Seminar Sonic Cloud Entwicklung und Anpassung von Server, Client und Agent

Seminar / Training

Das Seminar behandelt die interne Weiterentwicklung der Plattformkomponenten aus Quellcode. Reproduzierbare Builds, gekapselte Änderungen, Kompatibilität, Tests und ein eigener Release-Prozess stehen vor bloßer Codeänderung.

Vier Tage sind erforderlich, weil drei unterschiedliche Komponenten-Stacks aufgebaut, gemeinsam integriert und mit einer belastbaren internen Wartungsstrategie versehen werden.

Inhaltsverzeichnis

  • Plattformprofil, Einsatzfelder und Lebenszyklus
  • Server aus Quellcode aufbauen und anpassen
  • Web-Client entwickeln und paketieren
  • Agent entwickeln, bauen und testen
  • Benutzerdefinierte Skripte und lokale Aktionen
  • REST-API und technische Integration
  • Absicherung und Schutzbedarfsanalyse
  • Interne Release- und Wartungsstrategie
  • Störungsbehebung und Wiederanlauf

Lernziele

  • Server, Web-Client und Agent reproduzierbar bauen.
  • Erweiterungspunkte mit kleinem Risiko auswählen.
  • Komponentenübergreifende Kompatibilität testen.
  • Einen internen Release- und Patchprozess etablieren.

Zielgruppe

Softwareentwicklung, Plattformengineering, DevOps, Build Engineering und technische Architektur.

Voraussetzungen

Gute Kenntnisse in Java- oder JVM-Entwicklung, Web-Frontend-Builds, Git, Containerbetrieb und automatisierten Tests.

Seminarinhalte

Modul 1: Plattformprofil, Einsatzfelder und Lebenszyklus

Die Plattform wird als Device-Lab-, Fernsteuerungs- und Testautomatisierungsumgebung eingeordnet. Der Lebenszyklus der zuletzt veröffentlichten Plattformgeneration wird in die Betriebsentscheidung einbezogen.

  1. Schritt 1: Anwendungsfälle für Fernsteuerung, Debugging, manuelle Prüfung und automatisierte Tests voneinander abgrenzen.
  2. Schritt 2: Unterstützte Geräteklassen und typische Grenzen eines Real-Device-Labs dokumentieren.
  3. Schritt 3: Versionen von Server, Web-Client und Agent als zusammengehörigen Plattformstand erfassen.
  4. Schritt 4: Wartungsstatus, Eigenverantwortung für Patches und interne Freigaberegeln in einem Betriebssteckbrief festhalten.

Modul 2: Server aus Quellcode aufbauen und anpassen

Für interne Weiterentwicklung wird der Server reproduzierbar gebaut. Abhängigkeiten, Konfiguration und Datenbankänderungen werden kontrolliert behandelt.

  1. Schritt 1: Quellstand und Build-Werkzeuge in einer isolierten Entwicklungsumgebung festlegen.
  2. Schritt 2: Abhängigkeiten auflösen und einen unveränderten Referenz-Build erzeugen.
  3. Schritt 3: Konfigurationspunkte und Erweiterungsbedarf mit kleinem Änderungsumfang identifizieren.
  4. Schritt 4: Build, Migration und API-Verhalten mit automatisierten Prüfungen absichern.

Modul 3: Web-Client entwickeln und paketieren

Änderungen an Oberfläche und Interaktion werden vom reproduzierbaren Frontend-Build bis zur Integration in die Zielumgebung verfolgt.

  1. Schritt 1: Frontend-Abhängigkeiten und Build-Konfiguration fixieren.
  2. Schritt 2: Referenz-Build erzeugen und Laufzeitparameter vom Quellcode trennen.
  3. Schritt 3: Änderung komponentenbezogen umsetzen und mit Rollen sowie Fehlerzuständen testen.
  4. Schritt 4: Produktionspaket erstellen und gemeinsam mit dem Serverstand versionieren.

Modul 4: Agent entwickeln, bauen und testen

Agent-Anpassungen berühren Gerätekommunikation, lokale Werkzeuge und Serverprotokolle. Deshalb werden Hostbetriebssystem und Geräteklasse in die Testmatrix aufgenommen.

  1. Schritt 1: Agent-Quellstand und benötigte native Werkzeuge vorbereiten.
  2. Schritt 2: Unveränderten Agenten bauen und gegen einen passenden Serverstand registrieren.
  3. Schritt 3: Anpassung kapseln und Verhalten bei Start, Gerätewechsel und Netzunterbrechung prüfen.
  4. Schritt 4: Artefakt versionieren und auf mindestens zwei repräsentativen Hosttypen abnehmen.

