Seminar / Training
Der Workshop führt einen realistischen Geschäftsprozess von Anforderung und Architektur über Datenmodell, Oberfläche, Logik und Sicherheit bis zu Test, Dokumentation und Deployment.
Ein abgestimmter Anwendungsprototyp mit vollständigem Entwicklungs- und Freigabepaket wird in einem durchgängigen Projektvorgehen erstellt. Die Inhalte werden an einer isolierten Übungsinstanz oder an einem fachlich neutralen Beispielszenario erarbeitet.
Zielgruppe
Interdisziplinäre Projektteams aus Fachbereich, Builder-Autoren, Anwendungsbetreuung, IT-Architektur und Qualitätssicherung.
Voraussetzungen
Builder-Grundkenntnisse; mindestens Datenmodellierung, Formulare und Queries sollten bereits praktisch eingesetzt worden sein.
Inhaltsübersicht
- 1. Anforderung und Prozessabgrenzung
- 2. Anwendungsarchitektur und Datenmodell
- 3. Formulare und Arbeitsoberflächen
- 4. Geschäftslogik und Automatisierung
- 5. Berechtigungen und Nachvollziehbarkeit
- 6. Integration und Dokumente
- 7. Test, Optimierung und Dokumentation
- 8. Version, Deployment und Übergabe
- 9. Praxisfall und Qualitätskontrolle
1. Anforderung und Prozessabgrenzung
Ziel, Akteure, Auslöser, Ausnahmen, Daten und Erfolgskriterien werden in einem umsetzbaren Umfang festgelegt. Im Mittelpunkt stehen Prozessziel, Akteur, Ausnahme, Abnahmekriterium. Als Arbeitsergebnis entsteht einen priorisierten Projektzuschnitt.
- Schritt 1 – Analyse: Ziel, Akteure, Auslöser, Ausnahmen, Daten und Erfolgskriterien werden in einem umsetzbaren Umfang festgelegt. Dazu werden Prozessziel und Akteur anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
- Schritt 2 – Umsetzung: Akteur, Ausnahme und Abnahmekriterium werden im Projektworkshop angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
- Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen priorisierten Projektzuschnitt. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
- Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.
2. Anwendungsarchitektur und Datenmodell
Anwendungsgrenzen, Relationen, Attribute, Beziehungen und Abhängigkeiten werden gemeinsam entworfen. Im Mittelpunkt stehen Anwendungsgrenze, Relation, Beziehung, Abhängigkeit. Als Arbeitsergebnis entsteht eine freigegebene technische Struktur.
- Schritt 1 – Analyse: Anwendungsgrenzen, Relationen, Attribute, Beziehungen und Abhängigkeiten werden gemeinsam entworfen. Dazu werden Anwendungsgrenze und Relation anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
- Schritt 2 – Umsetzung: Relation, Beziehung und Abhängigkeit werden im REI3 Builder angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
- Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine freigegebene technische Struktur. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
- Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.
3. Formulare und Arbeitsoberflächen
Rollenbezogene Formulare, Listen, Menüs und mobile Kernwege werden prototypisch umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen Datenformular, Liste, Menü, mobile Ansicht. Als Arbeitsergebnis entsteht einen bedienbaren UI-Prototyp.
- Schritt 1 – Analyse: Rollenbezogene Formulare, Listen, Menüs und mobile Kernwege werden prototypisch umgesetzt. Dazu werden Datenformular und Liste anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
- Schritt 2 – Umsetzung: Liste, Menü und mobile Ansicht werden im REI3 Builder angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
- Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen bedienbaren UI-Prototyp. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
- Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.
4. Geschäftslogik und Automatisierung
Validierungen, Statuswechsel, Trigger, Funktionen und Benachrichtigungen bilden den Prozess kontrolliert ab. Im Mittelpunkt stehen Formzustand, Backend-Funktion, Trigger, Zeitplan. Als Arbeitsergebnis entsteht einen durchgängigen Prozessablauf.
- Schritt 1 – Analyse: Validierungen, Statuswechsel, Trigger, Funktionen und Benachrichtigungen bilden den Prozess kontrolliert ab. Dazu werden Formzustand und Backend-Funktion anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
- Schritt 2 – Umsetzung: Backend-Funktion, Trigger und Zeitplan werden im REI3 Builder angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
- Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen durchgängigen Prozessablauf. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
- Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.
