Das fünftägige Intensivseminar bündelt Board-Grundlagen, professionelle Strukturierung, barrierearme Gestaltung, digitale Meetings, Moderation, Voting, Kreativmethoden, Design Thinking, Retrospektiven und Lernräume zu einer umfassenden Facilitation-Qualifizierung.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Conceptboard als durchgängigen visuellen Moderationsraum beherrschen.
- Boards professionell, verständlich und barrierearm gestalten.
- Meetings, Workshops, Kreativ- und Lernformate methodisch planen.
- Moderation, Gruppenarbeit, Voting und Zeitsteuerung sicher einsetzen.
- Ergebnisse dokumentieren und wiederverwendbare Formate entwickeln.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Board-Grundlagen und visuelle Zusammenarbeit
Schwerpunkt: Navigation, Inhalte, Zeichnen, Dateien, Objekte, Kommentare, Aufgaben, Benutzercursor und Freigabe.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Board-Grundlagen und visuelle Zusammenarbeit“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Navigation, Inhalte, Zeichnen, Dateien, Objekte, Kommentare, Aufgaben, Benutzercursor und Freigabe modellieren.
- Den vorgesehenen Facilitation-, Workshop- und Lernprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Didaktik, Orientierung, Inklusion, Beteiligung, Zeitsteuerung und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein sicher bedienbares kollaboratives Arbeitsboard dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
2. Professionelle Boardstruktur und Orientierung
Schwerpunkt: Informationsarchitektur, Abschnitte, Outline, Startposition, Raster, Farben, Lesefluss und Qualitätskriterien.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Professionelle Boardstruktur und Orientierung“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Informationsarchitektur, Abschnitte, Outline, Startposition, Raster, Farben, Lesefluss und Qualitätskriterien modellieren.
- Den vorgesehenen Facilitation-, Workshop- und Lernprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Didaktik, Orientierung, Inklusion, Beteiligung, Zeitsteuerung und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine skalierbare Workshop-Board-Vorlage dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
3. Barrierearme und inklusive Gestaltung
Schwerpunkt: Kontrast, Sprache, Beschreibungen, Tastatur, Touch, Orientierung, alternative Beteiligung und Accessibility-Prüfung.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Barrierearme und inklusive Gestaltung“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Kontrast, Sprache, Beschreibungen, Tastatur, Touch, Orientierung, alternative Beteiligung und Accessibility-Prüfung modellieren.
- Den vorgesehenen Facilitation-, Workshop- und Lernprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Didaktik, Orientierung, Inklusion, Beteiligung, Zeitsteuerung und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen inklusiven Gestaltungs- und Prüfkatalog dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
4. Digitale und hybride Meetings
Schwerpunkt: Agenda, Rollen, Vorabbeiträge, Konferenzkontext, Remote- und Raumteilnahme, Protokoll und Follow-up.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Digitale und hybride Meetings“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Agenda, Rollen, Vorabbeiträge, Konferenzkontext, Remote- und Raumteilnahme, Protokoll und Follow-up modellieren.
- Den vorgesehenen Facilitation-, Workshop- und Lernprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Didaktik, Orientierung, Inklusion, Beteiligung, Zeitsteuerung und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen wiederverwendbaren hybriden Meeting-Standard dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
5. Moderator-Modus und Präsentationsführung
Schwerpunkt: Startpositionen, Benutzercursor, Laserpointer, Fokus, Übergaben, sichtbare Arbeitsaufträge und Teilnehmersteuerung.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Moderator-Modus und Präsentationsführung“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Startpositionen, Benutzercursor, Laserpointer, Fokus, Übergaben, sichtbare Arbeitsaufträge und Teilnehmersteuerung modellieren.
- Den vorgesehenen Facilitation-, Workshop- und Lernprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Didaktik, Orientierung, Inklusion, Beteiligung, Zeitsteuerung und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Live-Moderationsablauf dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
6. Voting, Timer und Entscheidungsformate
Schwerpunkt: reguläre Abstimmung, Approve oder Reject, anonyme Stimmabgabe, Zeitbox, Abschlusslogik, Ergebnisinterpretation und Protokoll.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Voting, Timer und Entscheidungsformate“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von reguläre Abstimmung, Approve oder Reject, anonyme Stimmabgabe, Zeitbox, Abschlusslogik, Ergebnisinterpretation und Protokoll modellieren.
- Den vorgesehenen Facilitation-, Workshop- und Lernprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Didaktik, Orientierung, Inklusion, Beteiligung, Zeitsteuerung und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen fairen und nachvollziehbaren Entscheidungsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
7. Brainstorming, Brainwriting und Ideation
Schwerpunkt: Fragestellung, stille Ideengenerierung, Haftnotizen, Mindmaps, Clustering, Perspektivwechsel und Priorisierung.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Brainstorming, Brainwriting und Ideation“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Fragestellung, stille Ideengenerierung, Haftnotizen, Mindmaps, Clustering, Perspektivwechsel und Priorisierung modellieren.
