Seminar barebox

Das Schulungsportfolio behandelt barebox als modularen Bootloader und Werkzeugkasten für Embedded-Linux-Systeme. Die Angebote reichen vom kompakten Einstieg über klar abgegrenzte Fachthemen bis zu fünftägigen Intensivformaten für Entwicklung, Betrieb, Update und Security.

Inhaltsübersicht

  • Technische Schwerpunkte
  • Seminarportfolio
  • Empfohlene Reihenfolge
  • Auswahl nach Rolle
  • Methodik

Technische Schwerpunkte

Die Inhalte decken Startarchitektur, Build und BSP-Integration, Board-Portierung, Device Tree, PBL, Treiber, Linux-Boot, Shell und Environment, Netzwerk, Speicher, UBI und UBIFS, Update und A/B-Strategien, Secure Boot, Trusted Firmware, OP-TEE, Produktion, Provisionierung, Recovery, Debugging und Testautomatisierung ab.

Seminarportfolio

  • Architektur und Bootablauf – 1 Tag
  • Artefaktversionierung und Image-Metadaten – 1 Tag
  • Board-Portierung für neue Hardware – 4 Tage
  • Bootchooser, State Framework und A/B-Updates – 3 Tage
  • Buildsystem, Kconfig und BSP-Integration – 2 Tage
  • Device Tree, Fixups und Overlays – 2 Tage
  • Diagnose, Debugging und Boot-Fehleranalyse – 2 Tage
  • Grafik, Framebuffer und Bedienoberflächen – 1 Tag
  • Intensivseminar Betrieb, Update und Security – 5 Tage
  • Intensivseminar Entwicklung und Board-Portierung – 5 Tage
  • Intensivseminar Komplettwissen – 5 Tage
  • Kompaktseminar Praxisüberblick – 3 Tage
  • Linux-Boot, Boot Entries und Boot Loader Specification – 2 Tage
  • Netzwerkboot, NFS, TFTP und Remote Control – 1 Tag
  • OP-TEE, Trusted Firmware und mehrstufige Bootketten – 2 Tage
  • PBL, Multi-Image und BootROM-Integration – 3 Tage
  • Produktion, Provisionierung und Factory Data – 2 Tage
  • Secure Boot, FIT und Verified Boot – 3 Tage
  • Shell, Environment und Automatisierung – 1 Tag
  • Speicher, Partitionierung, UBI und UBIFS – 2 Tage
  • Testautomatisierung mit Sandbox, QEMU, Labgrid und CI – 2 Tage
  • Treiberentwicklung und Driver Model – 3 Tage
  • Update-Handler, Recovery und Rollback-Strategien – 2 Tage
  • USB, Fastboot und Geräterecovery – 1 Tag

Empfohlene Reihenfolge

  1. Einstieg

    Kompaktseminar Praxisüberblick oder Architektur und Bootablauf; anschließend Shell, Environment und Automatisierung sowie Linux-Boot, Boot Entries und Boot Loader Specification.

  2. Entwicklung und Portierung

    Buildsystem, Kconfig und BSP-Integration; Device Tree, Fixups und Overlays; PBL, Multi-Image und BootROM-Integration; Treiberentwicklung und Driver Model; Board-Portierung für neue Hardware; Testautomatisierung mit Sandbox, QEMU, Labgrid und CI.

  3. Betrieb und Update

    Netzwerkboot, NFS, TFTP und Remote Control; Speicher, Partitionierung, UBI und UBIFS; Update-Handler, Recovery und Rollback-Strategien; Bootchooser, State Framework und A/B-Updates; Diagnose, Debugging und Boot-Fehleranalyse.

  4. Security

    Secure Boot, FIT und Verified Boot; danach OP-TEE, Trusted Firmware und mehrstufige Bootketten. Für betriebsnahe Gesamtverantwortung eignet sich das Intensivseminar Betrieb, Update und Security.

  5. Produktion und Service

    Artefaktversionierung und Image-Metadaten; Produktion, Provisionierung und Factory Data; USB, Fastboot und Geräterecovery; optional Grafik, Framebuffer und Bedienoberflächen.

  6. Gesamtüberblick

    Das Intensivseminar Komplettwissen komprimiert alle Fachgebiete auf fünf Tage. Das Intensivseminar Entwicklung und Board-Portierung vertieft den Entwicklungszweig.

Auswahl nach Rolle

  • BSP- und Board-Entwicklung: Einstieg über Architektur und Buildsystem, danach Device Tree, PBL, Treiber, Board-Portierung und Testautomatisierung.
  • Plattformbetrieb und Support: Einstieg über Kompaktseminar oder Architektur, danach Linux-Boot, Shell, Netzwerk, Speicher, Update, Bootchooser und Diagnose.
  • Security Engineering: Architektur und Linux-Boot als Grundlage, anschließend Secure Boot sowie mehrstufige Bootketten.
  • Produktion und Service: Artefaktversionierung, Factory Data, Provisionierung, USB, Fastboot und Recovery.
  • Technische Leitung: Kompaktseminar oder Intensivseminar Komplettwissen, anschließend gezielte Fachvertiefung.

Methodik

Alle Formate verbinden kurze Theorieeinheiten mit Demonstrationen, nachvollziehbaren Schrittfolgen und praktischen Übungen am System. Die Seminarwahl orientiert sich an Rolle, vorhandener Plattformkenntnis, Projektphase und benötigter Implementierungstiefe.

Seminarauswahl

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ja, ab 2 Teilnehmern

Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop:

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ja, auf Datenträger oder Download

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ja, selbstverständlich

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