Seminar REI3 – Funktionen und Geschäftslogik im Frontend und Backend

Seminar / Training

Das Seminar vermittelt die strukturierte Umsetzung von Berechnungen, Validierungen und Prozesslogik mit JavaScript-Frontendfunktionen, PL/pgSQL-Backendfunktionen und REI3-Instanzfunktionen.

Eine getestete Funktionsbibliothek trennt Benutzerinteraktion, Datenvalidierung und serverseitige Verarbeitung und kann in mehreren Formularen und Prozessen wiederverwendet werden. Die Inhalte werden an einer isolierten Übungsinstanz oder an einem fachlich neutralen Beispielszenario erarbeitet.

Zielgruppe

Erfahrene Builder-Autoren, Entwickler, technische Consultants und Anwendungsbetreuung mit Programmieraufgaben.

Voraussetzungen

Sichere Kenntnisse in Datenmodellierung, Formularen und Queries; Programmiergrundkenntnisse sind erforderlich, SQL-Kenntnisse sind hilfreich.

Inhaltsübersicht

  1. 1. Logikarchitektur und Funktionsschnittstellen
  2. 2. Frontendfunktionen und Formkontext
  3. 3. Variablen und Benutzerinteraktion
  4. 4. Backendfunktionen und Datenintegrität
  5. 5. Instanzfunktionen und Orchestrierung
  6. 6. Test, Performance und Wartbarkeit
  7. 7. Praxisfall und Qualitätskontrolle

1. Logikarchitektur und Funktionsschnittstellen

Geschäftsregeln werden nach Ausführungsort, Transaktion, Wiederverwendung und Sicherheitsbedarf aufgeteilt. Im Mittelpunkt stehen Frontendlogik, Backendlogik, Parameter, Rückgabewert. Als Arbeitsergebnis entsteht eine begründete Funktionsarchitektur.

  1. Schritt 1 – Analyse: Geschäftsregeln werden nach Ausführungsort, Transaktion, Wiederverwendung und Sicherheitsbedarf aufgeteilt. Dazu werden Frontendlogik und Backendlogik anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Backendlogik, Parameter und Rückgabewert werden im Lösungsdesign angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine begründete Funktionsarchitektur. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

2. Frontendfunktionen und Formkontext

JavaScript-Funktionen reagieren auf Formularereignisse, lesen Eingaben und steuern Navigation oder Darstellung. Im Mittelpunkt stehen globaler Kontext, Formkontext, Feldplatzhalter, Ereignis. Als Arbeitsergebnis entsteht eine wiederverwendbare Frontendfunktion.

  1. Schritt 1 – Analyse: JavaScript-Funktionen reagieren auf Formularereignisse, lesen Eingaben und steuern Navigation oder Darstellung. Dazu werden globaler Kontext und Formkontext anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Formkontext, Feldplatzhalter und Ereignis werden in Frontend-Funktionen angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine wiederverwendbare Frontendfunktion. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

3. Variablen und Benutzerinteraktion

Globale und formularbezogene Variablen speichern Zwischenstände, steuern Filter und verbinden mehrere UI-Schritte. Im Mittelpunkt stehen Variable, Standardwert, Formzustand, Query-Filter. Als Arbeitsergebnis entsteht einen nachvollziehbaren mehrstufigen Dialog.

  1. Schritt 1 – Analyse: Globale und formularbezogene Variablen speichern Zwischenstände, steuern Filter und verbinden mehrere UI-Schritte. Dazu werden Variable und Standardwert anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Standardwert, Formzustand und Query-Filter werden in Formularen und Frontend-Funktionen angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen nachvollziehbaren mehrstufigen Dialog. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

4. Backendfunktionen und Datenintegrität

PL/pgSQL-Funktionen prüfen Regeln, verändern mehrere Datensätze und kapseln transaktionale Verarbeitung. Im Mittelpunkt stehen PL/pgSQL, Relationstrigger, Transaktion, Exception. Als Arbeitsergebnis entsteht eine serverseitig erzwungene Geschäftsregel.

