Seminar Sonic Cloud Intensivseminar – DevOps, API und Plattformanpassung

Seminar / Training

Das Intensivseminar verbindet CI/CD-Integration und REST-API mit reproduzierbaren Builds und interner Anpassung von Server, Web-Client und Agent. Sicherheits-, Test- und Releaseanforderungen werden durchgängig berücksichtigt.

Fünf Tage sind das notwendige Maximum, weil Pipeline-Integration, API-Automatisierung und drei Komponenten-Builds gemeinsam umgesetzt und zu einem internen Releaseprozess verbunden werden.

Inhaltsverzeichnis

  • Plattformprofil, Einsatzfelder und Lebenszyklus
  • Jenkins- und CI/CD-Einbindung
  • REST-API und technische Integration
  • Benachrichtigungen und Roboter-Integrationen
  • Server aus Quellcode aufbauen und anpassen
  • Web-Client entwickeln und paketieren
  • Agent entwickeln, bauen und testen
  • Benutzerdefinierte Skripte und lokale Aktionen
  • Absicherung und Schutzbedarfsanalyse
  • Berichte, Artefakte und Fehleranalyse
  • Störungsbehebung und Wiederanlauf
  • Interne Release- und Wartungsstrategie

Lernziele

  • Tests über API und Pipeline automatisieren.
  • Server, Client und Agent reproduzierbar bauen.
  • Anpassungen sicher integrieren und testen.
  • Eigene Releases, Patches und Rollbacks beherrschen.

Zielgruppe

DevOps, Softwareentwicklung, Plattformengineering, Build Engineering und technische Architektur.

Voraussetzungen

Gute Kenntnisse in Git, CI/CD, HTTP, JVM-Entwicklung, Frontend-Builds, Containerbetrieb und automatisierten Tests.

Seminarinhalte

Modul 1: Plattformprofil, Einsatzfelder und Lebenszyklus

Die Plattform wird als Device-Lab-, Fernsteuerungs- und Testautomatisierungsumgebung eingeordnet. Der Lebenszyklus der zuletzt veröffentlichten Plattformgeneration wird in die Betriebsentscheidung einbezogen.

  1. Schritt 1: Anwendungsfälle für Fernsteuerung, Debugging, manuelle Prüfung und automatisierte Tests voneinander abgrenzen.
  2. Schritt 2: Unterstützte Geräteklassen und typische Grenzen eines Real-Device-Labs dokumentieren.
  3. Schritt 3: Versionen von Server, Web-Client und Agent als zusammengehörigen Plattformstand erfassen.
  4. Schritt 4: Wartungsstatus, Eigenverantwortung für Patches und interne Freigaberegeln in einem Betriebssteckbrief festhalten.

Modul 2: Jenkins- und CI/CD-Einbindung

Automatisierte Testläufe werden als überprüfbarer Pipeline-Schritt gestartet. Trigger, Parameter, Rückgabestatus und Artefakte werden explizit behandelt.

  1. Schritt 1: Suite und Zielgeräte als reproduzierbaren Pipeline-Auftrag festlegen.
  2. Schritt 2: Authentisierung und benötigte Parameter geschützt bereitstellen.
  3. Schritt 3: Testlauf aus Jenkins oder einer vergleichbaren CI-Umgebung auslösen.
  4. Schritt 4: Status abfragen, Bericht übernehmen und Pipeline-Ergebnis nach definierten Regeln setzen.

Modul 3: REST-API und technische Integration

Die API wird für kontrollierte Automatisierung von Projekten, Testläufen und Statusabfragen eingesetzt. Zugriffe erhalten klare Rechte und Fehlerbehandlung.

  1. Schritt 1: API-Zugang und Berechtigungsumfang für einen technischen Benutzer festlegen.
  2. Schritt 2: Anfrageparameter und Antwortschema mit einem ungefährlichen Lesezugriff prüfen.
  3. Schritt 3: Teststart und Statusabfrage in ein idempotentes Integrationsskript überführen.
  4. Schritt 4: Timeouts, Wiederholungen, Fehlercodes und Protokollierung verbindlich behandeln.

