Seminar Eclipse EDC – Kompaktseminar Architektur, Connector und Datenaustausch

Das dreitägige Kompaktformat vermittelt einen zusammenhängenden Einstieg in EDC. Eine lokale Zwei-Teilnehmer-Umgebung wird aufgebaut, ein Datenangebot veröffentlicht, ein Vertrag ausgehandelt und ein Datentransfer durchgeführt; Identität, Policies, Security und Betriebsanforderungen werden in einem kompakten Zielbild verbunden.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • EDC-Komponenten und Protokolle in einem Datenraum einordnen.
  • Eine lauffähige Zwei-Teilnehmer-Laborumgebung erstellen.
  • Assets, Policies und Contract Definitions konfigurieren.
  • Negotiation und Transfer Ende zu Ende durchführen.
  • Identitäts-, Sicherheits- und Betriebsanforderungen für einen Pilot ableiten.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Datenräume und EDC-Architektur

Schwerpunkt: Teilnehmer, Control Plane, Data Plane, Identity Hub, Federated Catalog, APIs, Protokolle und Vertrauensgrenzen.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Datenräume und EDC-Architektur“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Teilnehmer, Control Plane, Data Plane, Identity Hub, Federated Catalog, APIs, Protokolle und Vertrauensgrenzen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein gemeinsames Architektur- und Begriffsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Distribution und lokale Installation

Schwerpunkt: Java, Gradle, BOMs, Launcher, zwei Teilnehmer, Ports, Konfiguration, Logs und Startreihenfolge.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Distribution und lokale Installation“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Java, Gradle, BOMs, Launcher, zwei Teilnehmer, Ports, Konfiguration, Logs und Startreihenfolge modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine funktionsfähige Laborumgebung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Assets, Kataloge und Policies

Schwerpunkt: Asset, Data Address, Policy Definition, Contract Definition, DCAT Catalog, Offer und zielgruppenspezifische Sicht.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Assets, Kataloge und Policies“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Asset, Data Address, Policy Definition, Contract Definition, DCAT Catalog, Offer und zielgruppenspezifische Sicht modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein auffindbares und regelgebundenes Datenangebot dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Contract Negotiation

Schwerpunkt: Angebotsauswahl, DSP-Nachrichten, Zustandsmaschine, Policy Evaluation, Agreement, Status und Fehler.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Contract Negotiation“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Angebotsauswahl, DSP-Nachrichten, Zustandsmaschine, Policy Evaluation, Agreement, Status und Fehler modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen erfolgreich ausgehandelten Datenzugriff dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Transfer und Data Plane

Schwerpunkt: Transfer Request, Consumer Pull, EDR, Data Plane Registration, Signaling, Datenquelle, Datenabruf und Abschluss.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Transfer und Data Plane“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Transfer Request, Consumer Pull, EDR, Data Plane Registration, Signaling, Datenquelle, Datenabruf und Abschluss modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen vollständigen Datentransfer dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Identität und DCP

Schwerpunkt: Participant ID, Web DID, Verifiable Credential, Presentation Flow, Claims, Trust und Policy-Verknüpfung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Identität und DCP“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Participant ID, Web DID, Verifiable Credential, Presentation Flow, Claims, Trust und Policy-Verknüpfung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein verständliches Identitäts- und Nachweismodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Security und Plattformbetrieb

Schwerpunkt: API-Zugänge, TLS, Secrets, Vault, PostgreSQL, Container, Health Checks, Monitoring, Backup und Rollen.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Security und Plattformbetrieb“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von API-Zugänge, TLS, Secrets, Vault, PostgreSQL, Container, Health Checks, Monitoring, Backup und Rollen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein minimales produktionsnahes Betriebskonzept dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

8. Pilotplanung und Spezialisierung

Schwerpunkt: Use Case, Datenprodukt, Teilnehmer, Integration, Risiken, Testfälle, Abnahme, Rollout und weiterführende Seminare.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Pilotplanung und Spezialisierung“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Use Case, Datenprodukt, Teilnehmer, Integration, Risiken, Testfälle, Abnahme, Rollout und weiterführende Seminare modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten EDC-Pilot- und Qualifizierungsplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Aufbau und Start einer lokalen EDC-Umgebung mit zwei Teilnehmern.
  • Veröffentlichung eines Datenangebots mit ODRL-Policy.
  • Durchführung von Contract Negotiation und HTTP-Pull-Transfer.
  • Erstellung eines kompakten Pilot- und Betriebsplans.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Technische Projektleitung, System- und Integrationsarchitektur, Java- und API-Entwicklung, DevOps, Datenmanagement und Informationssicherheit.

Voraussetzungen: Grundverständnis von Java, REST, JSON, Identitäten, Containern und verteilten Systemen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, API-Arbeit, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als technischer Standard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Technische Projektleitung, System- und Integrationsarchitektur, Java- und API-Entwicklung, DevOps, Datenmanagement und Informationssicherheit
Voraussetzungen: Grundverständnis von Java, REST, JSON, Identitäten, Containern und verteilten Systemen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luxemburg 3 Tage
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Trier 3 Tage
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Friedrichshafen 3 Tage
Kassel 3 Tage
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