Seminar sovity Intensivseminar – Entwicklung, Betrieb und Use Cases

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielsetzung
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
    1. Modul 1: Community Edition und Zwei-Connector-Labor
    2. Modul 2: EDC-Erweiterungen und Frontendanpassungen
    3. Modul 3: API-Wrapper, Management API und typisierter Client
    4. Modul 4: QuerySpec, Filter und automatisierte Katalogauswertung
    5. Modul 5: Asynchrone Use-Case-Anwendung, Callbacks und EDR
    6. Modul 6: Automatisierte Tests und CI-Freigabe
    7. Modul 7: Health Checks, Metriken und strukturierte Logs
    8. Modul 8: Systematische Fehleranalyse und Runbooks
    9. Modul 9: Digitale Zwillinge, AAS-Submodelle und DTR
    10. Modul 10: Upgrade, Backup und Wiederherstellung
    11. Modul 11: Hochverfügbarkeit, Rollback und Betriebsübergabe
  5. Praxisübungen
  6. Methodik

Zielsetzung

Das fünftägige Intensivseminar bündelt Entwicklungsumgebung, EDC-Erweiterungen, API-Wrapper, Use-Case-Anwendungen, automatisierte Tests, Monitoring, Troubleshooting, digitale Zwillinge, DTR sowie Upgrade-, Backup- und Rollbackplanung. Eine eigene Anwendung wird entwickelt und als produktionsnaher Use Case abgenommen.

Zielgruppe

Softwareentwickler, EDC-Entwickler, SRE- und DevOps-Teams, QA Engineers, technische Architekten und Use-Case-Verantwortliche.

Voraussetzungen

Sichere Programmierkenntnisse, API-Erfahrung, Git und Containerpraxis; Grundkenntnisse von Datenangeboten und Vertragsprozessen.

Seminarinhalte

Die Themen werden in der angegebenen Reihenfolge aufgebaut. Jeder Schritt setzt auf dem zuvor geprüften Systemzustand auf.

Modul 1: Community Edition und Zwei-Connector-Labor

Eine reproduzierbare Arbeitsumgebung bildet die Grundlage für alle weiteren Übungen.

  1. Schritt 1: Container-Laufzeit, Java-, Node- und Buildwerkzeuge sowie freie Ports und Systemressourcen prüfen.
  2. Schritt 2: PostgreSQL und zwei voneinander getrennte Connectorinstanzen starten.
  3. Schritt 3: Startprotokolle, Datenbankmigrationen und Health-Endpunkte auf einen fehlerfreien Grundzustand prüfen.
  4. Schritt 4: Anbieter- und Konsumentenrolle mit einem ersten technischen Ende-zu-Ende-Test bestätigen.

Modul 2: EDC-Erweiterungen und Frontendanpassungen

Eigene Funktionen werden über vorgesehene Erweiterungspunkte statt durch unkontrollierte Kernänderungen umgesetzt.

  1. Schritt 1: Repositorymodule, Upstream-Abhängigkeiten, Konfiguration und geeigneten Erweiterungspunkt analysieren.
  2. Schritt 2: Backendservice mit Eingaben, Ausgaben, Fehlerfällen und Unit-Tests implementieren.
  3. Schritt 3: Frontendfunktion mit Clientmodell, Validierung sowie Lade-, Erfolgs- und Fehlerzuständen ergänzen.
  4. Schritt 4: Erweiterung in die Distribution aufnehmen, paketieren und mit zwei Connectoren prüfen.

Modul 3: API-Wrapper, Management API und typisierter Client

Die passende Schnittstelle wird nach Stabilität, Funktionsumfang und Kopplung ausgewählt.

  1. Schritt 1: Aufgaben von Oberfläche, API-Wrapper, Use-Case-API und Management API voneinander abgrenzen.
  2. Schritt 2: Typisierten Client mit Basisadresse, Authentifizierung, Zeitüberschreitung und Serialisierung aufbauen.
  3. Schritt 3: Anfrage- und Antwortmodelle sowie unbekannte Felder versionsrobust behandeln.
  4. Schritt 4: Technische Fehler in konsistente Anwendungsfehler mit Korrelations- und Diagnosekontext übersetzen.

