Seminar Silverpeas Intensiv – Komplettprogramm für Redaktion, Administration, Entwicklung und Betrieb

Das Intensivformat bildet den vollständigen Lebenszyklus einer Silverpeas-Plattform ab: fachliche Konzeption, strukturierter Aufbau, redaktionelle und kollaborative Nutzung, Prozessdigitalisierung, sichere Administration, technischer Betrieb, Integration, Erweiterung und kontrollierte Weiterentwicklung.

Inhaltsübersicht

  1. Lernziele und Arbeitsrahmen
  2. Plattformüberblick und Einführungsarchitektur
  3. Bereiche, Anwendungen und Governance
  4. Redaktion, Publikationen und Dokumente
  5. Wissen, Projekte, Suche und soziale Zusammenarbeit
  6. Online-Formulare und Workflows
  7. Benutzer, Gruppen, Rollen und Sicherheit
  8. Installation, Konfiguration und Updates
  9. Monitoring, Backup und Troubleshooting
  10. REST-Integration und Automatisierung
  11. Komponentenerweiterung und Migration
  12. Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele und Arbeitsrahmen

  • Silverpeas als Intranet-, Kollaborations- und Wissensplattform zielgerichtet konzipieren.
  • Inhalte, Dokumente, Wissen und soziale Zusammenarbeit strukturiert organisieren.
  • Bereiche, Anwendungen, Benutzer, Gruppen, Rollen und Governance administrieren.
  • Formulare und Workflows für digitale Prozesse modellieren.
  • Installation, Sicherheit, Monitoring, Backup, Updates und Migration planen.
  • REST-Integrationen und eine kleine Erweiterung fachlich sowie technisch umsetzen.

Zielgruppe: Gemischte Einführungs- und Betriebsteams, Multiplikatoren, Plattformverantwortung, Lead-Administration, technische Projektleitung und erfahrene Power-User.

Voraussetzungen: Allgemeine IT- und Webanwendungskenntnisse; für Entwicklungsübungen sind Java- oder API-Grundkenntnisse hilfreich, aber nicht für alle Rollen zwingend.

1. Plattformüberblick und Einführungsarchitektur

Der erste Abschnitt verbindet Entscheidungsgrundlagen, Zielgruppen, Anwendungslandschaft und Einführungsplanung.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Geschäftsziele, Nutzergruppen und priorisierte Arbeitsabläufe erfassen.
  2. Funktionen in Kommunikation, Dokumentenarbeit, Wissen, Projektarbeit und Prozesse einordnen.
  3. Pilotumfang, Verantwortlichkeiten und messbare Akzeptanzkriterien festlegen.
  4. Eine stufenweise Einführungs- und Qualifizierungsroadmap dokumentieren.

Praxisauftrag

Für eine Beispielorganisation entsteht ein priorisierter Silverpeas-Einführungsplan mit Pilot und Rolloutstufen.

2. Bereiche, Anwendungen und Governance

Informationsarchitektur und Plattform-Governance werden in einen wartbaren Bereichs- und Anwendungskatalog übersetzt.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Dauerhafte Bereiche, Projektbereiche und Servicebereiche unterscheiden.
  2. Anwendungen passend zu Nutzungsfällen auswählen.
  3. Eigentümer, Administrationsrollen und Lebenszyklusregeln definieren.
  4. Bereichsvorlage mit Standards und Auditkriterien anlegen.

Praxisauftrag

Ein kompletter Arbeitsbereich wird mit Anwendungen, Rollen, Metadaten und Governance-Prüfpunkten aufgebaut.

3. Redaktion, Publikationen und Dokumente

Freie Inhalte, strukturierte Formulare, Dokumente und Medien werden in einer gemeinsamen Veröffentlichungsstrecke kombiniert.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Inhaltstyp, Zielgruppe, Metadaten und Freigaberolle bestimmen.
  2. Publikation oder Dokument mit verständlichem Kontext erstellen.
  3. Versionierung, gemeinsame Bearbeitung und Validierung durchführen.
  4. Veröffentlichung, Wiedervorlage und Aufbewahrung kontrollieren.

Praxisauftrag

Ein mehrsprachiger Beitrag mit Dokumentanlage durchläuft Erstellung, Versionierung, Freigabe und Aktualitätskontrolle.

4. Wissen, Projekte, Suche und soziale Zusammenarbeit

Anwendungen für Wissen, Projekte, Expertensuche, Wiki, Blog, Forum und Community werden zu einem abgestimmten Arbeitsraum verbunden.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Wissens- und Projektobjekte nach Zweck und Verantwortlichkeit strukturieren.
  2. Aufgaben, Termine, Diskussionen und Beiträge in einen Arbeitsablauf einordnen.
  3. Klassifikation und Suchbegriffe für schnelle Wiederauffindbarkeit festlegen.
  4. Abonnements und Benachrichtigungen auf relevante Ereignisse begrenzen.

