Seminar sovity Connector produktiv bereitstellen

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielsetzung
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
    1. Modul 1: Produktionsarchitektur und Data-Plane-Topologie
    2. Modul 2: Reverse Proxy, DNS und TLS
    3. Modul 3: PostgreSQL, Vault und Geheimnisse
    4. Modul 4: OAuth2, SSO, Rollen und Zugriffsschutz
    5. Modul 5: Health Checks, Metriken und strukturierte Logs
    6. Modul 6: Hochverfügbarkeit, Rollback und Betriebsübergabe
  5. Praxisübungen
  6. Methodik

Zielsetzung

Das Seminar entwickelt aus einem lauffähigen Connector eine produktionsfähige Betriebsplattform. Topologievarianten mit integrierter oder eigenständiger Data Plane, Netzwerkzonen, Reverse Proxy, TLS, PostgreSQL, Vault, IAM, Health Checks, Ressourcenparameter, Wiederherstellung und Go-live werden praktisch ausgearbeitet.

Zielgruppe

Plattformarchitekten, DevOps Engineers, Systemadministratoren, Security Engineers und technische Betriebsverantwortliche.

Voraussetzungen

Sicherer Umgang mit Containerplattformen, DNS, TLS, PostgreSQL und zentraler Geheimnisverwaltung; Connector-Grundkenntnisse.

Seminarinhalte

Die Themen werden in der angegebenen Reihenfolge aufgebaut. Jeder Schritt setzt auf dem zuvor geprüften Systemzustand auf.

Modul 1: Produktionsarchitektur und Data-Plane-Topologie

Control Plane, Data Plane und Infrastruktur werden nach Last, Schutzbedarf und Verantwortungsgrenzen angeordnet.

  1. Schritt 1: Netzwerkzonen, Mandantengrenzen und öffentliche beziehungsweise interne Kommunikationspfade festlegen.
  2. Schritt 2: Integrierte Data Plane gegen eigenständige und skalierbare Data Planes bewerten.
  3. Schritt 3: Datenbank, Vault, Authentifizierungsproxy, Reverse Proxy und Monitoring in das Zielbild aufnehmen.
  4. Schritt 4: Datenflüsse und Vertrauensgrenzen in einem freigegebenen Deployment-Diagramm dokumentieren.

Modul 2: Reverse Proxy, DNS und TLS

Endpunkte werden mit eindeutigen Hostnamen, Zertifikaten und Routingregeln abgesichert.

  1. Schritt 1: Hostnamen und Pfade für Protokoll-, Public-, Management- und Statuszugriffe festlegen.
  2. Schritt 2: TLS-Zertifikate, Vertrauenskette, Erneuerung und interne Ablage vorbereiten.
  3. Schritt 3: Proxyregeln für Routing, Header, Größenbegrenzung und Zeitüberschreitungen konfigurieren.
  4. Schritt 4: Öffentliche Erreichbarkeit und Sperrung administrativer Endpunkte von außen prüfen.

Modul 3: PostgreSQL, Vault und Geheimnisse

Persistente Prozessdaten und sensible Werte werden getrennt, gesichert und wiederherstellbar betrieben.

  1. Schritt 1: Datenbanken, Schemas, Benutzer, Verbindungsgrenzen und Verschlüsselungsanforderungen definieren.
  2. Schritt 2: Migrationen kontrolliert ausführen und Tabellen, Indizes sowie Status prüfen.
  3. Schritt 3: Vault- oder Secret-Backend anbinden und Referenzen für Schlüssel, Passwörter und Token konfigurieren.
  4. Schritt 4: Sicherung, Restore und Rotation in einer isolierten Umgebung praktisch erproben.

Modul 4: OAuth2, SSO, Rollen und Zugriffsschutz

Benutzer- und Maschinenzugriffe werden über Clients, Scopes und minimale Rollen getrennt.

  1. Schritt 1: Interaktive Anmeldung, Servicekonto und Connector-zu-Dienst-Kommunikation als eigene Flüsse modellieren.
  2. Schritt 2: Clients, Redirects, Scopes, Gruppen und Rollen im Identity Provider konfigurieren.
  3. Schritt 3: Auth-Proxy oder API-Schutz vor Management- und Portalzugriffe schalten.
  4. Schritt 4: Erlaubte, abgelaufene und unzureichend berechtigte Zugriffe mit Testkonten prüfen.

Modul 5: Health Checks, Metriken und strukturierte Logs

Dienststatus und Prozesszustände werden über messbare Signale und Korrelationskennungen beobachtbar.

  1. Schritt 1: Start-, Readiness-, Liveness- und Dependency-Prüfungen den Betriebsentscheidungen zuordnen.
  2. Schritt 2: Metriken für Anfragen, Fehler, Laufzeiten, Verhandlungen, Transfers und Datenbankverbindungen auswählen.
  3. Schritt 3: Logs mit Zeitstempel, Dienst, Umgebung, Gegenstelle, Prozesskennung und Zustand strukturieren.
  4. Schritt 4: Dashboards und Alarmregeln für Ausfall, Fehlerquote, hängende Prozesse und Zertifikatsablauf aufbauen.

Modul 6: Hochverfügbarkeit, Rollback und Betriebsübergabe

Redundanz und Rückfall werden an Zustand, Datenbank und Data-Plane-Verhalten ausgerichtet.

  1. Schritt 1: Zustandsbehaftete und zustandsarme Komponenten sowie gemeinsame Abhängigkeiten identifizieren.
  2. Schritt 2: Mehrinstanzbetrieb, Lastverteilung, Datenbankverfügbarkeit und Secret-Zugriff konzipieren.
  3. Schritt 3: Instanz-, Datenbank- und Data-Plane-Ausfall simulieren und Wiederanlaufzeit messen.
  4. Schritt 4: Rollbackkriterien, Routingwechsel, Kommunikation, Notfallhandbuch und Betriebsübergabe festlegen.

Praxisübungen

Die Übungen verbinden die einzelnen Konfigurations- und Integrationsschritte zu prüfbaren Arbeitsergebnissen.

  • Übung 1: Segmentierte Produktionsarchitektur mit getrennten Endpunkten entwerfen.
  • Übung 2: TLS-Terminierung und Reverse-Proxy-Routing konfigurieren.
  • Übung 3: Datenbankmigration, Secret-Anbindung und Rotation testen.
  • Übung 4: Ende-zu-Ende-Abnahme einschließlich Ausfall und Rückfallentscheidung durchführen.

Methodik

Kurze Fachimpulse, Demonstrationen und geführte Schrittfolgen wechseln mit eigenständigen Übungen am System. Die Arbeit erfolgt mit nachvollziehbaren Ausgangszuständen, Prüfkriterien und Negativfällen. Konfigurationen und Testnachweise werden so strukturiert, dass sie in betriebliche Checklisten und interne Standards überführt werden können.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Plattformarchitekten, DevOps Engineers, Systemadministratoren, Security Engineers und technische Betriebsverantwortliche
Voraussetzungen: Sicherer Umgang mit Containerplattformen, DNS, TLS, PostgreSQL und zentraler Geheimnisverwaltung; Connector-Grundkenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration, praktische Übungen am System, Positiv- und Negativtests
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luxemburg 4 Tage
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