Seminar REI3 – Backup, Recovery und Updates

Seminar / Training

Die kompakte Betriebsschulung behandelt vollständige Sicherungen einer REI3-Instanz, reproduzierbare Wiederherstellungen sowie sichere Plattform- und Anwendungsupdates.

Ein prüfbarer Sicherungs-, Wiederherstellungs- und Aktualisierungsablauf mit Verantwortlichkeiten, Testkriterien und Rückfalloptionen liegt vor. Die Inhalte werden an einer isolierten Übungsinstanz oder an einem fachlich neutralen Beispielszenario erarbeitet.

Zielgruppe

Systemadministration, Plattformbetrieb, DevOps, technische Anwendungsbetreuung und Notfallverantwortliche.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse der eingesetzten REI3-Bereitstellung, von PostgreSQL sowie des verwendeten Betriebssystems und Speicherkonzepts.

Inhaltsübersicht

  1. 1. Sicherungsumfang und Schutzbedarf
  2. 2. Integrierte und externe Sicherung
  3. 3. Wiederherstellung und Notfalltest
  4. 4. Anwendungs- und Plattformupdates
  5. 5. Praxisfall und Qualitätskontrolle

1. Sicherungsumfang und Schutzbedarf

Alle für eine vollständige Wiederherstellung notwendigen Komponenten werden identifiziert und priorisiert. Im Mittelpunkt stehen Datenbank, Konfiguration, Dateiverzeichnis, Transferverzeichnis. Als Arbeitsergebnis entsteht eine vollständige Sicherungsmatrix.

  1. Schritt 1 – Analyse: Alle für eine vollständige Wiederherstellung notwendigen Komponenten werden identifiziert und priorisiert. Dazu werden Datenbank und Konfiguration anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Konfiguration, Dateiverzeichnis und Transferverzeichnis werden im Betriebskonzept angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine vollständige Sicherungsmatrix. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

2. Integrierte und externe Sicherung

Vollbackups werden passend zur Systemgröße geplant und auf getrennte Speicherziele geschrieben. Im Mittelpunkt stehen integrierte Sicherung, pg_dump, Aufbewahrung, Integritätskontrolle. Als Arbeitsergebnis entsteht einen ausführbaren Sicherungsablauf.

  1. Schritt 1 – Analyse: Vollbackups werden passend zur Systemgröße geplant und auf getrennte Speicherziele geschrieben. Dazu werden integrierte Sicherung und pg_dump anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: pg_dump, Aufbewahrung und Integritätskontrolle werden in einer Übungsinstanz angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen ausführbaren Sicherungsablauf. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

3. Wiederherstellung und Notfalltest

Datenbank, Dateien und Konfiguration werden in einer isolierten Umgebung zusammengeführt und geprüft. Im Mittelpunkt stehen leere Zieldatenbank, pg_restore, Dateirückspielung, Funktionstest. Als Arbeitsergebnis entsteht einen dokumentierten Recovery-Test.

  1. Schritt 1 – Analyse: Datenbank, Dateien und Konfiguration werden in einer isolierten Umgebung zusammengeführt und geprüft. Dazu werden leere Zieldatenbank und pg_restore anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: pg_restore, Dateirückspielung und Funktionstest werden in einer Übungsinstanz angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen dokumentierten Recovery-Test. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

4. Anwendungs- und Plattformupdates

Updates werden zunächst in einer Testumgebung geprüft, mit Backups abgesichert und bei Bedarf zurückgenommen. Im Mittelpunkt stehen Wartungsmodus, Anwendungsupdate, Plattformupdate, Rollback. Als Arbeitsergebnis entsteht eine belastbare Update-Checkliste.

  1. Schritt 1 – Analyse: Updates werden zunächst in einer Testumgebung geprüft, mit Backups abgesichert und bei Bedarf zurückgenommen. Dazu werden Wartungsmodus und Anwendungsupdate anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Anwendungsupdate, Plattformupdate und Rollback werden im Administrations- und Betriebskonzept angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine belastbare Update-Checkliste. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

5. Praxisfall und Qualitätskontrolle

Die Einzelschritte werden in einem zusammenhängenden Übungsfall verbunden. Konfigurationen werden nicht nur funktional, sondern auch hinsichtlich Berechtigungen, Fehlerverhalten, Wartbarkeit und dokumentierter Wiederholbarkeit geprüft.

  • Den Sicherungsumfang einer Beispielinstanz erfassen und einen Aufbewahrungsplan erstellen.
  • Ein Vollbackup in eine leere Testumgebung zurückspielen und fachlich prüfen.
  • Ein Updatefenster mit Vorprüfung, Sicherung, Freigabe und Rückfallentscheidung simulieren.

Arbeitsweise

Kurze fachliche Einordnungen wechseln mit Demonstrationen und geführten Konfigurationsschritten. Jeder Themenblock endet mit einer Kontrollaufgabe, einem Negativtest und einer dokumentierten Prüfliste.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h, Beginn: 10:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemadministration, Plattformbetrieb, DevOps, technische Anwendungsbetreuung und Notfallverantwortliche.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der eingesetzten REI3-Bereitstellung, von PostgreSQL sowie des verwendeten Betriebssystems und Speicherkonzepts.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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