Seminar Conceptboard – Retrospektiven, Reviews und kontinuierliche Verbesserung

Das Seminar vermittelt die Vorbereitung und Moderation sicherer Retrospektiven und Reviews. Datensammlung, stille Reflexion, Clustering, Ursachenanalyse, Voting, Maßnahmen, Verantwortliche, Fälligkeit und Nachverfolgung werden in einem wiederverwendbaren Verbesserungsboard umgesetzt.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Einen sicheren Rahmen für ehrliche Reflexion schaffen.
  • Daten und Wahrnehmungen strukturiert sammeln.
  • Muster und Ursachen gemeinsam analysieren.
  • Verbesserungen fair priorisieren und konkret formulieren.
  • Maßnahmen über den nächsten Zyklus hinweg nachverfolgen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Auftrag, Sicherheit und Retrospektivrahmen

Schwerpunkt: Zweck, Teamreife, Vertraulichkeit, Moderationsrolle, Arbeitsregeln, Zeitbox und Umgang mit Konflikten.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Auftrag, Sicherheit und Retrospektivrahmen“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Zweck, Teamreife, Vertraulichkeit, Moderationsrolle, Arbeitsregeln, Zeitbox und Umgang mit Konflikten modellieren.
  3. Den vorgesehenen Retrospektiv-, Ursachenanalyse- und Verbesserungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Sicherheit, Datenqualität, Ursachenlogik, Maßnahmenklarheit und Nachverfolgung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen sicheren und klaren Retrospektivrahmen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

2. Datensammlung und stille Reflexion

Schwerpunkt: Fakten, Ereignisse, Gefühle, Erfolge, Hindernisse, anonyme Beiträge, Zeitlinie und thematische Prompts.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Datensammlung und stille Reflexion“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Fakten, Ereignisse, Gefühle, Erfolge, Hindernisse, anonyme Beiträge, Zeitlinie und thematische Prompts modellieren.
  3. Den vorgesehenen Retrospektiv-, Ursachenanalyse- und Verbesserungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Sicherheit, Datenqualität, Ursachenlogik, Maßnahmenklarheit und Nachverfolgung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine ausgewogene Datengrundlage dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

3. Clustering, Muster und Ursachenanalyse

Schwerpunkt: Ähnlichkeiten, Spannungsfelder, 5-Why-Logik, Ursache und Symptom, Einflussbereich und Evidenz.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Clustering, Muster und Ursachenanalyse“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Ähnlichkeiten, Spannungsfelder, 5-Why-Logik, Ursache und Symptom, Einflussbereich und Evidenz modellieren.
  3. Den vorgesehenen Retrospektiv-, Ursachenanalyse- und Verbesserungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Sicherheit, Datenqualität, Ursachenlogik, Maßnahmenklarheit und Nachverfolgung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine gemeinsame Ursachen- und Musterlandkarte dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

4. Voting und Maßnahmenentscheidung

Schwerpunkt: Bewertungskriterien, anonyme Abstimmung, Wirkung, Aufwand, Verantwortliche, Fälligkeit und Definition of Done.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Voting und Maßnahmenentscheidung“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Bewertungskriterien, anonyme Abstimmung, Wirkung, Aufwand, Verantwortliche, Fälligkeit und Definition of Done modellieren.
  3. Den vorgesehenen Retrospektiv-, Ursachenanalyse- und Verbesserungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Sicherheit, Datenqualität, Ursachenlogik, Maßnahmenklarheit und Nachverfolgung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Maßnahmenplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

5. Follow-up und kontinuierlicher Verbesserungszyklus

Schwerpunkt: Aufgaben, Status, Reviewtermin, Boardhistorie, Wirkungsmessung, offene Punkte und nächste Retrospektive.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Follow-up und kontinuierlicher Verbesserungszyklus“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Aufgaben, Status, Reviewtermin, Boardhistorie, Wirkungsmessung, offene Punkte und nächste Retrospektive modellieren.
  3. Den vorgesehenen Retrospektiv-, Ursachenanalyse- und Verbesserungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Sicherheit, Datenqualität, Ursachenlogik, Maßnahmenklarheit und Nachverfolgung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen geschlossenen Verbesserungs- und Nachverfolgungsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Moderation einer vollständigen Retrospektive mit anonymer Datensammlung.
  • Clustering und Ursachenanalyse eines vorbereiteten Problems.
  • Priorisierung und Formulierung messbarer Verbesserungsmaßnahmen.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Scrum Master, Agile Coaches, Team- und Projektleitung, Qualitätsmanagement, Moderation und Organisationsentwicklung.

Voraussetzungen: Conceptboard-Grundkenntnisse und Erfahrung in Team- oder Projektarbeit.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Arbeitsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehler- oder Entscheidungsszenarien vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als wiederholbarer Arbeits- oder Betriebsstandard nutzbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Scrum Master, Agile Coaches, Team- und Projektleitung, Qualitätsmanagement, Moderation und Organisationsentwicklung
Voraussetzungen: Conceptboard-Grundkenntnisse und Erfahrung in Team- oder Projektarbeit
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Frankfurt 1 Tage
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Freiburg 1 Tage
Potsdam 1 Tage
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Konstanz 1 Tage
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Rostock 1 Tage
Hamburg 1 Tage
Leipzig 1 Tage
Hannover 1 Tage
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