Modul 5: Benutzerdefinierte Skripte und lokale Aktionen

Sonderfälle lassen sich über Skripte, REST-Aufrufe, ADB- oder lokale Kommandos abbilden. Diese Erweiterungen benötigen dieselben Qualitäts- und Sicherheitsregeln wie Anwendungs-Code.

  1. Schritt 1: Standardaktion und Erweiterungsbedarf gegeneinander prüfen.
  2. Schritt 2: Skript mit klaren Eingabeparametern und begrenzten Rechten entwerfen.
  3. Schritt 3: Fehlerbehandlung, Timeout und Protokollausgabe ergänzen.
  4. Schritt 4: Ausführung auf Testgerät und Agent isoliert prüfen, bevor der Schritt wiederverwendet wird.

Modul 6: REST-API und technische Integration

Die API wird für kontrollierte Automatisierung von Projekten, Testläufen und Statusabfragen eingesetzt. Zugriffe erhalten klare Rechte und Fehlerbehandlung.

  1. Schritt 1: API-Zugang und Berechtigungsumfang für einen technischen Benutzer festlegen.
  2. Schritt 2: Anfrageparameter und Antwortschema mit einem ungefährlichen Lesezugriff prüfen.
  3. Schritt 3: Teststart und Statusabfrage in ein idempotentes Integrationsskript überführen.
  4. Schritt 4: Timeouts, Wiederholungen, Fehlercodes und Protokollierung verbindlich behandeln.

Modul 7: Absicherung und Schutzbedarfsanalyse

Server, Agenten und Geräte verarbeiten Zugangsdaten, Testdaten, Screenshots und Netzwerkverkehr. Die Absicherung umfasst technische und organisatorische Maßnahmen.

  1. Schritt 1: Datenarten, Geheimnisse und administrative Schnittstellen nach Schutzbedarf einstufen.
  2. Schritt 2: Netzwerkzugriffe, Konten, Dateirechte und Zertifikatsbetrieb auf das notwendige Maß reduzieren.
  3. Schritt 3: Protokolle und Artefakte auf sensible Inhalte und angemessene Aufbewahrung prüfen.
  4. Schritt 4: Patch-, Schwachstellen- und Ausnahmeprozess für eine eigenverantwortlich betriebene Plattform festlegen.

Modul 8: Interne Release- und Wartungsstrategie

Bei eigener Weiterentwicklung wird aus einem früher extern gepflegten Produkt ein intern verantwortetes Softwareprodukt. Fork, Patchstand und Freigaben benötigen klare Regeln.

  1. Schritt 1: Referenzstand und interne Abzweigung eindeutig kennzeichnen.
  2. Schritt 2: Änderungen nach Sicherheit, Fehlerkorrektur und Funktion priorisieren.
  3. Schritt 3: Build-, Test- und Freigabepipeline für Server, Client und Agent gemeinsam definieren.
  4. Schritt 4: Rollback, Dokumentation und langfristige Ablösung in den Wartungsplan aufnehmen.

Modul 9: Störungsbehebung und Wiederanlauf

Wiederkehrende Störungen werden mit klarer Reihenfolge untersucht. Ungezielte Neustarts werden vermieden, weil sie Beweise vernichten und Ursachen verdecken können.

  1. Schritt 1: Auswirkung und betroffenen Umfang bestimmen, bevor Änderungen vorgenommen werden.
  2. Schritt 2: Letzte Änderungen, Ressourcenlage und Verbindungsstatus prüfen.
  3. Schritt 3: Komponente isoliert testen und nur den notwendigen Dienst neu starten.
  4. Schritt 4: Ursache, Maßnahme, Verifikation und Vorbeugung im Störungsprotokoll festhalten.

Praxisübungen

  • Unveränderte Referenz-Builds aller drei Komponenten erzeugen.
  • Eine kleine gekapselte Anpassung am Server oder Client implementieren.
  • Einen angepassten Agenten gegen den passenden Serverstand testen.
  • Eine interne Versions-, Freigabe- und Rollback-Konvention erarbeiten.

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Softwareentwicklung, Plattformengineering, DevOps, Build Engineering und technische Architektur.
Vorausetzungen: Gute Kenntnisse in Java- oder JVM-Entwicklung, Web-Frontend-Builds, Git, Containerbetrieb und automatisierten Tests.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

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