Seminar Conceptboard – UX, Research und kollaboratives Design

Das Seminar vermittelt die Nutzung von Conceptboard als visuellen Arbeitsraum für UX Research und kollaboratives Design. Research-Planung, Evidenz, Affinity Mapping, Personas, Journey Maps, Ideation, Skizzen, Prototypen, Feedback, Freigaben, Historie und Ergebnisübergabe werden in einem Ende-zu-Ende-Szenario umgesetzt.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Research-Fragen, Evidenz und Verantwortlichkeiten strukturieren.
  • Qualitative Daten visuell clustern und interpretieren.
  • Personas, Journeys und Opportunity Areas entwickeln.
  • Ideen und Low-Fidelity-Prototypen kollaborativ erstellen.
  • Feedback, Freigabe, Versionen und Ergebnisübergabe kontrollieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Research-Plan und Arbeitsraum

Schwerpunkt: Fragestellung, Zielgruppe, Methode, Rollen, Zeitplan, Datenschutz, Datenquellen, Boardbereiche und Entscheidungsbedarf.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Research-Plan und Arbeitsraum“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Fragestellung, Zielgruppe, Methode, Rollen, Zeitplan, Datenschutz, Datenquellen, Boardbereiche und Entscheidungsbedarf modellieren.
  3. Den vorgesehenen Research-, Synthese-, Design- und Reviewprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Evidenzbezug, Nachvollziehbarkeit, Nutzerorientierung, Feedbackqualität und Version mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen strukturierten Research- und Boardplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

2. Evidenz sammeln und aufbereiten

Schwerpunkt: Interviewnotizen, Zitate, Beobachtungen, Bilder, Dokumente, Tags, Quellenkennzeichnung und sensible Inhalte.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Evidenz sammeln und aufbereiten“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Interviewnotizen, Zitate, Beobachtungen, Bilder, Dokumente, Tags, Quellenkennzeichnung und sensible Inhalte modellieren.
  3. Den vorgesehenen Research-, Synthese-, Design- und Reviewprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Evidenzbezug, Nachvollziehbarkeit, Nutzerorientierung, Feedbackqualität und Version mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine geordnete und nachvollziehbare Evidenzbasis dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

3. Affinity Mapping und Synthese

Schwerpunkt: Clustering, Muster, Widersprüche, Häufigkeit, Intensität, Hypothesen, Lücken und gemeinsame Interpretation.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Affinity Mapping und Synthese“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Clustering, Muster, Widersprüche, Häufigkeit, Intensität, Hypothesen, Lücken und gemeinsame Interpretation modellieren.
  3. Den vorgesehenen Research-, Synthese-, Design- und Reviewprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Evidenzbezug, Nachvollziehbarkeit, Nutzerorientierung, Feedbackqualität und Version mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine priorisierte Insight- und Themenlandkarte dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

4. Personas, Journeys und Opportunity Areas

Schwerpunkt: Bedürfnisse, Ziele, Verhalten, Phasen, Touchpoints, Emotionen, Pain Points, Chancen und Evidenzbezug.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Personas, Journeys und Opportunity Areas“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Bedürfnisse, Ziele, Verhalten, Phasen, Touchpoints, Emotionen, Pain Points, Chancen und Evidenzbezug modellieren.
  3. Den vorgesehenen Research-, Synthese-, Design- und Reviewprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Evidenzbezug, Nachvollziehbarkeit, Nutzerorientierung, Feedbackqualität und Version mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Nutzer- und Erlebniszielbild dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

5. Ideation, Skizzen und Prototypen

Schwerpunkt: How-might-we-Fragen, Brainwriting, User Flows, Storyboards, Wireframes, Varianten, Annahmen und Testziele.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Ideation, Skizzen und Prototypen“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von How-might-we-Fragen, Brainwriting, User Flows, Storyboards, Wireframes, Varianten, Annahmen und Testziele modellieren.
  3. Den vorgesehenen Research-, Synthese-, Design- und Reviewprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Evidenzbezug, Nachvollziehbarkeit, Nutzerorientierung, Feedbackqualität und Version mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen testbaren kollaborativen Low-Fidelity-Prototyp dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

6. Feedback, Review und Freigabe

Schwerpunkt: Kommentare, Erwähnungen, Reviewer, Board Approvals, Kriterien, Konflikte, Entscheidung, Board Lock und Version.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Feedback, Review und Freigabe“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Kommentare, Erwähnungen, Reviewer, Board Approvals, Kriterien, Konflikte, Entscheidung, Board Lock und Version modellieren.
  3. Den vorgesehenen Research-, Synthese-, Design- und Reviewprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Evidenzbezug, Nachvollziehbarkeit, Nutzerorientierung, Feedbackqualität und Version mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Designreview- und Freigabeprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

7. Research Repository und Ergebnisübergabe

Schwerpunkt: Projekte, Boards, Tags, Historie, Exporte, Anhänge, Archiv, Entscheidungslog, offene Fragen und nächste Studien.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Research Repository und Ergebnisübergabe“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Projekte, Boards, Tags, Historie, Exporte, Anhänge, Archiv, Entscheidungslog, offene Fragen und nächste Studien modellieren.
  3. Den vorgesehenen Research-, Synthese-, Design- und Reviewprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Evidenzbezug, Nachvollziehbarkeit, Nutzerorientierung, Feedbackqualität und Version mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen nachhaltigen UX- und Research-Dokumentationsstandard dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Aufbau eines Research-Boards mit Evidenz- und Datenschutzstruktur.
  • Durchführung eines Affinity Mappings und Ableitung von Insights.
  • Entwicklung einer Journey und eines testbaren Prototyps.
  • Moderation eines Designreviews mit Freigabe und Versionierung.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: UX Research, UX Design, Service Design, Produktmanagement, Research Operations und interdisziplinäre Produktteams.

Voraussetzungen: Conceptboard-Grundkenntnisse; Erfahrung mit Research- oder Designmethoden ist hilfreich.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Arbeitsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehler- oder Entscheidungsszenarien vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als wiederholbarer Arbeits- oder Betriebsstandard nutzbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: UX Research, UX Design, Service Design, Produktmanagement, Research Operations und interdisziplinäre Produktteams
Voraussetzungen: Conceptboard-Grundkenntnisse; Erfahrung mit Research- oder Designmethoden ist hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
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Rostock 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
Stuttgart 2 Tage
Dresden 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
Jena 2 Tage
Trier 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
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Münster 2 Tage
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Wuppertal 2 Tage
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Erfurt 2 Tage
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Darmstadt 2 Tage
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