Das fünftägige Betriebs- und Security-Format verbindet dezentrale Maschinenidentität, Credential Issuance und abgesicherte API-Nutzung mit produktionsreifem Plattformbetrieb. Deployment, Persistenz, Hochverfügbarkeit, Monitoring, Incident-Behandlung und Upgrade werden als gemeinsames Betriebsmodell umgesetzt.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Identity Hub und Issuer Service sicher planen und administrieren.
- DCP-, DID-, Schlüssel- und Credential-Lebenszyklen beherrschen.
- OAuth-, TLS-, Vault- und Netzwerkgrenzen konsequent härten.
- EDC-Komponenten containerisiert, persistent und hochverfügbar betreiben.
- Monitoring, Troubleshooting, Recovery und Upgrade in Runbooks überführen.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Identitätsarchitektur und DCP
Schwerpunkt: Participant Agent, Web DID, Holder, Issuer, Verifier, Self-Issued Token, Presentation Flow, Claims und Trust Anchors.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Identitätsarchitektur und DCP“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Participant Agent, Web DID, Holder, Issuer, Verifier, Self-Issued Token, Presentation Flow, Claims und Trust Anchors modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein vollständiges dezentrales Identitäts- und Vertrauensmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. Identity Hub und Participant Contexts
Schwerpunkt: Context Lifecycle, DID Documents, Key Pairs, Credentials, APIs, Mandantentrennung, Aktivierung und Deaktivierung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Identity Hub und Participant Contexts“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Context Lifecycle, DID Documents, Key Pairs, Credentials, APIs, Mandantentrennung, Aktivierung und Deaktivierung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen sicheren Identity-Hub-Betriebsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. Credential Presentation und Policy-Anbindung
Schwerpunkt: Presentation Query, Credential Selection, Verifiable Presentation, Scope Mapping, Policy Constraints, minimale Claims und Ablehnung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Credential Presentation und Policy-Anbindung“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Presentation Query, Credential Selection, Verifiable Presentation, Scope Mapping, Policy Constraints, minimale Claims und Ablehnung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen nachvollziehbaren Nachweis- und Policy-Flow dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Issuer Service und Issuance
Schwerpunkt: Holder, Credential Definition, Attestation Sources, Issuance Process, Credential Offer, Status List, Revocation und Delivery.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Issuer Service und Issuance“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Holder, Credential Definition, Attestation Sources, Issuance Process, Credential Offer, Status List, Revocation und Delivery modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Credential-Issuance-Lifecycle dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. API-Security und OAuth 2.0
Schwerpunkt: Management API, Control API, Identity APIs, Clients, Tokens, Rollen, TLS, Netzsegmentierung, Rate Limits und Audit.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „API-Security und OAuth 2.0“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Management API, Control API, Identity APIs, Clients, Tokens, Rollen, TLS, Netzsegmentierung, Rate Limits und Audit modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein minimal berechtigtes API-Sicherheitsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
6. Secrets, Vault und Schlüsselrotation
Schwerpunkt: Secret Store, Vault oder HSM, private Schlüssel, Zertifikate, Rotationsplan, Backup, Recovery, Zugriffstrennung und Break Glass.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Secrets, Vault und Schlüsselrotation“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Secret Store, Vault oder HSM, private Schlüssel, Zertifikate, Rotationsplan, Backup, Recovery, Zugriffstrennung und Break Glass modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen gehärteten Secret- und Schlüsselbetrieb dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
7. Container- und Kubernetes-Deployment
Schwerpunkt: Images, Konfiguration, Services, Ingress, Probes, Pod Security, Ressourcen, Netzregeln und Rollout.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Container- und Kubernetes-Deployment“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Images, Konfiguration, Services, Ingress, Probes, Pod Security, Ressourcen, Netzregeln und Rollout modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine betriebsfähige Kubernetes-Plattform dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
8. PostgreSQL, Backup und Restore
Schwerpunkt: Datenbanken, Schema, Migrationen, Transaktionen, Sicherung, Wiederherstellungsreihenfolge, Konsistenz und Schlüsselabhängigkeiten.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „PostgreSQL, Backup und Restore“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Datenbanken, Schema, Migrationen, Transaktionen, Sicherung, Wiederherstellungsreihenfolge, Konsistenz und Schlüsselabhängigkeiten modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen getesteten Sicherungs- und Wiederanlaufplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
9. Skalierung, HA und Management Domains
Schwerpunkt: Replica Sets, Locks, Component IDs, Runtime IDs, mehrere Cluster, Datenbankverfügbarkeit, Fehlerdomänen und Failover.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Skalierung, HA und Management Domains“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Replica Sets, Locks, Component IDs, Runtime IDs, mehrere Cluster, Datenbankverfügbarkeit, Fehlerdomänen und Failover modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein hochverfügbares Betriebsdesign dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
10. Monitoring, Metriken und Logging
Schwerpunkt: Health Checks, Micrometer, JVM, HTTP, State Machines, Datenbank, Transfers, Credentials, zentrale Logs und Alarmierung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Monitoring, Metriken und Logging“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Health Checks, Micrometer, JVM, HTTP, State Machines, Datenbank, Transfers, Credentials, zentrale Logs und Alarmierung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen mehrstufigen Monitoring- und Alarmplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
11. Troubleshooting und Incident Management
Schwerpunkt: DID-Auflösung, Tokenfehler, Credential-Ablauf, API-Fehler, Negotiation, Transfer, Datenbank, Netzwerk, Logs und Eskalation.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Troubleshooting und Incident Management“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von DID-Auflösung, Tokenfehler, Credential-Ablauf, API-Fehler, Negotiation, Transfer, Datenbank, Netzwerk, Logs und Eskalation modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen reproduzierbaren Diagnosebaum mit Incident-Runbook dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
12. Upgrade, Migration und Betriebsübergabe
Schwerpunkt: Release-Bewertung, API- und Protokollkompatibilität, Datenmigration, Teststufen, Rollback, Nachkontrolle, Dokumentation und Verantwortungen.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Upgrade, Migration und Betriebsübergabe“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Release-Bewertung, API- und Protokollkompatibilität, Datenmigration, Teststufen, Rollback, Nachkontrolle, Dokumentation und Verantwortungen modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Upgrade- und Betriebsübergabeprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Aufbau von Identity Hub und Issuer Service mit getrennten Participant Contexts.
- Durchführung von Credential Issuance, Presentation und Policy-Prüfung.
- Bereitstellung einer gehärteten EDC-Plattform in Kubernetes.
- Simulation von Schlüsselrotation, Datenbankwiederherstellung und Komponentenfailover.
- Analyse mehrerer Identitäts-, Netzwerk-, Vertrags- und Transferstörungen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: IAM- und Security-Engineering, Plattformbetrieb, DevOps, Kubernetes-Administration, EDC-Administration, PKI- und Schlüsselmanagement.
Voraussetzungen: Gute Grundlagen in OAuth 2.0, Kryptografie, Docker, Kubernetes, PostgreSQL, Netzwerken und EDC-Komponenten.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, API-Arbeit, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als technischer Standard wiederholbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | IAM- und Security-Engineering, Plattformbetrieb, DevOps, Kubernetes-Administration, EDC-Administration, PKI- und Schlüsselmanagement |
| Voraussetzungen: | Gute Grundlagen in OAuth 2.0, Kryptografie, Docker, Kubernetes, PostgreSQL, Netzwerken und EDC-Komponenten |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