Modul 4: Benachrichtigungen und Roboter-Integrationen

Testergebnisse und Betriebsereignisse werden gezielt an zuständige Teams gemeldet, ohne unkontrollierte Alarmflut zu erzeugen.

  1. Schritt 1: Meldeanlässe nach Fehlerklasse und Dringlichkeit priorisieren.
  2. Schritt 2: Empfänger, Projektbezug und Mindestinformationen je Meldung definieren.
  3. Schritt 3: Benachrichtigung mit Teststatus, Berichtsschlüssel und Fehlerzusammenfassung prüfen.
  4. Schritt 4: Dubletten, Wiederholungen und Entwarnungen in eine Alarmierungsregel aufnehmen.

Modul 5: Server aus Quellcode aufbauen und anpassen

Für interne Weiterentwicklung wird der Server reproduzierbar gebaut. Abhängigkeiten, Konfiguration und Datenbankänderungen werden kontrolliert behandelt.

  1. Schritt 1: Quellstand und Build-Werkzeuge in einer isolierten Entwicklungsumgebung festlegen.
  2. Schritt 2: Abhängigkeiten auflösen und einen unveränderten Referenz-Build erzeugen.
  3. Schritt 3: Konfigurationspunkte und Erweiterungsbedarf mit kleinem Änderungsumfang identifizieren.
  4. Schritt 4: Build, Migration und API-Verhalten mit automatisierten Prüfungen absichern.

Modul 6: Web-Client entwickeln und paketieren

Änderungen an Oberfläche und Interaktion werden vom reproduzierbaren Frontend-Build bis zur Integration in die Zielumgebung verfolgt.

  1. Schritt 1: Frontend-Abhängigkeiten und Build-Konfiguration fixieren.
  2. Schritt 2: Referenz-Build erzeugen und Laufzeitparameter vom Quellcode trennen.
  3. Schritt 3: Änderung komponentenbezogen umsetzen und mit Rollen sowie Fehlerzuständen testen.
  4. Schritt 4: Produktionspaket erstellen und gemeinsam mit dem Serverstand versionieren.

Modul 7: Agent entwickeln, bauen und testen

Agent-Anpassungen berühren Gerätekommunikation, lokale Werkzeuge und Serverprotokolle. Deshalb werden Hostbetriebssystem und Geräteklasse in die Testmatrix aufgenommen.

  1. Schritt 1: Agent-Quellstand und benötigte native Werkzeuge vorbereiten.
  2. Schritt 2: Unveränderten Agenten bauen und gegen einen passenden Serverstand registrieren.
  3. Schritt 3: Anpassung kapseln und Verhalten bei Start, Gerätewechsel und Netzunterbrechung prüfen.
  4. Schritt 4: Artefakt versionieren und auf mindestens zwei repräsentativen Hosttypen abnehmen.

Modul 8: Benutzerdefinierte Skripte und lokale Aktionen

Sonderfälle lassen sich über Skripte, REST-Aufrufe, ADB- oder lokale Kommandos abbilden. Diese Erweiterungen benötigen dieselben Qualitäts- und Sicherheitsregeln wie Anwendungs-Code.

  1. Schritt 1: Standardaktion und Erweiterungsbedarf gegeneinander prüfen.
  2. Schritt 2: Skript mit klaren Eingabeparametern und begrenzten Rechten entwerfen.
  3. Schritt 3: Fehlerbehandlung, Timeout und Protokollausgabe ergänzen.
  4. Schritt 4: Ausführung auf Testgerät und Agent isoliert prüfen, bevor der Schritt wiederverwendet wird.

Modul 9: Absicherung und Schutzbedarfsanalyse

Server, Agenten und Geräte verarbeiten Zugangsdaten, Testdaten, Screenshots und Netzwerkverkehr. Die Absicherung umfasst technische und organisatorische Maßnahmen.

