Seminar Flexxible FlexxClient – Automatisierung mit Flows und Self-Healing

Das Seminar vermittelt den kontrollierten Aufbau proaktiver Automatisierung mit FlexxClient Flows. Bedingungen, Ziele, Wiederverwendungszeiten, Benachrichtigungen und Microservice-Aktionen werden zu sicheren Self-Healing-Abläufen verbunden, getestet und in einen nachvollziehbaren Betriebszyklus überführt.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Geeignete Automatisierungsfälle anhand von Häufigkeit, Risiko und Einsparpotenzial auswählen.
  • Flow-Bedingungen, Zielgruppen, Erkennungsmodus und Wiederverwendungszeiten korrekt konfigurieren.
  • Microservices als Aktionen sicher in Geräte- und Sitzungskontexten einsetzen.
  • Benutzerkommunikation, Zeitplanung, Fehlerbehandlung und Abbruchkriterien definieren.
  • Flows versionieren, überwachen, testen und kontrolliert produktiv setzen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Automatisierungsstrategie und Kandidatenauswahl

Schwerpunkt: wiederkehrende Incidents, Erkennungsqualität, Auswirkung, Ausführungsrechte, Zeitgewinn, Risiko und Genehmigungsbedarf.

  1. Ausgangslage, Zielgruppen, Schutzbedarf und messbare Erfolgskriterien für den Themenblock „Automatisierungsstrategie und Kandidatenauswahl“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenquellen und Abhängigkeiten anhand von wiederkehrende Incidents, Erkennungsqualität, Auswirkung, Ausführungsrechte, Zeitgewinn, Risiko und Genehmigungsbedarf modellieren und Zuständigkeiten festlegen.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen, Abhängigkeiten prüfen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Fehlerverhalten und Rückrollmöglichkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Automatisierungs-Backlog dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

2. Flow-Aufbau und Ausführungskontext

Schwerpunkt: Session- und Workspace-Typen, Microservice-Zuordnung, System- oder Benutzerkontext, Versionen und Aktivierungsstatus.

  1. Ausgangslage, Zielgruppen, Schutzbedarf und messbare Erfolgskriterien für den Themenblock „Flow-Aufbau und Ausführungskontext“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenquellen und Abhängigkeiten anhand von Session- und Workspace-Typen, Microservice-Zuordnung, System- oder Benutzerkontext, Versionen und Aktivierungsstatus modellieren und Zuständigkeiten festlegen.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen, Abhängigkeiten prüfen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Fehlerverhalten und Rückrollmöglichkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein korrekt abgegrenztes Flow-Grundgerüst dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

3. Bedingungen und logische Auswertung

Schwerpunkt: Telemetriedaten, Operatoren, Schwellenwerte, Kombinationen, Ausschlüsse, Datenfrische und falsch-positive Treffer.

  1. Ausgangslage, Zielgruppen, Schutzbedarf und messbare Erfolgskriterien für den Themenblock „Bedingungen und logische Auswertung“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenquellen und Abhängigkeiten anhand von Telemetriedaten, Operatoren, Schwellenwerte, Kombinationen, Ausschlüsse, Datenfrische und falsch-positive Treffer modellieren und Zuständigkeiten festlegen.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen, Abhängigkeiten prüfen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Fehlerverhalten und Rückrollmöglichkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine testbare Bedingungsmatrix dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

4. Erkennungsmodus, Cooldown und Wiederverwendung

Schwerpunkt: Detection Only, Sampling, Reuse Time, Mindestintervalle, Neustartverhalten, wiederholte Ausführung und Schutz vor Schleifen.

  1. Ausgangslage, Zielgruppen, Schutzbedarf und messbare Erfolgskriterien für den Themenblock „Erkennungsmodus, Cooldown und Wiederverwendung“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenquellen und Abhängigkeiten anhand von Detection Only, Sampling, Reuse Time, Mindestintervalle, Neustartverhalten, wiederholte Ausführung und Schutz vor Schleifen modellieren und Zuständigkeiten festlegen.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen, Abhängigkeiten prüfen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Fehlerverhalten und Rückrollmöglichkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine belastbare Ausführungs- und Drosselungsstrategie dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

5. Zielgruppen und gestaffelte Aktivierung

Schwerpunkt: Reporting Groups, Workspaces, Sitzungen, Pilotgruppen, Ausnahmen, Wartungsfenster und Rolloutwellen.

  1. Ausgangslage, Zielgruppen, Schutzbedarf und messbare Erfolgskriterien für den Themenblock „Zielgruppen und gestaffelte Aktivierung“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenquellen und Abhängigkeiten anhand von Reporting Groups, Workspaces, Sitzungen, Pilotgruppen, Ausnahmen, Wartungsfenster und Rolloutwellen modellieren und Zuständigkeiten festlegen.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen, Abhängigkeiten prüfen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Fehlerverhalten und Rückrollmöglichkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Zielgruppen- und Rolloutplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

6. Benachrichtigungen und Benutzerinteraktion

Schwerpunkt: Start-, Erfolgs- und Fehlermeldungen, Sprache, Erwartungsmanagement, Unterbrechungen, Supporthinweise und Barrierearmut.

  1. Ausgangslage, Zielgruppen, Schutzbedarf und messbare Erfolgskriterien für den Themenblock „Benachrichtigungen und Benutzerinteraktion“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenquellen und Abhängigkeiten anhand von Start-, Erfolgs- und Fehlermeldungen, Sprache, Erwartungsmanagement, Unterbrechungen, Supporthinweise und Barrierearmut modellieren und Zuständigkeiten festlegen.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen, Abhängigkeiten prüfen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Fehlerverhalten und Rückrollmöglichkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein konsistentes Kommunikationskonzept dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

7. Test, Monitoring und Betriebsübergabe

Schwerpunkt: Dry Run, Positiv- und Negativtests, Operations, Jobs, Ereignisse, Fehlerraten, Erfolgsmessung, Deaktivierung und Rollback.

  1. Ausgangslage, Zielgruppen, Schutzbedarf und messbare Erfolgskriterien für den Themenblock „Test, Monitoring und Betriebsübergabe“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenquellen und Abhängigkeiten anhand von Dry Run, Positiv- und Negativtests, Operations, Jobs, Ereignisse, Fehlerraten, Erfolgsmessung, Deaktivierung und Rollback modellieren und Zuständigkeiten festlegen.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen, Abhängigkeiten prüfen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität, Fehlerverhalten und Rückrollmöglichkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein freigegebenes Flow-Runbook mit Qualitätskontrollen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Entwurf eines Flows zur Erkennung und Bereinigung von knappem Festplattenspeicher.
  • Aufbau eines Detection-Only-Piloten mit Schwellenwerten und Auswertung falsch-positiver Treffer.
  • Konfiguration von Zielgruppen, Cooldown, Benutzerhinweisen und kontrollierter Produktivsetzung.
  • Analyse fehlerhafter Flow-Ausführungen über Operations und Microservice-Ausgaben.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Automation Engineering, Endpoint Management, Service Desk, Plattformbetrieb, DevOps und technische Serviceverantwortung.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in FlexxClient Workspaces und Microservices; Skripting- und Betriebsprozesskenntnisse sind hilfreich.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Automation Engineering, Endpoint Management, Service Desk, Plattformbetrieb, DevOps und technische Serviceverantwortung
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in FlexxClient Workspaces und Microservices; Skripting- und Betriebsprozesskenntnisse sind hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Trier 2 Tage
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Friedrichshafen 2 Tage
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