  1. Schritt 1 – Analyse: PL/pgSQL-Funktionen prüfen Regeln, verändern mehrere Datensätze und kapseln transaktionale Verarbeitung. Dazu werden PL/pgSQL und Relationstrigger anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Relationstrigger, Transaktion und Exception werden in Backend-Funktionen angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine serverseitig erzwungene Geschäftsregel. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

5. Instanzfunktionen und Orchestrierung

Systemdienste wie Rollenprüfung, E-Mail, Navigation oder Funktionsaufruf werden über dokumentierte Instanzfunktionen genutzt. Im Mittelpunkt stehen Rollenabfrage, Backend-Aufruf, E-Mail-Dienst, Konfigurationswert. Als Arbeitsergebnis entsteht einen integrierten Prozessbaustein.

  1. Schritt 1 – Analyse: Systemdienste wie Rollenprüfung, E-Mail, Navigation oder Funktionsaufruf werden über dokumentierte Instanzfunktionen genutzt. Dazu werden Rollenabfrage und Backend-Aufruf anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Backend-Aufruf, E-Mail-Dienst und Konfigurationswert werden in Frontend- und Backend-Funktionen angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren einen integrierten Prozessbaustein. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

6. Test, Performance und Wartbarkeit

Funktionen werden mit Grenzfällen, Protokollierung, Namensregeln und Lastbetrachtung gegen spätere Fehler abgesichert. Im Mittelpunkt stehen Unit-Testfall, Fehlerprotokoll, Laufzeit, Codekonvention. Als Arbeitsergebnis entsteht eine wartbare und freigabefähige Funktionsbibliothek.

  1. Schritt 1 – Analyse: Funktionen werden mit Grenzfällen, Protokollierung, Namensregeln und Lastbetrachtung gegen spätere Fehler abgesichert. Dazu werden Unit-Testfall und Fehlerprotokoll anhand eines konkreten Geschäftsfalls abgegrenzt; Abhängigkeiten, Datenverantwortung und Sicherheitsbedarf werden festgehalten.
  2. Schritt 2 – Umsetzung: Fehlerprotokoll, Laufzeit und Codekonvention werden in einer Übungsinstanz angelegt, verbunden und mit konsistenten Bezeichnungen sowie nachvollziehbaren Standardwerten versehen.
  3. Schritt 3 – Prüfung: Positive, negative und rollenbezogene Testfälle kontrollieren eine wartbare und freigabefähige Funktionsbibliothek. Fehlermeldungen, Protokolle und unerwartete Seiteneffekte werden ausgewertet.
  4. Schritt 4 – Absicherung: Namensregeln, Konfiguration, Testdaten und Rückfallweg werden dokumentiert. Das Ergebnis wird für Freigabe, Wiederverwendung oder den nächsten Ausbauschritt vorbereitet.

7. Praxisfall und Qualitätskontrolle

Die Einzelschritte werden in einem zusammenhängenden Übungsfall verbunden. Konfigurationen werden nicht nur funktional, sondern auch hinsichtlich Berechtigungen, Fehlerverhalten, Wartbarkeit und dokumentierter Wiederholbarkeit geprüft.

  • Eine Frontendfunktion für Berechnung und benutzerfreundliche Feldvalidierung implementieren.
  • Eine transaktionale Backendfunktion mit Trigger und klarer Fehlerausgabe erstellen.
  • Beide Ebenen über eine Formaktion verbinden und mit Rollen- sowie Grenzfällen testen.

Arbeitsweise

Kurze fachliche Einordnungen wechseln mit Demonstrationen und geführten Konfigurationsschritten. Jeder Themenblock endet mit einer Kontrollaufgabe, einem Negativtest und einer dokumentierten Prüfliste.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Builder-Autoren, Entwickler, technische Consultants und Anwendungsbetreuung mit Programmieraufgaben.
Voraussetzungen: Sichere Kenntnisse in Datenmodellierung, Formularen und Queries; Programmiergrundkenntnisse sind erforderlich, SQL-Kenntnisse sind hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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