  1. Schritt 1: Datenarten, Geheimnisse und administrative Schnittstellen nach Schutzbedarf einstufen.
  2. Schritt 2: Netzwerkzugriffe, Konten, Dateirechte und Zertifikatsbetrieb auf das notwendige Maß reduzieren.
  3. Schritt 3: Protokolle und Artefakte auf sensible Inhalte und angemessene Aufbewahrung prüfen.
  4. Schritt 4: Patch-, Schwachstellen- und Ausnahmeprozess für eine eigenverantwortlich betriebene Plattform festlegen.

Modul 10: Berichte, Artefakte und Fehleranalyse

Berichte werden nicht nur als Ampel betrachtet. Schrittprotokolle, Screenshots, Aufzeichnungen, Geräteinformationen und Leistungsdaten bilden gemeinsam die Diagnosegrundlage.

  1. Schritt 1: Berichtsstatus und fehlgeschlagenen Schritt bis zur technischen Ursache zurückverfolgen.
  2. Schritt 2: Screenshots, Protokolle, Aufzeichnung und Leistungsdaten zeitlich korrelieren.
  3. Schritt 3: Produktfehler, Testfehler, Gerätefehler und Infrastrukturfehler getrennt klassifizieren.
  4. Schritt 4: Wiederholungs- und Eskalationsregeln für nicht eindeutige Fehler festlegen.

Modul 11: Störungsbehebung und Wiederanlauf

Wiederkehrende Störungen werden mit klarer Reihenfolge untersucht. Ungezielte Neustarts werden vermieden, weil sie Beweise vernichten und Ursachen verdecken können.

  1. Schritt 1: Auswirkung und betroffenen Umfang bestimmen, bevor Änderungen vorgenommen werden.
  2. Schritt 2: Letzte Änderungen, Ressourcenlage und Verbindungsstatus prüfen.
  3. Schritt 3: Komponente isoliert testen und nur den notwendigen Dienst neu starten.
  4. Schritt 4: Ursache, Maßnahme, Verifikation und Vorbeugung im Störungsprotokoll festhalten.

Modul 12: Interne Release- und Wartungsstrategie

Bei eigener Weiterentwicklung wird aus einem früher extern gepflegten Produkt ein intern verantwortetes Softwareprodukt. Fork, Patchstand und Freigaben benötigen klare Regeln.

  1. Schritt 1: Referenzstand und interne Abzweigung eindeutig kennzeichnen.
  2. Schritt 2: Änderungen nach Sicherheit, Fehlerkorrektur und Funktion priorisieren.
  3. Schritt 3: Build-, Test- und Freigabepipeline für Server, Client und Agent gemeinsam definieren.
  4. Schritt 4: Rollback, Dokumentation und langfristige Ablösung in den Wartungsplan aufnehmen.

Praxisübungen

  • Eine Pipeline für den asynchronen Teststart entwickeln.
  • Referenz-Builds aller Plattformkomponenten erzeugen.
  • Eine kleine komponentenübergreifende Anpassung implementieren.
  • Kompatibilitäts- und Regressionstest durchführen.
  • Interne Release-, Patch- und Rollbackregeln dokumentieren.

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: DevOps, Softwareentwicklung, Plattformengineering, Build Engineering und technische Architektur.
Vorausetzungen: Gute Kenntnisse in Git, CI/CD, HTTP, JVM-Entwicklung, Frontend-Builds, Containerbetrieb und automatisierten Tests.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Regensburg 5 Tage
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Trier 5 Tage
Madgeburg 5 Tage
Friedrichshafen 5 Tage
Kassel 5 Tage
Ulm 5 Tage
München 5 Tage
Nürnberg 5 Tage
Köln 5 Tage
Wuppertal 5 Tage
Münster 5 Tage
Mainz 5 Tage
Erfurt 5 Tage
Bremen 5 Tage
Berlin 5 Tage
Paderborn 5 Tage
Essen 5 Tage
Darmstadt 5 Tage
Frankfurt 5 Tage
Potsdam 5 Tage
Flensburg 5 Tage
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Freiburg 5 Tage
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Dresden 5 Tage
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