Seminar / Training
Zugriffssteuerung, Kontenlebenszyklus und Schutz sensibler Testartefakte werden in einem gemeinsamen Sicherheitsmodell behandelt. Eine mögliche Verzeichnisanbindung wird technisch geprüft und organisatorisch eingeordnet.
Ein Tag genügt für ein fokussiertes Berechtigungs- und Sicherheitskonzept mit Konfigurationsübungen; tiefgreifende Plattformhärtung ist Teil des Administrations-Intensivseminars.
Inhaltsverzeichnis
- Benutzer, Rollen und Verzeichnisanbindung
- Absicherung und Schutzbedarfsanalyse
- Agenten, Geräte und Ressourcen verwalten
- Betriebsüberwachung und regelmäßige Kontrollen
- Protokolle und systematische Diagnose
Lernziele
- Rollen nach Minimalprinzip entwerfen.
- Lokale und technische Konten verwalten.
- Verzeichnisanbindung kontrolliert testen.
- Schutzbedarf und Aufbewahrung von Artefakten festlegen.
Zielgruppe
Plattformadministration, IT-Sicherheit, Identitätsmanagement, Datenschutz und technische Projektleitung.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Benutzer- und Gruppenverwaltung; Kenntnisse des eigenen Verzeichnisdienstes sind hilfreich.
Seminarinhalte
Modul 1: Benutzer, Rollen und Verzeichnisanbindung
Zugriffe werden nach Aufgabenbereich getrennt. Lokale Konten, Rollen und gegebenenfalls eine Verzeichnisanbindung werden mit einem klaren Berechtigungsmodell betrieben.
- Schritt 1: Personen- und Dienstkonten nach Zweck und Lebenszyklus unterscheiden.
- Schritt 2: Rollen für Administration, Projektpflege, Testausführung und Leserechte definieren.
- Schritt 3: Verzeichnisparameter und Gruppenabbildung in einer Testumgebung prüfen.
- Schritt 4: Eintritt, Rollenwechsel, Austritt und Notfallzugriff als wiederholbare Prozesse dokumentieren.
Modul 2: Absicherung und Schutzbedarfsanalyse
Server, Agenten und Geräte verarbeiten Zugangsdaten, Testdaten, Screenshots und Netzwerkverkehr. Die Absicherung umfasst technische und organisatorische Maßnahmen.
- Schritt 1: Datenarten, Geheimnisse und administrative Schnittstellen nach Schutzbedarf einstufen.
- Schritt 2: Netzwerkzugriffe, Konten, Dateirechte und Zertifikatsbetrieb auf das notwendige Maß reduzieren.
- Schritt 3: Protokolle und Artefakte auf sensible Inhalte und angemessene Aufbewahrung prüfen.
- Schritt 4: Patch-, Schwachstellen- und Ausnahmeprozess für eine eigenverantwortlich betriebene Plattform festlegen.
Modul 3: Agenten, Geräte und Ressourcen verwalten
Inventar und Statusinformationen werden so gepflegt, dass Betrieb, Fehlersuche und Testplanung auf denselben Datenstand zugreifen.
- Schritt 1: Agenten und Geräte mit eindeutigen Namen, Standort und Zweck kennzeichnen.
- Schritt 2: Online-, Offline-, Belegt- und Fehlerzustände richtig interpretieren.
- Schritt 3: Dateien, Hilfspakete und weitere Ressourcen nach Version und Gültigkeit verwalten.
- Schritt 4: Wartungs-, Sperr- und Aussonderungszustände in einen nachvollziehbaren Lebenszyklus überführen.
Modul 4: Betriebsüberwachung und regelmäßige Kontrollen
Gesundheit von Server, Datenbank, Agenten und Geräten wird über wiederholbare Kontrollen statt über spontane Sichtprüfung bewertet.
- Schritt 1: Prüfpunkte für Dienststatus, Speicher, Datenbank, Agent-Heartbeat und Gerätebestand festlegen.
- Schritt 2: Tägliche, wöchentliche und monatliche Kontrollen nach Risiko staffeln.
- Schritt 3: Warn- und Störschwellen mit zuständiger Rolle und Reaktionszeit verknüpfen.
- Schritt 4: Kontrollergebnisse in einem schlanken Betriebsprotokoll nachhalten.
Modul 5: Protokolle und systematische Diagnose
Fehler werden entlang des tatsächlichen Kommunikationswegs eingegrenzt. Zeitstempel, Gerätekennung, Agent und betroffener Dienst bilden den gemeinsamen Bezug.
- Schritt 1: Fehlerzeitpunkt, Benutzeraktion, Gerät und Agent eindeutig erfassen.
- Schritt 2: Browser-, Server-, Agent- und Geräteprotokolle für denselben Zeitraum sammeln.
- Schritt 3: Symptom nach Netzwerk, Berechtigung, Treiber, Gerät oder Anwendung klassifizieren.
- Schritt 4: Hypothese mit einem kleinen kontrollierten Test bestätigen oder verwerfen.
Praxisübungen
- Eine Rollenmatrix für Administration, Testpflege und Leserechte erstellen.
- Ein Onboarding- und Offboarding-Verfahren formulieren.
- Eine Verzeichnis-Gruppenzuordnung in einer Testkonfiguration prüfen.
- Eine Schutzbedarfsanalyse für Screenshots, Logs und Netzwerkdaten durchführen.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Plattformadministration, IT-Sicherheit, Identitätsmanagement, Datenschutz und technische Projektleitung. |
| Vorausetzungen: | Grundkenntnisse in Benutzer- und Gruppenverwaltung; Kenntnisse des eigenen Verzeichnisdienstes sind hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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