Seminar Eclipse EDC – Testing, TCK und CI/CD

Das Seminar etabliert eine automatisierte Testpyramide für EDC. Framework-nahe JUnit-Runtimes, mehrere Connector-Instanzen, persistente Abhängigkeiten und Protokolltests werden in eine CI/CD-Pipeline integriert, die funktionale, sicherheitliche und interoperable Qualitätsgates bereitstellt.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Eine EDC-spezifische Teststrategie und Testpyramide entwickeln.
  • Runtimes direkt in JUnit starten und debuggen.
  • Komponenten- und Ende-zu-Ende-Szenarien mit mehreren Teilnehmern automatisieren.
  • TCK- und Interoperabilitätsprüfungen in Qualitätsgates überführen.
  • Testdaten, Evidenz, Flaky Tests und Release-Freigaben beherrschen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Teststrategie und Qualitätsrisiken

Schwerpunkt: Module, Extensions, APIs, Policies, Protokolle, Persistenz, Identität, Transfers, Performance und Security.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Teststrategie und Qualitätsrisiken“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Module, Extensions, APIs, Policies, Protokolle, Persistenz, Identität, Transfers, Performance und Security modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine risikobasierte EDC-Testmatrix dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Unit- und Extension-Tests

Schwerpunkt: Services, Policy Functions, Validatoren, Transformer, Stores, Mocks, Fixtures, Grenzwerte und Fehlerpfade.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Unit- und Extension-Tests“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Services, Policy Functions, Validatoren, Transformer, Stores, Mocks, Fixtures, Grenzwerte und Fehlerpfade modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen schnellen Unit-Test-Satz für Erweiterungen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. JUnit Runtime und Embedded Runtimes

Schwerpunkt: Runtime Extension, Embedded Runtime, Konfiguration, Servicezugriff, mehrere Instanzen, Debugging und asynchrone Assertions.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „JUnit Runtime und Embedded Runtimes“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Runtime Extension, Embedded Runtime, Konfiguration, Servicezugriff, mehrere Instanzen, Debugging und asynchrone Assertions modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine reproduzierbare Komponenten-Testumgebung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Persistente Integrationstests

Schwerpunkt: PostgreSQL, Vault-Ersatz, Testcontainers, Migrationen, Transaktionen, Isolation, Seed-Daten und Cleanup.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Persistente Integrationstests“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von PostgreSQL, Vault-Ersatz, Testcontainers, Migrationen, Transaktionen, Isolation, Seed-Daten und Cleanup modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen stabilen persistenten Integrationstest dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Ende-zu-Ende-Datenaustausch

Schwerpunkt: Provider, Consumer, Catalog, Negotiation, Agreement, Transfer, EDR, Datenprüfung, Korrelation und Negativfälle.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Ende-zu-Ende-Datenaustausch“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Provider, Consumer, Catalog, Negotiation, Agreement, Transfer, EDR, Datenprüfung, Korrelation und Negativfälle modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen automatisierten E2E-Test für den Kernprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. TCK und Interoperabilität

Schwerpunkt: DSP-, DCP- und Data-Plane-Signaling-Testrollen, Profile, Konformität, Abweichungen, Evidenz und Regression.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „TCK und Interoperabilität“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von DSP-, DCP- und Data-Plane-Signaling-Testrollen, Profile, Konformität, Abweichungen, Evidenz und Regression modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen wiederholbaren TCK- und Interoperabilitätslauf dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. CI/CD, Qualitätsgates und Release

Schwerpunkt: Gradle Tasks, Build Cache, Teststufen, Parallelisierung, Artefakte, Reports, Security Scans, Flaky-Test-Management und Freigabe.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „CI/CD, Qualitätsgates und Release“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Gradle Tasks, Build Cache, Teststufen, Parallelisierung, Artefakte, Reports, Security Scans, Flaky-Test-Management und Freigabe modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine produktionsreife EDC-CI/CD-Pipeline dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Start einer EDC-Runtime direkt aus einem JUnit-Test.
  • Automatisierter E2E-Test mit zwei Teilnehmern und PostgreSQL.
  • Integration eines TCK-nahen Protokolltests in eine Build-Pipeline.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Java- und Testentwicklung, Qualitätssicherung, DevOps, EDC-Engineering, Integrations- und Release-Teams.

Voraussetzungen: Java, JUnit, Gradle, REST, Containergrundlagen, CI/CD und EDC-Basiswissen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, API-Arbeit, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als technischer Standard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Java- und Testentwicklung, Qualitätssicherung, DevOps, EDC-Engineering, Integrations- und Release-Teams
Voraussetzungen: Java, JUnit, Gradle, REST, Containergrundlagen, CI/CD und EDC-Basiswissen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Friedrichshafen 2 Tage
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