5. Berechtigungen und Nachvollziehbarkeit
Rollen, Policies, Änderungsprotokolle und sensible Daten werden aus Schutzbedarf und Aufgabenmodell abgeleitet. Im Mittelpunkt stehen Rolle, Policy, Change Log, sensibles Attribut. Als Arbeitsergebnis entsteht ein geprüftes Sicherheitsmodell.
- Schritt 1 – Analyse: Rollen, Policies, Änderungsprotokolle und sensible Daten werden aus Schutzbedarf und Aufgabenmodell abgeleitet. Dazu werden Rolle und Policy anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
- Schritt 2 – Umsetzung: Policy, Change Log und sensibles Attribut werden im REI3 Builder angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
- Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren ein geprüftes Sicherheitsmodell. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
- Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.
6. Integration und Dokumente
Notwendige APIs, CSV-Läufe, E-Mail-Schritte und PDF-Ausgaben werden in den Prototyp integriert. Im Mittelpunkt stehen REST-Endpunkt, CSV-Mapping, E-Mail-Vorlage, PDF-Vorlage. Als Arbeitsergebnis entsteht ein vollständiger Geschäftsvorgang.
- Schritt 1 – Analyse: Notwendige APIs, CSV-Läufe, E-Mail-Schritte und PDF-Ausgaben werden in den Prototyp integriert. Dazu werden REST-Endpunkt und CSV-Mapping anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
- Schritt 2 – Umsetzung: CSV-Mapping, E-Mail-Vorlage und PDF-Vorlage werden im REI3 Builder angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
- Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren ein vollständiger Geschäftsvorgang. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
- Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.
7. Test, Optimierung und Dokumentation
Fachfälle, Negativtests, Laufzeiten, Hilfetexte und Betriebsanforderungen werden gemeinsam geprüft. Im Mittelpunkt stehen Testkatalog, Performance, Hilfsartikel, Betriebscheck. Als Arbeitsergebnis entsteht ein abnahmefähiges Qualitätspaket.
- Schritt 1 – Analyse: Fachfälle, Negativtests, Laufzeiten, Hilfetexte und Betriebsanforderungen werden gemeinsam geprüft. Dazu werden Testkatalog und Performance anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
- Schritt 2 – Umsetzung: Performance, Hilfsartikel und Betriebscheck werden im REI3 Builder angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
- Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren ein abnahmefähiges Qualitätspaket. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
- Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.
8. Version, Deployment und Übergabe
Anwendungsversion, Export, Signierung, Zielimport und Rückfallweg werden praktisch durchlaufen. Im Mittelpunkt stehen Versionshistorie, Anwendungsexport, Signatur, Abnahmeprotokoll. Als Arbeitsergebnis entsteht eine produktionsnahe Übergabe.
- Schritt 1 – Analyse: Anwendungsversion, Export, Signierung, Zielimport und Rückfallweg werden praktisch durchlaufen. Dazu werden Versionshistorie und Anwendungsexport anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
- Schritt 2 – Umsetzung: Anwendungsexport, Signatur und Abnahmeprotokoll werden in Entwicklungs- und Testinstanzen angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
- Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine produktionsnahe Übergabe. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
- Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.
9. Praxisfall und Qualitätskontrolle
Die Einzelschritte werden in einem zusammenhängenden Übungsfall verbunden. Konfigurationen werden nicht nur funktional, sondern auch hinsichtlich Berechtigungen, Fehlerverhalten, Wartbarkeit und dokumentierter Wiederholbarkeit geprüft.
- Einen organisationsnahen Prozess auswählen und als umsetzbare User- und Datenfälle beschreiben.
- Den vollständigen Prototyp in einem gemeinsamen Arbeitsstand entwickeln und testen.
- Releasepaket, Betriebscheckliste und fachliche Abnahmeunterlagen erstellen.
Arbeitsweise
Kurze fachliche Einordnungen wechseln mit Demonstrationen und geführten Konfigurationsschritten. Jeder Themenblock endet mit einer Kontrollaufgabe, einem Negativtest und einer dokumentierten Prüfliste.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Interdisziplinäre Projektteams aus Fachbereich, Builder-Autoren, Anwendungsbetreuung, IT-Architektur und Qualitätssicherung. |
| Voraussetzungen: | Builder-Grundkenntnisse; mindestens Datenmodellierung, Formulare und Queries sollten bereits praktisch eingesetzt worden sein. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
