Seminar ThingsBoard PE – Solution Lifecycle, Version Control und IoT Hub

Das Seminar etabliert einen kontrollierten Lebenszyklus für wiederverwendbare IoT-Lösungen. Lösungsbausteine, Abhängigkeiten, Export und Import, Versionskontrolle, Umgebungen, Freigaben, Rollback, Konfigurationspakete, IoT Hub, Testautomatisierung und Governance werden in eine nachvollziehbare Delivery-Kette überführt.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung.
  • Schrittweise Seminarinhalte.
  • Praxisübungen und Laborszenarien.
  • Zielgruppe und Voraussetzungen.
  • Didaktik und Arbeitsweise.

Lernziele

  • Lösungsartefakte, Abhängigkeiten und Umgebungsunterschiede vollständig inventarisieren.
  • Dashboards, Rule Chains, Profile, Widgets und weitere Objekte versionierbar bündeln.
  • Entwicklungs-, Test- und Produktionsübergaben mit Freigaben und Rollback kontrollieren.
  • IoT Hub und wiederverwendbare Lösungspakete für standardisierte Bereitstellungen einsetzen.
  • Änderungen durch Tests, Review, Audit, Dokumentation und Betriebskennzahlen dauerhaft beherrschen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Solution-Lifecycle-Modell und Artefaktinventar

Schwerpunkt: Anforderungen, Entitäten, Device Profiles, Asset Profiles, Rule Chains, Dashboards, Widget Bundles, Kundenstrukturen, Integrationen, Reports und Abhängigkeiten.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Solution-Lifecycle-Modell und Artefaktinventar“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von Anforderungen, Entitäten, Device Profiles, Asset Profiles, Rule Chains, Dashboards, Widget Bundles, Kundenstrukturen, Integrationen, Reports und Abhängigkeiten modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein vollständiges Lösungs- und Abhängigkeitsinventar dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

2. Umgebungen und Konfigurationsgrenzen

Schwerpunkt: Development, Test, Staging, Production, Mandanten, URLs, Credentials, IDs, Kundenobjekte, Testdaten, Secrets und umgebungsspezifische Parameter.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Umgebungen und Konfigurationsgrenzen“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von Development, Test, Staging, Production, Mandanten, URLs, Credentials, IDs, Kundenobjekte, Testdaten, Secrets und umgebungsspezifische Parameter modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein klares Umgebungs- und Parametrisierungsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

3. Export, Import und Objektidentitäten

Schwerpunkt: JSON-Artefakte, IDs, Referenzen, Reihenfolge, Abhängigkeiten, Namenskonventionen, Konflikte, Überschreiben, Zusammenführen und Importprotokolle.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Export, Import und Objektidentitäten“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von JSON-Artefakte, IDs, Referenzen, Reihenfolge, Abhängigkeiten, Namenskonventionen, Konflikte, Überschreiben, Zusammenführen und Importprotokolle modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen reproduzierbaren Export- und Importprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

4. Versionskontrolle und Änderungsstruktur

Schwerpunkt: Repository, Verzeichnisstruktur, semantische Versionierung, Branches, Commits, Reviews, Tags, Release Notes, Binärartefakte und Rückverfolgbarkeit.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Versionskontrolle und Änderungsstruktur“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von Repository, Verzeichnisstruktur, semantische Versionierung, Branches, Commits, Reviews, Tags, Release Notes, Binärartefakte und Rückverfolgbarkeit modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen nachvollziehbaren Versionskontrollstandard dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

5. Lösungspakete und IoT Hub

Schwerpunkt: wiederverwendbare Komponenten, Paketmetadaten, Abhängigkeiten, Varianten, Bereitstellung, Katalog, Freigabestatus, Aktualisierung und Rücknahme.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Lösungspakete und IoT Hub“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von wiederverwendbare Komponenten, Paketmetadaten, Abhängigkeiten, Varianten, Bereitstellung, Katalog, Freigabestatus, Aktualisierung und Rücknahme modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein standardisiertes Lösungspaket für wiederholte Nutzung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

6. CI/CD und automatisierte Prüfungen

Schwerpunkt: CLI oder API, Pipeline, Authentisierung, Linting, JSON-Prüfung, Abhängigkeitstest, Testimport, Regression, Freigabegate und Artefaktablage.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „CI/CD und automatisierte Prüfungen“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von CLI oder API, Pipeline, Authentisierung, Linting, JSON-Prüfung, Abhängigkeitstest, Testimport, Regression, Freigabegate und Artefaktablage modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine automatisierbare Delivery- und Prüfstrecke dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

7. Deployment, Migration und Rollback

Schwerpunkt: Vorprüfung, Sicherung, Reihenfolge, Maintenance Window, Dry Run, Import, Datenmigration, Rauchtest, Go oder No-Go, Rollback und Nachsorge.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Deployment, Migration und Rollback“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von Vorprüfung, Sicherung, Reihenfolge, Maintenance Window, Dry Run, Import, Datenmigration, Rauchtest, Go oder No-Go, Rollback und Nachsorge modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein ausführbares Deployment- und Rollback-Runbook dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

8. Governance, Audit und Betriebsübergabe

Schwerpunkt: Owner, Freigaberollen, Änderungsantrag, Security Review, Dokumentation, Supportübergabe, Versionsmatrix, End-of-Life, Kennzahlen und Verbesserungszyklus.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, technische Randbedingungen und Abnahmekriterien für den Themenblock „Governance, Audit und Betriebsübergabe“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Entitäten, Rollen, Schnittstellen und Abhängigkeiten anhand von Owner, Freigaberollen, Änderungsantrag, Security Review, Dokumentation, Supportübergabe, Versionsmatrix, End-of-Life, Kennzahlen und Verbesserungszyklus modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge in einer kontrollierten Laborumgebung schrittweise umsetzen und jeden Zwischenstand protokollieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenfluss, Protokollierung, Fehlerverhalten und Grenzfälle mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen produktionsreifen Solution-Lifecycle- und Governanceprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebs- oder Entwicklungsstandard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung eines Artefakt- und Abhängigkeitsinventars für eine Beispiel-IoT-Lösung.
  • Export, Versionierung und kontrollierter Import eines Dashboard- und Rule-Chain-Pakets.
  • Aufbau eines wiederverwendbaren Lösungspakets mit Variantenparametern.
  • Simulation eines Deployments mit Freigabegate, Rauchtest und Rollback.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: IoT-Solution-Teams, DevOps, Plattformadministration, Konfigurationsmanagement, technische Projektleitung und Release Management.

Voraussetzungen: Gute ThingsBoard-PE-Kenntnisse, Git-Grundlagen sowie Erfahrung mit JSON, APIs oder CLI und mehrstufigen Betriebsumgebungen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Dadurch entstehen nachvollziehbare Abläufe, die sich auf Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen übertragen lassen.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: IoT-Solution-Teams, DevOps, Plattformadministration, Konfigurationsmanagement, technische Projektleitung und Release Management
Voraussetzungen: Gute ThingsBoard-PE-Kenntnisse, Git-Grundlagen sowie Erfahrung mit JSON, APIs oder CLI und mehrstufigen Betriebsumgebungen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
München 2 Tage
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Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
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Paderborn 2 Tage
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Ulm 2 Tage
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