: Warn- und Störschwellen mit zuständiger Rolle und Reaktionszeit verknüpfen.
  4. Schritt 4: Kontrollergebnisse in einem schlanken Betriebsprotokoll nachhalten.

Praxisübungen

  • Eine Referenzarchitektur und Installationscheckliste erstellen.
  • Agent und Android-Gerät registrieren.
  • Fernsteuerung mit App-Aktion durchführen.
  • Einen UI-Test mit Elementen und Assertions aufbauen.
  • Bericht analysieren und einen einfachen Betriebscheck durchführen.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Technische Projektteams, Administration, Qualitätssicherung, App-Entwicklung und Entscheider mit operativer Verantwortung.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in IT-Betrieb und Softwaretests; vorbereitete Übungsumgebung und mindestens ein Android-Gerät.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Essen 3 Tage
Darmstadt 3 Tage
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Paderborn 3 Tage
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Freiburg 3 Tage
Potsdam 3 Tage
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