Seminar barebox – Shell, Environment und Automatisierung

Seminar / Training

Die barebox-Shell ist zugleich Diagnoseoberfläche und Automatisierungswerkzeug. Das Seminar zeigt den kontrollierten Umgang mit Hush-Syntax, Variablen, Default Environment, persistenten Werten, Skripten, Automount und robusten Fehlerpfaden.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik

Zielsetzung

  • Shellkommandos, Bedingungen, Schleifen und Rückgabewerte sicher verwenden
  • globale, nichtflüchtige und lokale Variablen korrekt unterscheiden
  • Default Environment und persistente Umgebung wartbar strukturieren
  • Boot-, Service- und Produktionsskripte mit Fehlerbehandlung erstellen

Zielgruppe

BSP-Entwicklung, Systemintegration, Produktion, Service und technische Administration.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse der Kommandozeile und barebox-Bedienung.

Seminarinhalte

  1. Schritt 1: Hush-Syntax und Rückgabewerte anwenden

    Der Abschnitt ordnet „Hush-Syntax und Rückgabewerte anwenden“ in den Gesamtprozess ein. Zunächst werden Voraussetzungen und Abhängigkeiten erfasst. Danach werden die Arbeitspunkte am System umgesetzt, geprüft und mit eindeutigen Abbruchkriterien dokumentiert.

    • if, test und logische Verknüpfungen
    • for- und while-Schleifen
    • Exitstatus und Abbruch
  2. Schritt 2: Variablenklassen unterscheiden

    Ausgehend von einem definierten Ausgangszustand wird „Variablenklassen unterscheiden“ schrittweise aufgebaut. Konfiguration, Laufzeitverhalten und typische Fehlersignale werden miteinander verglichen. Der fertige Ablauf bleibt reproduzierbar und für weitere Projektphasen verwendbar.

    • lokale und globale Werte
    • nv-Variablen und Persistenz
    • Device- und Magic-Variablen
  3. Schritt 3: Default Environment strukturieren

    Im Mittelpunkt steht „Default Environment strukturieren“. Die zugehörigen Daten, Ressourcen und Zustandsübergänge werden sichtbar gemacht, anschließend praktisch verändert und danach gegen den erwarteten Sollzustand validiert.

    • eingebaute Standardumgebung
    • produkt- und boardspezifische Dateien
    • Update und Migration von Environmentdaten
  4. Schritt 4: Bootlogik modularisieren

    Für „Bootlogik modularisieren“ wird eine feste Prüfreihenfolge verwendet. Jeder Teilschritt erhält Eingangsdaten, eine konkrete Aktion, erwartete Ausgaben und einen definierten Fehlerpfad. Dadurch entstehen belastbare Diagnose- und Integrationsschritte.

    • Initialisierung, Auswahl und Start
    • Funktionen und Parameter
    • Logging und Rückgabecodes
  5. Schritt 5: Automount und Pfade verwenden

    Der Abschnitt ordnet „Automount und Pfade verwenden“ in den Gesamtprozess ein. Zunächst werden Voraussetzungen und Abhängigkeiten erfasst. Danach werden die Arbeitspunkte am System umgesetzt, geprüft und mit eindeutigen Abbruchkriterien dokumentiert.

    • lokale und entfernte Mountpunkte
    • automatische Aktivierung
    • Timeout und Fallback
  6. Schritt 6: Interaktive und unbeaufsichtigte Modi trennen

    Ausgehend von einem definierten Ausgangszustand wird „Interaktive und unbeaufsichtigte Modi trennen“ schrittweise aufgebaut. Konfiguration, Laufzeitverhalten und typische Fehlersignale werden miteinander verglichen. Der fertige Ablauf bleibt reproduzierbar und für weitere Projektphasen verwendbar.

    • Autoboot und Abbruchfenster
    • Serviceaktion und Produktionsmodus
    • nichtinteraktiver Ablauf
  7. Schritt 7: Fehlerbehandlung und Wiederanlauf gestalten

    Im Mittelpunkt steht „Fehlerbehandlung und Wiederanlauf gestalten“. Die zugehörigen Daten, Ressourcen und Zustandsübergänge werden sichtbar gemacht, anschließend praktisch verändert und danach gegen den erwarteten Sollzustand validiert.

    • Datei- und Geräteprüfung
    • Retry mit Obergrenze
    • Recovery oder sicherer Neustart

Praxisübungen

  • Variablentypen in einer bestehenden Umgebung klassifizieren
  • Bootskript in modulare Funktionen zerlegen
  • Automount-Pfad mit fehlender Quelle robust behandeln
  • Service- und Produktionsmodus mit unterschiedlichen Rechten modellieren

Methodik

Kurze Theorieblöcke werden unmittelbar mit Demonstrationen und geführten Übungen verbunden. Die Inhalte werden an einer vorbereiteten Referenzumgebung bearbeitet, sodass der Schwerpunkt auf sicherer Anwendung, Diagnose und wiederholbaren Arbeitsschritten liegt.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: BSP-Entwicklung, Systemintegration, Produktion, Service und technische Administration.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Kommandozeile und barebox-Bedienung.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luxemburg 1 Tage
Hannover 1 Tage
Stuttgart 1 Tage
Dresden 1 Tage
Madgeburg 1 Tage
Regensburg 1 Tage
Jena 1 Tage
Trier 1 Tage
München 1 Tage
Friedrichshafen 1 Tage
Kassel 1 Tage
Ulm 1 Tage
Münster 1 Tage
Nürnberg 1 Tage
Köln 1 Tage
Wuppertal 1 Tage
Bremen 1 Tage
Berlin 1 Tage
Mainz 1 Tage
Erfurt 1 Tage
Darmstadt 1 Tage
Frankfurt 1 Tage
Paderborn 1 Tage
Essen 1 Tage
Konstanz 1 Tage
Freiburg 1 Tage
Potsdam 1 Tage
Flensburg 1 Tage
Leipzig 1 Tage
Hamm 1 Tage
Rostock 1 Tage
Hamburg 1 Tage
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