Das Seminar führt durch die vollständige Aushandlung eines Datenzugriffs zwischen Consumer und Provider. Im Mittelpunkt stehen Angebotselektion, Policy-Konformität, asynchrone Protokollzustände, belastbare Wiederholungslogik und die kontrollierte Verwendung des entstandenen Contract Agreements.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Vertragsangebote aus einem Katalog fachlich und technisch auswählen.
- Consumer- und Provider-Zustände einer Contract Negotiation nachvollziehen.
- Policy-Prüfungen an den richtigen Protokoll- und Systemgrenzen platzieren.
- Agreement-Daten für nachgelagerte Transferprozesse sicher verwenden.
- Timeouts, Duplikate, Ablehnungen und Wiederholungen reproduzierbar behandeln.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Angebot, Anfrage und Verhandlungskontext
Schwerpunkt: Catalog Offer, Consumer-Identität, Provider-Endpunkt, Policy-Auswahl, Protokollkontext und Korrelationskennungen.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Angebot, Anfrage und Verhandlungskontext“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Catalog Offer, Consumer-Identität, Provider-Endpunkt, Policy-Auswahl, Protokollkontext und Korrelationskennungen modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine eindeutige Verhandlungsanforderung mit prüfbaren Eingabedaten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. DSP-Nachrichtenfolge
Schwerpunkt: Request, Offer, Acceptance, Agreement, Verification, Finalization, Termination und asynchrones Messaging.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „DSP-Nachrichtenfolge“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Request, Offer, Acceptance, Agreement, Verification, Finalization, Termination und asynchrones Messaging modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein vollständiges Sequenz- und Nachrichtenmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. Zustandsmaschinen auf Consumer- und Provider-Seite
Schwerpunkt: Initialzustände, Übergänge, Wartestatus, Abschluss, Fehlerzustände, Retry-Zähler und Zeitsteuerung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Zustandsmaschinen auf Consumer- und Provider-Seite“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Initialzustände, Übergänge, Wartestatus, Abschluss, Fehlerzustände, Retry-Zähler und Zeitsteuerung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine Zustandsmatrix für Betrieb und Diagnose dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Policy-Auswertung während der Verhandlung
Schwerpunkt: Scopes, Participant Claims, Credentials, Offer Constraints, benutzerdefinierte Policy Functions und Ablehnungsgründe.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Policy-Auswertung während der Verhandlung“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Scopes, Participant Claims, Credentials, Offer Constraints, benutzerdefinierte Policy Functions und Ablehnungsgründe modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen transparenten Policy-Prüfpfad dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. Contract Agreement als Zugriffsgrundlage
Schwerpunkt: Agreement-ID, Asset-Bezug, Consumer-Bindung, vereinbarte Policy, Gültigkeit, Nachweisführung und Übergabe an Transfers.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Contract Agreement als Zugriffsgrundlage“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Agreement-ID, Asset-Bezug, Consumer-Bindung, vereinbarte Policy, Gültigkeit, Nachweisführung und Übergabe an Transfers modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Agreement-Lifecycle dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
6. Fehler, Wiederholung und Idempotenz
Schwerpunkt: Netzwerkunterbrechung, doppelte Nachrichten, veraltete Angebote, Policy-Mismatch, Timeout, Retry, Kompensation und manuelle Klärung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Fehler, Wiederholung und Idempotenz“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Netzwerkunterbrechung, doppelte Nachrichten, veraltete Angebote, Policy-Mismatch, Timeout, Retry, Kompensation und manuelle Klärung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen reproduzierbaren Fehler- und Wiederanlaufplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
7. Monitoring und fachliche Abnahme
Schwerpunkt: Statusabfragen, Ereignisse, Logs, Korrelations-IDs, Durchlaufzeiten, Ablehnungsquoten und Abnahmekriterien.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Monitoring und fachliche Abnahme“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Statusabfragen, Ereignisse, Logs, Korrelations-IDs, Durchlaufzeiten, Ablehnungsquoten und Abnahmekriterien modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen operativen Kontroll- und Abnahmekatalog dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Durchführung einer erfolgreichen Contract Negotiation zwischen zwei Connectoren.
- Erzeugung und Analyse von Policy-Mismatch, Timeout und doppelter Anfrage.
- Aufbau eines Diagnoseblatts mit Zuständen, Ereignissen und Korrelationskennungen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: EDC-Entwicklung, Connector-Administration, Integrationsarchitektur, API-Teams und technischer Betrieb.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in EDC-Katalogen, REST, JSON-LD und asynchronen Zustandsmaschinen.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, API-Arbeit, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als technischer Standard wiederholbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | EDC-Entwicklung, Connector-Administration, Integrationsarchitektur, API-Teams und technischer Betrieb |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in EDC-Katalogen, REST, JSON-LD und asynchronen Zustandsmaschinen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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