- Den vorgesehenen Facilitation-, Workshop- und Lernprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Didaktik, Orientierung, Inklusion, Beteiligung, Zeitsteuerung und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen vollständigen kreativen Arbeitszyklus dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
8. Design Thinking und Innovationsworkshops
Schwerpunkt: Research, Empathie, Synthese, Problemdefinition, Ideen, Prototyp, Test und Iteration.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Design Thinking und Innovationsworkshops“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Research, Empathie, Synthese, Problemdefinition, Ideen, Prototyp, Test und Iteration modellieren.
- Den vorgesehenen Facilitation-, Workshop- und Lernprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Didaktik, Orientierung, Inklusion, Beteiligung, Zeitsteuerung und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein moderiertes Innovationsboard mit Entscheidungsweg dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
9. Retrospektiven und kontinuierliche Verbesserung
Schwerpunkt: psychologische Sicherheit, Datensammlung, Muster, Ursachen, Voting, Maßnahmen, Verantwortliche und Nachverfolgung.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Retrospektiven und kontinuierliche Verbesserung“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von psychologische Sicherheit, Datensammlung, Muster, Ursachen, Voting, Maßnahmen, Verantwortliche und Nachverfolgung modellieren.
- Den vorgesehenen Facilitation-, Workshop- und Lernprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Didaktik, Orientierung, Inklusion, Beteiligung, Zeitsteuerung und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen messbaren Verbesserungszyklus dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
10. Training, Unterricht und Lernräume
Schwerpunkt: Lernziele, didaktische Sequenz, Materialien, Gruppenarbeit, Feedback, Aufgaben, Transfer und wiederverwendbare Lernboards.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Training, Unterricht und Lernräume“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Lernziele, didaktische Sequenz, Materialien, Gruppenarbeit, Feedback, Aufgaben, Transfer und wiederverwendbare Lernboards modellieren.
- Den vorgesehenen Facilitation-, Workshop- und Lernprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Didaktik, Orientierung, Inklusion, Beteiligung, Zeitsteuerung und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein vollständiges digitales Lernformat dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
11. Schwierige Situationen und Rückfalloptionen
Schwerpunkt: Technikstörung, Rollenfehler, Schweigen, Dominanz, Konflikt, Überfüllung, Zeitverzug, Backup-Kommunikation und Ergebnissicherung.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Schwierige Situationen und Rückfalloptionen“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Technikstörung, Rollenfehler, Schweigen, Dominanz, Konflikt, Überfüllung, Zeitverzug, Backup-Kommunikation und Ergebnissicherung modellieren.
- Den vorgesehenen Facilitation-, Workshop- und Lernprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Didaktik, Orientierung, Inklusion, Beteiligung, Zeitsteuerung und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein robustes Facilitation-Runbook dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
12. Facilitation-Capstone und Qualitätsabnahme
Schwerpunkt: Workshopauftrag, Board-Choreografie, inklusive Durchführung, Gruppenphase, Voting, Abschluss, Feedback und Dokumentation.
- Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Facilitation-Capstone und Qualitätsabnahme“ erfassen.
- Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Workshopauftrag, Board-Choreografie, inklusive Durchführung, Gruppenphase, Voting, Abschluss, Feedback und Dokumentation modellieren.
- Den vorgesehenen Facilitation-, Workshop- und Lernprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Didaktik, Orientierung, Inklusion, Beteiligung, Zeitsteuerung und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein vollständig durchgeführter und abgenommener Modellworkshop dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Aufbau eines professionellen, barrierearmen Workshop-Masterboards.
- Durchführung eines hybriden Meetings mit Vorabbeitrag und Ergebnisprotokoll.
- Moderation von Brainwriting, Clustering und anonymem Voting.
- Durchführung eines kompakten Design-Thinking-Zyklus.
- Leitung einer Retrospektive mit Maßnahmenverfolgung.
- Abschlussprüfung durch einen eigenständig moderierten Modellworkshop.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Professionelle Moderation, Training, Beratung, Organisationsentwicklung, Scrum Master, Lehrende und interne Multiplikatoren.
Voraussetzungen: Sichere Browserbedienung und Erfahrung in Meetings oder Workshops; Conceptboard-Vorkenntnisse sind hilfreich.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Arbeitsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehler- oder Entscheidungsszenarien vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als wiederholbarer Arbeits- oder Betriebsstandard nutzbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Professionelle Moderation, Training, Beratung, Organisationsentwicklung, Scrum Master, Lehrende und interne Multiplikatoren |
| Voraussetzungen: | Sichere Browserbedienung und Erfahrung in Meetings oder Workshops; Conceptboard-Vorkenntnisse sind hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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