Seminar ThingsBoard CE/PE – Alarme, Benachrichtigungen und Eskalationsketten

Das Seminar baut eine vollständige Alarmverarbeitung von der Zustandsbewertung bis zur quittierten und nachverfolgten Reaktion auf. Alarmregeln, Schweregrade, Lebenszyklen, Benachrichtigungsvorlagen, Empfängerlogik, Eskalationsstufen, Ruhezeiten und operative Kennzahlen werden als zusammenhängender Prozess umgesetzt.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung.
  • Schrittweise Seminarinhalte.
  • Praxisübungen und Laborszenarien.
  • Zielgruppe und Voraussetzungen.
  • Didaktik und Arbeitsweise.

Lernziele

  • Alarmzustände und Schweregrade aus Telemetrie, Attributen und Ereignissen zuverlässig ableiten.
  • Alarmregeln mit eindeutigen Erstellungs-, Aktualisierungs-, Quittierungs- und Löschbedingungen konfigurieren.
  • Benachrichtigungen kanal-, rollen- und zeitabhängig an geeignete Empfänger verteilen.
  • Eskalationen, Drosselung, Wiederholungen und Fehlerbehandlung ohne Alarmfluten gestalten.
  • Alarmprozesse durch Tests, Kennzahlen, Auditdaten und Runbooks dauerhaft beherrschbar machen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Alarmmodell und betriebliche Anforderungen

Schwerpunkt: Alarmklassen, Schweregrade, Verantwortlichkeiten, Reaktionszeiten, Quittierung, Ursachenbezug, Priorisierung und Serviceziele.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Alarmmodell und betriebliche Anforderungen“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von Alarmklassen, Schweregrade, Verantwortlichkeiten, Reaktionszeiten, Quittierung, Ursachenbezug, Priorisierung und Serviceziele modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein fachlich abgestimmtes Alarm- und Reaktionsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

2. Alarmregeln und Zustandsübergänge

Schwerpunkt: Create Conditions, Clear Conditions, Alarm Details, Propagation, Originator, Update-Verhalten, automatische Löschung und Zustandsmaschine.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Alarmregeln und Zustandsübergänge“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von Create Conditions, Clear Conditions, Alarm Details, Propagation, Originator, Update-Verhalten, automatische Löschung und Zustandsmaschine modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine nachvollziehbare Alarmregel mit vollständigem Lebenszyklus dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

3. Rule-Engine-Verarbeitung für Alarme

Schwerpunkt: Datenprüfung, Filter, Transformation, Originator-Wechsel, Alarmknoten, Metadaten, Fehlerpfade und deterministische Verarbeitung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Rule-Engine-Verarbeitung für Alarme“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von Datenprüfung, Filter, Transformation, Originator-Wechsel, Alarmknoten, Metadaten, Fehlerpfade und deterministische Verarbeitung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine robuste Rule Chain für Alarmbildung und Alarmbereinigung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

4. Notification Center und Vorlagen

Schwerpunkt: Benachrichtigungsvorlagen, dynamische Variablen, Empfängergruppen, Browser, E-Mail, mobile Kanäle, Ereignistypen und Zustellstatus.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Notification Center und Vorlagen“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von Benachrichtigungsvorlagen, dynamische Variablen, Empfängergruppen, Browser, E-Mail, mobile Kanäle, Ereignistypen und Zustellstatus modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine wiederverwendbare Benachrichtigungsbibliothek dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

5. Eskalationsketten und Zeitsteuerung

Schwerpunkt: Dienstzeiten, Ruhefenster, Bereitschaft, Wiederholungsintervalle, Eskalationsstufen, Stellvertretung, Scheduler in PE und manuelle Übergabe.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Eskalationsketten und Zeitsteuerung“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von Dienstzeiten, Ruhefenster, Bereitschaft, Wiederholungsintervalle, Eskalationsstufen, Stellvertretung, Scheduler in PE und manuelle Übergabe modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen mehrstufigen Eskalationsprozess mit Zeitregeln dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

6. Drosselung, Korrelation und Alarmflutkontrolle

Schwerpunkt: Duplikate, Flapping, Hysterese, Zeitfenster, Aggregation, Korrelation verwandter Alarme, Suppression und technische Störungen.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Drosselung, Korrelation und Alarmflutkontrolle“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von Duplikate, Flapping, Hysterese, Zeitfenster, Aggregation, Korrelation verwandter Alarme, Suppression und technische Störungen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein wirksames Konzept zur Reduzierung nicht handlungsrelevanter Alarme dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

7. Test, Audit und operative Kennzahlen

Schwerpunkt: Testtelemetrie, Grenzwerttests, Zustellnachweise, Quittierungszeiten, offene Alarme, Wiederholungsfehler, Auditprotokolle und Verbesserungszyklus.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Test, Audit und operative Kennzahlen“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von Testtelemetrie, Grenzwerttests, Zustellnachweise, Quittierungszeiten, offene Alarme, Wiederholungsfehler, Auditprotokolle und Verbesserungszyklus modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen vollständigen Abnahme- und Kontrollkatalog für Alarmprozesse dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Konfiguration eines mehrstufigen Temperaturalarms mit Hysterese und automatischer Bereinigung.
  • Aufbau einer Benachrichtigungsvorlage mit rollenabhängiger Empfängerauswahl.
  • Simulation einer Alarmflut und schrittweise Einführung von Drosselung und Korrelation.
  • Erstellung eines Eskalations-Runbooks mit Reaktionszeiten, Quittierung und Übergabe.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: IoT-Betrieb, Leitstand, Service Desk, Rule-Engine-Entwicklung, Anlagenverantwortung und Informationssicherheit.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in ThingsBoard-Entitäten, Telemetrie und Rule Chains; Verständnis betrieblicher Alarm- und Bereitschaftsprozesse.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Dadurch entstehen nachvollziehbare Abläufe, die sich auf Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen übertragen lassen.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: IoT-Betrieb, Leitstand, Service Desk, Rule-Engine-Entwicklung, Anlagenverantwortung und Informationssicherheit
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in ThingsBoard-Entitäten, Telemetrie und Rule Chains; Verständnis betrieblicher Alarm- und Bereitschaftsprozesse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
Jena 2 Tage
Trier 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
Münster 2 Tage
Nürnberg 2 Tage
Köln 2 Tage
Wuppertal 2 Tage
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
Stuttgart 2 Tage
Dresden 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
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Trier 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
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Ulm 2 Tage
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