Modul 4: QuerySpec, Filter und automatisierte Katalogauswertung

Große Angebotsmengen werden über reproduzierbare Filter- und Seitennavigationsmuster verarbeitet.

  1. Schritt 1: Filterausdrücke, Operatoren, Sortierung, Limit und Seitennavigation passend zum Suchziel definieren.
  2. Schritt 2: Katalogantwort in ein internes Anwendungsmodell überführen.
  3. Schritt 3: Fehlende Treffer zwischen Metadaten-, Policy-, Teilnehmer- und Erreichbarkeitsursache unterscheiden.
  4. Schritt 4: Regressionstest für Suchkriterien und vertrauliche Angebote aufbauen.

Modul 5: Asynchrone Use-Case-Anwendung, Callbacks und EDR

Katalog, Verhandlung und Transfer werden zu einem resilienten Anwendungsprozess verbunden.

  1. Schritt 1: Katalogauswahl und Verhandlungsanfrage automatisieren und Prozesskennungen persistieren.
  2. Schritt 2: Zustände über Polling oder Ereignisse verfolgen und widersprüchliche Antworten kontrolliert behandeln.
  3. Schritt 3: Callbacks und Endpoint Data References authentisch, zeitlich begrenzt und idempotent verarbeiten.
  4. Schritt 4: Wiederholung, Circuit Breaker, Dead-Letter-Behandlung, Metriken und strukturierte Logs ergänzen.

Modul 6: Automatisierte Tests und CI-Freigabe

Funktionale, integrative, sicherheitsbezogene und betriebliche Risiken werden in wiederholbare Tests überführt.

  1. Schritt 1: Testmatrix für Assets, Policies, Katalog, Verhandlung, Transfers und Abweisung erstellen.
  2. Schritt 2: API- und Schemafälle sowie ein Zwei-Connector-Ende-zu-Ende-Szenario automatisieren.
  3. Schritt 3: Ungültige Identität, unzureichende Policy, manipulierte Parameter und Teilausfall testen.
  4. Schritt 4: Build, statische Analyse, Tests, Berichte und Rückfallartefakt in eine CI-Freigabe integrieren.

Modul 7: Health Checks, Metriken und strukturierte Logs

Dienststatus und Prozesszustände werden über messbare Signale und Korrelationskennungen beobachtbar.

  1. Schritt 1: Start-, Readiness-, Liveness- und Dependency-Prüfungen den Betriebsentscheidungen zuordnen.
  2. Schritt 2: Metriken für Anfragen, Fehler, Laufzeiten, Verhandlungen, Transfers und Datenbankverbindungen auswählen.
  3. Schritt 3: Logs mit Zeitstempel, Dienst, Umgebung, Gegenstelle, Prozesskennung und Zustand strukturieren.
  4. Schritt 4: Dashboards und Alarmregeln für Ausfall, Fehlerquote, hängende Prozesse und Zertifikatsablauf aufbauen.

Modul 8: Systematische Fehleranalyse und Runbooks

Störungen werden in einer festen Reihenfolge zwischen Netzwerk, Identität, Policy, Protokoll und Data Plane eingegrenzt.

  1. Schritt 1: Symptom, Zeitfenster, Gegenstelle, Prozesskennung und letzte erfolgreiche Stufe erfassen.
  2. Schritt 2: TLS und Erreichbarkeit vor Identity, Identity vor Policy und Policy vor Transferkonfiguration prüfen.
  3. Schritt 3: Datenbankstatus, API-Sicht und Komponentenprotokolle gegeneinander abgleichen.
  4. Schritt 4: Diagnose, Behebung, Nebenwirkung, Rückfalloption und Prävention als Runbook dokumentieren.

Modul 9: Digitale Zwillinge, AAS-Submodelle und DTR

Registry-Eintrag, Submodell-Endpunkt und geschütztes Connectorangebot werden zu einem Zugriffspfad verbunden.

  1. Schritt 1: Objekt, Geschäftsschlüssel, Shell-ID, Submodell und semantische Kennung festlegen.
  2. Schritt 2: AAS-Submodellinstanz und Endpunkt bereitstellen und gegen Pflichtwerte validieren.
  3. Schritt 3: Shell- und Submodel-Descriptoren in der Digital Twin Registry anlegen und per Lookup prüfen.
  4. Schritt 4: Submodell als Asset veröffentlichen und über Katalog, Vertrag und geschützten Abruf Ende zu Ende testen.

