Seminar sovity Use Cases mit digitalen Zwillingen und DTR umsetzen

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielsetzung
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
    1. Modul 1: Digitale Zwillinge, AAS-Submodelle und DTR
    2. Modul 2: Assets, Identifikatoren und technische Datenadressen
    3. Modul 3: Metadaten und semantische Auffindbarkeit
    4. Modul 4: Access Policies und Contract Policies
    5. Modul 5: Katalogsuche und Angebotsbewertung
    6. Modul 6: Asynchrone Use-Case-Anwendung, Callbacks und EDR
  5. Praxisübungen
  6. Methodik

Zielsetzung

Das Seminar verbindet digitale Zwillinge, Asset Administration Shells, Submodelle, Digital Twin Registry und sovity Datenangebote. Identifikatoren, Descriptoren, Registry-Lookup, Submodellserver, Policies, Katalog, Vertragsverhandlung und geschützter Submodellabruf werden als durchgängiger Use Case umgesetzt.

Zielgruppe

Solution Architects, Digital-Twin-Verantwortliche, AAS-Entwickler, Integration Engineers und Data Product Owner.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse von Datenangeboten, REST-Schnittstellen und digitalen Zwillingen; AAS-Kenntnisse sind hilfreich.

Seminarinhalte

Die Themen werden in der angegebenen Reihenfolge aufgebaut. Jeder Schritt setzt auf dem zuvor geprüften Systemzustand auf.

Modul 1: Digitale Zwillinge, AAS-Submodelle und DTR

Registry-Eintrag, Submodell-Endpunkt und geschütztes Connectorangebot werden zu einem Zugriffspfad verbunden.

  1. Schritt 1: Objekt, Geschäftsschlüssel, Shell-ID, Submodell und semantische Kennung festlegen.
  2. Schritt 2: AAS-Submodellinstanz und Endpunkt bereitstellen und gegen Pflichtwerte validieren.
  3. Schritt 3: Shell- und Submodel-Descriptoren in der Digital Twin Registry anlegen und per Lookup prüfen.
  4. Schritt 4: Submodell als Asset veröffentlichen und über Katalog, Vertrag und geschützten Abruf Ende zu Ende testen.

Modul 2: Assets, Identifikatoren und technische Datenadressen

Fachliches Datenprodukt und technische Bereitstellung werden unabhängig modelliert.

  1. Schritt 1: Stabile Asset-ID, Version, Domäne und Lebenszyklusstatus nach einer Namenskonvention festlegen.
  2. Schritt 2: Granularität so wählen, dass Policies und Transfers ohne unnötige Kopplung möglich bleiben.
  3. Schritt 3: Quelltyp, Endpunkt, Methode, Format und statische beziehungsweise dynamische Parameter konfigurieren.
  4. Schritt 4: Zugangsdaten nur als Secret- oder Vault-Referenz hinterlegen und Quelle mit Positiv- und Negativfall prüfen.

Modul 3: Metadaten und semantische Auffindbarkeit

Die Beschreibung des Datenprodukts wird für Suche, Bewertung und automatisierte Verarbeitung strukturiert.

  1. Schritt 1: Titel, Beschreibung, Schlüsselwörter, Datenformat, Aktualität und fachlichen Geltungsbereich definieren.
  2. Schritt 2: Pflichtfelder, organisationsspezifische Erweiterungen und kontrollierte Werte in einem Profil festhalten.
  3. Schritt 3: JSON-LD-Kontexte und DCAT-nahe Eigenschaften konsistent benennen.
  4. Schritt 4: Katalogdarstellung aus Sicht einer fremden Organisation prüfen und fehlende Suchmerkmale ergänzen.

Modul 4: Access Policies und Contract Policies

Katalogsichtbarkeit und vertragliche Nutzungsbedingungen werden getrennt und testbar modelliert.

  1. Schritt 1: Fachliche Regel in Operand, Operator, Wert, Datentyp und Namensraum übersetzen.
  2. Schritt 2: Access Policy für Sichtbarkeit und Contract Policy für Vertragsberechtigung separat anlegen.
  3. Schritt 3: Teilnehmer-, Gruppen-, Zeit- und Zweckbedingungen mit AND, OR oder XONE kombinieren.
  4. Schritt 4: Erlaubte, abgelehnte und unvollständige Identitäten über eine Wahrheitstabelle und technische Tests prüfen.

Modul 5: Katalogsuche und Angebotsbewertung

Katalogantworten werden technisch und fachlich ausgewertet, bevor eine Verhandlung beginnt.

  1. Schritt 1: Gegenstelle, DSP-Endpunkt, Teilnehmerkontext und Suchfilter vorbereiten.
  2. Schritt 2: Dataset, Distribution, Policy, Anbieter und technische Referenzen aus der Antwort zuordnen.
  3. Schritt 3: Angebote nach Format, Aktualität, Version, Domäne und Vertragsbedingungen bewerten.
  4. Schritt 4: Auswahlentscheidung und verwendete Identifikatoren für den Folgeprozess nachvollziehbar speichern.

Modul 6: Asynchrone Use-Case-Anwendung, Callbacks und EDR

Katalog, Verhandlung und Transfer werden zu einem resilienten Anwendungsprozess verbunden.

  1. Schritt 1: Katalogauswahl und Verhandlungsanfrage automatisieren und Prozesskennungen persistieren.
  2. Schritt 2: Zustände über Polling oder Ereignisse verfolgen und widersprüchliche Antworten kontrolliert behandeln.
  3. Schritt 3: Callbacks und Endpoint Data References authentisch, zeitlich begrenzt und idempotent verarbeiten.
  4. Schritt 4: Wiederholung, Circuit Breaker, Dead-Letter-Behandlung, Metriken und strukturierte Logs ergänzen.

Praxisübungen

Die Übungen verbinden die einzelnen Konfigurations- und Integrationsschritte zu prüfbaren Arbeitsergebnissen.

  • Übung 1: Digitalen Zwilling mit stabilen Geschäftsschlüsseln modellieren.
  • Übung 2: AAS-Submodellinstanz bereitstellen und validieren.
  • Übung 3: Shell- und Submodel-Descriptoren in einer DTR registrieren.
  • Übung 4: Abruf über Registry, Katalog, Vertrag und geschützte Datenquelle Ende zu Ende prüfen.

Methodik

Kurze Fachimpulse, Demonstrationen und geführte Schrittfolgen wechseln mit eigenständigen Übungen am System. Die Arbeit erfolgt mit nachvollziehbaren Ausgangszuständen, Prüfkriterien und Negativfällen. Konfigurationen und Testnachweise werden so strukturiert, dass sie in betriebliche Checklisten und interne Standards überführt werden können.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Solution Architects, Digital-Twin-Verantwortliche, AAS-Entwickler, Integration Engineers und Data Product Owner
Voraussetzungen: Grundkenntnisse von Datenangeboten, REST-Schnittstellen und digitalen Zwillingen; AAS-Kenntnisse sind hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration, praktische Übungen am System, Positiv- und Negativtests
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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