Praxisauftrag

Ein Projektarbeitsraum wird mit Wissensbasis, Aufgaben, Diskussion und Suchkonzept als zusammenhängendes Szenario umgesetzt.

5. Online-Formulare und Workflows

Ein wiederkehrender Fachprozess wird von Datenerfassung über Rollen und Entscheidungen bis zur Auswertung digitalisiert.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Prozessauslöser, Daten, Rollen, Zustände und Entscheidungen modellieren.
  2. Formular mit Pflichtfeldern, Auswahlwerten und Validierungen entwerfen.
  3. Workflow mit Aufgaben, Fristen, Rückfragen und Vertretung konfigurieren.
  4. Positiv-, Ablehnungs-, Rückgabe- und Eskalationsfall testen.

Praxisauftrag

Ein interner Antrag wird als Formular- und Workflowprozess mit vollständiger Testmatrix umgesetzt.

6. Benutzer, Gruppen, Rollen und Sicherheit

Identitäts- und Berechtigungsmodell werden mit LDAP-Anbindung, minimalen Rechten und Prüfprozessen verbunden.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Benutzer- und Gruppenquellen sowie Attributmapping festlegen.
  2. Rollen für Bereiche und Anwendungen als fachliche Profile definieren.
  3. Authentisierungs- und SSO-Pfad einschließlich Testkonten prüfen.
  4. Berechtigungsrezertifizierung und Sicherheitskontrolle durchführen.

Praxisauftrag

Ein Rollenmodell wird eingerichtet, mit Verzeichnisgruppen verknüpft und durch Positiv- sowie Negativtests abgenommen.

7. Installation, Konfiguration und Updates

Die technische Plattform wird vom Zielbild bis zur updatefähigen Testinstanz aufgebaut.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Komponenten, Netzpfade, Datenbank und persistente Ablagen planen.
  2. Silverpeas klassisch oder containerbasiert bereitstellen.
  3. Reverse Proxy, TLS, Mail und Verzeichnisintegration konfigurieren.
  4. Sicherung, Update, Smoke-Test und Rollbackkriterien dokumentieren.

Praxisauftrag

Eine Laborinstanz wird installiert, extern erreichbar gemacht und durch ein simuliertes Update geführt.

8. Monitoring, Backup und Troubleshooting

Der Betrieb wird messbar, wiederherstellbar und diagnosefähig gestaltet.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Serviceindikatoren und Protokollquellen festlegen.
  2. Konsistente Sicherung aus Datenbank, Dateien und Konfiguration erstellen.
  3. Restore in einer sauberen Umgebung durchführen und fachlich prüfen.
  4. Start-, Login-, Such- und Uploadfehler mit einem Diagnosebaum bearbeiten.

Praxisauftrag

Ein Restore und zwei kontrollierte Störungsfälle werden mit Nachweis und Ursachenanalyse abgeschlossen.

9. REST-Integration und Automatisierung

Daten- und Prozessintegration werden als sichere, idempotente und überwachbare Abläufe entwickelt.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Ressourcen, Datenhoheit und Synchronisationsrichtung definieren.
  2. Technisches Konto und minimalen Berechtigungskontext einrichten.
  3. Datenmapping, Idempotenz, Wiederholung und Fehlerablage implementieren.
  4. End-to-End-Lauf messen, protokollieren und betrieblich übergeben.

Praxisauftrag

Eine kleine Stammdaten- oder Inhaltsintegration wird vollständig erstellt und gegen Abbruch sowie Wiederholung getestet.

10. Komponentenerweiterung und Migration

Zum Abschluss werden Erweiterbarkeit und kontrollierte Bestandsübernahme in einem gemeinsamen technischen Abschlussprojekt verbunden.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Kleine Erweiterung mit Domänenlogik, Webressource und Berechtigungsprüfung entwerfen.
  2. Test, Packaging und Deployment in der Laborumgebung durchführen.
  3. Migrationsinventar, Mapping, Testlauf und Abgleich für Beispieldaten erstellen.
  4. Gesamtumgebung anhand einer Abnahme- und Betriebsübergabeliste prüfen.

Praxisauftrag

Ein integriertes Abschlussprojekt verbindet Erweiterung, Datenübernahme, Abnahmetest und Betriebsdokumentation.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurations- oder Bearbeitungsschritte, Praxisaufträge und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Dadurch bleiben die erarbeiteten Abläufe reproduzierbar und können als Grundlage für interne Standards, Runbooks oder Redaktionsleitfäden verwendet werden.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Gemischte Einführungs- und Betriebsteams, Multiplikatoren, Plattformverantwortung, Lead-Administration, technische Projektleitung und erfahrene Power-User
Voraussetzungen: Allgemeine IT- und Webanwendungskenntnisse; für Entwicklungsübungen sind Java- oder API-Grundkenntnisse hilfreich, aber nicht für alle Rollen zwingend
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luxemburg 5 Tage
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