Modul 10: Upgrade, Backup und Wiederherstellung

Versionswechsel werden mit Sicherungspunkt, Kompatibilitätsprüfung und kontrolliertem Rückweg durchgeführt.

  1. Schritt 1: Ausgangs- und Zielversion, Erweiterungen, APIs, Datenbankschema und angebundene Systeme inventarisieren.
  2. Schritt 2: Releaseänderungen nach Konfiguration, Datenbank, Policy, Protokoll und Betrieb klassifizieren.
  3. Schritt 3: Backup und Restore von Datenbank, Konfiguration und Secret-Metadaten praktisch prüfen.
  4. Schritt 4: Migration mit Smoke-, Policy-, Verhandlungs- und Transfertests sowie klarer Abbruchregel ausführen.

Modul 11: Hochverfügbarkeit, Rollback und Betriebsübergabe

Redundanz und Rückfall werden an Zustand, Datenbank und Data-Plane-Verhalten ausgerichtet.

  1. Schritt 1: Zustandsbehaftete und zustandsarme Komponenten sowie gemeinsame Abhängigkeiten identifizieren.
  2. Schritt 2: Mehrinstanzbetrieb, Lastverteilung, Datenbankverfügbarkeit und Secret-Zugriff konzipieren.
  3. Schritt 3: Instanz-, Datenbank- und Data-Plane-Ausfall simulieren und Wiederanlaufzeit messen.
  4. Schritt 4: Rollbackkriterien, Routingwechsel, Kommunikation, Notfallhandbuch und Betriebsübergabe festlegen.

Praxisübungen

Die Übungen verbinden die einzelnen Konfigurations- und Integrationsschritte zu prüfbaren Arbeitsergebnissen.

  • Übung 1: Backend- oder Frontenderweiterung mit reproduzierbarem Build erstellen.
  • Übung 2: Katalog-, Vertrags- und Transferfunktion in einer Use-Case-Anwendung automatisieren.
  • Übung 3: CI-gestützten Ende-zu-Ende- und Resilienztest ausführen.
  • Übung 4: Digital-Twin-Szenario mit Monitoring sowie Upgrade- und Rückfallabnahme abschließen.

Methodik

Theorieimpulse werden unmittelbar in einer über mehrere Tage fortgeführten Referenzumgebung umgesetzt. Konfigurationen, API-Aufrufe, Testnachweise und Betriebsentscheidungen bauen aufeinander auf. Jeder Themenblock endet mit einer technischen Kontrolle, einem Negativfall und einer dokumentierten Freigabeentscheidung.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Softwareentwickler, EDC-Entwickler, SRE- und DevOps-Teams, QA Engineers, technische Architekten und Use-Case-Verantwortliche
Voraussetzungen: Sichere Programmierkenntnisse, API-Erfahrung, Git und Containerpraxis; Grundkenntnisse von Datenangeboten und Vertragsprozessen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration, praktische Übungen am System, Positiv- und Negativtests
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Münster 5 Tage
Nürnberg 5 Tage
Köln 5 Tage
Wuppertal 5 Tage
Bremen 5 Tage
Berlin 5 Tage
Mainz 5 Tage
Erfurt 5 Tage
Darmstadt 5 Tage
Frankfurt 5 Tage
Paderborn 5 Tage
Essen 5 Tage
Konstanz 5 Tage
Freiburg 5 Tage
Potsdam 5 Tage
Flensburg 5 Tage
Leipzig 5 Tage
Hamm 5 Tage
Rostock 5 Tage
Hamburg 5 Tage
Luxemburg 5 Tage
Hannover 5 Tage
Stuttgart 5 Tage
Dresden 5 Tage
Madgeburg 5 Tage
Regensburg 5 Tage
Jena 5 Tage
Trier 5 Tage
München 5 Tage
Friedrichshafen 5 Tage
Kassel 5 Tage
Ulm 5 Tage
Wuppertal 5 Tage
Münster 5 Tage
Nürnberg 5 Tage
Köln 5 Tage
Erfurt 5 Tage
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