Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Modul 1: Rollen, Zielbild und Austauschbeziehungen
- Modul 2: Community Edition und Zwei-Connector-Labor
- Modul 3: Assets, Identifikatoren und technische Datenadressen
- Modul 4: Access Policies und Contract Policies
- Modul 5: Contract Definition und Veröffentlichung
- Modul 6: Push-, Pull- und speicherbasierte Transfers
- Modul 7: Health Checks, Metriken und strukturierte Logs
- Praxisübungen
- Methodik
Zielsetzung
Das Kompaktseminar vermittelt in drei Tagen einen vollständigen, bewusst fokussierten Umsetzungsweg. Aus Zielbild und Use Case entstehen eine lokale Zwei-Connector-Umgebung, ein abgesichertes Datenangebot, eine Vertragsverhandlung, ein Datentransfer, ein grundlegendes Identity- und Betriebskonzept sowie ein priorisierter Plan für die produktive Weiterentwicklung.
Zielgruppe
Architekten, Connector-Administratoren, Integration Engineers, Data Product Owner und technische Projektverantwortliche.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse von Datenräumen, APIs und Containerbetrieb; keine vertieften EDC-Kenntnisse erforderlich.
Seminarinhalte
Die Themen werden in der angegebenen Reihenfolge aufgebaut. Jeder Schritt setzt auf dem zuvor geprüften Systemzustand auf.
Modul 1: Rollen, Zielbild und Austauschbeziehungen
Die organisatorische Ausgangslage wird in ein eindeutiges Rollen- und Architekturmodell überführt.
- Schritt 1: Datenanbieter, Datenkonsument, Data Space Authority, Betreiber und Servicepartner voneinander abgrenzen.
- Schritt 2: Datenobjekte, Gegenstellen, Austauschhäufigkeit und geschäftlichen Nutzen in einer Use-Case-Matrix erfassen.
- Schritt 3: Connector, Portal, Katalog, Identity Provider und Registry den verantwortlichen Rollen zuordnen.
- Schritt 4: Offene Architektur- und Governance-Entscheidungen priorisieren und als Freigabepunkte dokumentieren.
Modul 2: Community Edition und Zwei-Connector-Labor
Eine reproduzierbare Arbeitsumgebung bildet die Grundlage für alle weiteren Übungen.
- Schritt 1: Container-Laufzeit, Java-, Node- und Buildwerkzeuge sowie freie Ports und Systemressourcen prüfen.
- Schritt 2: PostgreSQL und zwei voneinander getrennte Connectorinstanzen starten.
- Schritt 3: Startprotokolle, Datenbankmigrationen und Health-Endpunkte auf einen fehlerfreien Grundzustand prüfen.
- Schritt 4: Anbieter- und Konsumentenrolle mit einem ersten technischen Ende-zu-Ende-Test bestätigen.
Modul 3: Assets, Identifikatoren und technische Datenadressen
Fachliches Datenprodukt und technische Bereitstellung werden unabhängig modelliert.
- Schritt 1: Stabile Asset-ID, Version, Domäne und Lebenszyklusstatus nach einer Namenskonvention festlegen.
- Schritt 2: Granularität so wählen, dass Policies und Transfers ohne unnötige Kopplung möglich bleiben.
- Schritt 3: Quelltyp, Endpunkt, Methode, Format und statische beziehungsweise dynamische Parameter konfigurieren.
- Schritt 4: Zugangsdaten nur als Secret- oder Vault-Referenz hinterlegen und Quelle mit Positiv- und Negativfall prüfen.
Modul 4: Access Policies und Contract Policies
Katalogsichtbarkeit und vertragliche Nutzungsbedingungen werden getrennt und testbar modelliert.
- Schritt 1: Fachliche Regel in Operand, Operator, Wert, Datentyp und Namensraum übersetzen.
- Schritt 2: Access Policy für Sichtbarkeit und Contract Policy für Vertragsberechtigung separat anlegen.
- Schritt 3: Teilnehmer-, Gruppen-, Zeit- und Zweckbedingungen mit AND, OR oder XONE kombinieren.
- Schritt 4: Erlaubte, abgelehnte und unvollständige Identitäten über eine Wahrheitstabelle und technische Tests prüfen.
Modul 5: Contract Definition und Veröffentlichung
Asset und Policies werden zu einem kontrollierten Datenangebot verbunden.
- Schritt 1: Asset-Selektor oder explizite Asset-Zuordnung mit eindeutigem Geltungsbereich festlegen.
- Schritt 2: Access- und Contract-Policy korrekt referenzieren und Contract Definition anlegen.
- Schritt 3: Angebot aus externer Katalogsicht abrufen und unerwartete Assets oder fehlende Metadaten korrigieren.
- Schritt 4: Probeverhandlung, Testtransfer und Freigabecheckliste als Veröffentlichungsnachweis durchführen.
Modul 6: Push-, Pull- und speicherbasierte Transfers
Transferart und Datenfluss werden nach Quelle, Ziel, Volumen und Integrationsmuster ausgewählt.
- Schritt 1: HttpData-PUSH, parametrisiertes HttpData-PULL und speicherbasierte Verfahren vergleichen.
- Schritt 2: Zieladresse, Zieltyp, Datenebenenparameter und Vertragsvereinbarung korrekt zuordnen.
- Schritt 3: Transfer starten und Zustände, Data-Plane-Auswahl, Nutzdaten und Header prüfen.
- Schritt 4: Abbruch, Wiederholung, Vertragsbeendigung und Verhalten bei vorhandenem Zielobjekt testen.
Modul 7: Health Checks, Metriken und strukturierte Logs
Dienststatus und Prozesszustände werden über messbare Signale und Korrelationskennungen beobachtbar.
- Schritt 1: Start-, Readiness-, Liveness- und Dependency-Prüfungen den Betriebsentscheidungen zuordnen.
- Schritt 2: Metriken für Anfragen, Fehler, Laufzeiten, Verhandlungen, Transfers und Datenbankverbindungen auswählen.
- Schritt 3: Logs mit Zeitstempel, Dienst, Umgebung, Gegenstelle, Prozesskennung und Zustand strukturieren.
- Schritt 4: Dashboards und Alarmregeln für Ausfall, Fehlerquote, hängende Prozesse und Zertifikatsablauf aufbauen.
Praxisübungen
Die Übungen verbinden die einzelnen Konfigurations- und Integrationsschritte zu prüfbaren Arbeitsergebnissen.
- Übung 1: Zwei-Connector-Labor aufbauen und technisch prüfen.
- Übung 2: API-basiertes Datenangebot mit getrennten Policies veröffentlichen.
- Übung 3: Vertragsverhandlung und Push- oder Pull-Transfer mit Nutzdatenkontrolle ausführen.
- Übung 4: Ende-zu-Ende-Abnahme und Produktivsetzungsplan erstellen.
Methodik
Das Format konzentriert sich auf einen vollständigen Ende-zu-Ende-Pfad mit klar begrenztem Funktionsumfang. Kurze Theorieblöcke wechseln mit geführter Konfiguration, eigenständigen Kontrollschritten und einer gemeinsamen Abnahme. Vertiefungen werden als priorisierte Folgebausteine in den Umsetzungsplan aufgenommen.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Architekten, Connector-Administratoren, Integration Engineers, Data Product Owner und technische Projektverantwortliche |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse von Datenräumen, APIs und Containerbetrieb; keine vertieften EDC-Kenntnisse erforderlich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachimpulse, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration, praktische Übungen am System, Positiv- und Negativtests |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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