Seminar / Training
Netzwerkfunktionen beschleunigen Entwicklung, Produktion und Recovery, erhöhen aber zugleich die Anforderungen an eine eindeutige Konfiguration. Das Seminar richtet Ethernet, IPv4, DHCP, TFTP, NFS, Automount, Netconsole und Remote Control als kontrollierte Werkzeugkette ein.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Methodik
Zielsetzung
- Ethernetgerät, PHY, MAC-Adresse und IPv4-Konfiguration prüfen
- Dateiübertragung und Netzwerkboot über TFTP und NFS aufbauen
- Automount und Entwicklungsabläufe mit reproduzierbaren Pfaden gestalten
- Netconsole und Remote Control sicher für Diagnose und Automatisierung einsetzen
Zielgruppe
BSP-Entwicklung, Produktion, Testautomatisierung, Service und Systemintegration.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse zu IP-Netzen, DHCP, TFTP, NFS und barebox-Shell.
Seminarinhalte
- Schritt 1: Ethernethardware und PHY prüfen
Der Abschnitt ordnet „Ethernethardware und PHY prüfen“ in den Gesamtprozess ein. Zunächst werden Voraussetzungen und Abhängigkeiten erfasst. Danach werden die Arbeitspunkte am System umgesetzt, geprüft und mit eindeutigen Abbruchkriterien dokumentiert.
- MAC- und PHY-Treiber
- Link, Geschwindigkeit und Duplex
- eindeutige und gültige MAC-Adresse
- Schritt 2: IPv4 statisch und per DHCP konfigurieren
Ausgehend von einem definierten Ausgangszustand wird „IPv4 statisch und per DHCP konfigurieren“ schrittweise aufgebaut. Konfiguration, Laufzeitverhalten und typische Fehlersignale werden miteinander verglichen. Der fertige Ablauf bleibt reproduzierbar und für weitere Projektphasen verwendbar.
- IP-Adresse und Netzmaske
- Gateway und Serveradresse
- DHCP-Lease und Variablen
- Schritt 3: Verbindung und Fehlerpfad testen
Im Mittelpunkt steht „Verbindung und Fehlerpfad testen“. Die zugehörigen Daten, Ressourcen und Zustandsübergänge werden sichtbar gemacht, anschließend praktisch verändert und danach gegen den erwarteten Sollzustand validiert.
- Linkstatus und lokale Adresse
- Ping und Routingpfad
- Timeout und Wiederholung
- Schritt 4: TFTP für Artefakte verwenden
Für „TFTP für Artefakte verwenden“ wird eine feste Prüfreihenfolge verwendet. Jeder Teilschritt erhält Eingangsdaten, eine konkrete Aktion, erwartete Ausgaben und einen definierten Fehlerpfad. Dadurch entstehen belastbare Diagnose- und Integrationsschritte.
- Lesen und Schreiben
- Ladeziel und Speicherbedarf
- Artefaktprüfung vor dem Start
- Schritt 5: NFS für Entwicklungsboot einsetzen
Der Abschnitt ordnet „NFS für Entwicklungsboot einsetzen“ in den Gesamtprozess ein. Zunächst werden Voraussetzungen und Abhängigkeiten erfasst. Danach werden die Arbeitspunkte am System umgesetzt, geprüft und mit eindeutigen Abbruchkriterien dokumentiert.
- NFS-Pfad und Serverexport
- Mount- und Root-Parameter
- Fehler bei Berechtigung oder Erreichbarkeit
- Schritt 6: Automount-Pfade standardisieren
Ausgehend von einem definierten Ausgangszustand wird „Automount-Pfade standardisieren“ schrittweise aufgebaut. Konfiguration, Laufzeitverhalten und typische Fehlersignale werden miteinander verglichen. Der fertige Ablauf bleibt reproduzierbar und für weitere Projektphasen verwendbar.
- Automount-Eintrag
- Abhängigkeit von DHCP oder Servervariablen
- Verhalten bei fehlendem Netzwerk
- Schritt 7: Netconsole und Remote Control anbinden
Im Mittelpunkt steht „Netconsole und Remote Control anbinden“. Die zugehörigen Daten, Ressourcen und Zustandsübergänge werden sichtbar gemacht, anschließend praktisch verändert und danach gegen den erwarteten Sollzustand validiert.
- Netconsole für Diagnose
- Remote-Control-Schnittstelle für Werkzeuge
- Sicherheits- und Freigaberegeln
Praxisübungen
- Ethernet- und PHY-Status eines Referenzboards prüfen
- statische und dynamische IPv4-Konfiguration vergleichen
- Kernel und Device Tree per TFTP laden
- NFS-basierten Entwicklungsstart vorbereiten
- Netconsole oder Remote Control in einen Testablauf integrieren
Methodik
Kurze Theorieblöcke werden unmittelbar mit Demonstrationen und geführten Übungen verbunden. Die Inhalte werden an einer vorbereiteten Referenzumgebung bearbeitet, sodass der Schwerpunkt auf sicherer Anwendung, Diagnose und wiederholbaren Arbeitsschritten liegt.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | BSP-Entwicklung, Produktion, Testautomatisierung, Service und Systemintegration. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu IP-Netzen, DHCP, TFTP, NFS und barebox-Shell. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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