Seminar Dataedo API, Schnittstellen und Automatisierung

Das Seminar vermittelt eine sichere und wiederholbare Automatisierung von Lese-, Schreib- und Integrationsprozessen rund um den Dataedo-Katalog. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Vorgehensweisen, klare Qualitätskriterien und eine Umsetzung, die sich auf reale Datenlandschaften übertragen lässt.

Inhaltsübersicht

  1. Lernziele
  2. Zielgruppen und Rollen
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
  5. Arbeitsschritt 1: API-Zugriff und sichere Authentifizierung
  6. Arbeitsschritt 2: Metadaten über die API lesen
  7. Arbeitsschritt 3: Metadaten über die API pflegen
  8. Arbeitsschritt 4: Interface Tables und kontrollierte Metadatenzuführung
  9. Arbeitsschritt 5: Scheduler, Agent und Aufgabenplanung
  10. Arbeitsschritt 6: Systematische Fehlerdiagnose
  11. Praxisübungen
  12. Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte

Lernziele

  • API-Zugriffe mit geeigneten Identitäten und minimalen Rechten aufbauen.
  • Metadaten zuverlässig lesen, filtern und paginieren.
  • Kontrollierte Schreibprozesse mit Validierung und Rückprüfung umsetzen.
  • Nicht standardmäßig angebundene Quellen über Interface Tables integrieren.
  • Automatisierungen mit Protokollierung und Fehlerbehandlung produktionsreif gestalten.

Zielgruppen und Rollen

Entwicklung, Integration, Data Engineering, Plattformbetrieb, technische Metadatenverwaltung und Automatisierungsteams.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu REST-orientierten Schnittstellen, JSON, Authentifizierung und einer Skript- oder Programmiersprache.

Seminarinhalte

Die Inhalte werden in einer durchgängigen Folge aus Einordnung, Vorbereitung, Umsetzung, Kontrolle und Standardisierung bearbeitet.

Arbeitsschritt 1: API-Zugriff und sichere Authentifizierung

Automatisierte Zugriffe mit minimalen Rechten, nachvollziehbaren Konten und klarer Fehlerbehandlung aufsetzen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Automatisierte Zugriffe mit minimalen Rechten, nachvollziehbaren Konten und klarer Fehlerbehandlung aufsetzen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Anwendungsfall, Endpunkte, Identität, Berechtigungen, Geheimnisablage und Testumgebung festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Authentifizierung konfigurieren und eine kontrollierte Leseabfrage ausführen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Statuscodes, Berechtigungsgrenzen, Protokollierung und Verhalten bei ungültigen Anmeldedaten prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Schlüsselwechsel, Kontoeigentum und Abschaltung als Betriebsverfahren dokumentieren.

Praxisaufgabe: Ein technischer API-Client wird eingerichtet und mit Positiv- sowie Negativtests abgenommen.

Arbeitsschritt 2: Metadaten über die API lesen

Kataloginformationen strukturiert abrufen, filtern und für Folgeprozesse aufbereiten.

  1. 1. Ausgangslage klären: Kataloginformationen strukturiert abrufen, filtern und für Folgeprozesse aufbereiten.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Benötigte Objekttypen, Filter, Seitensteuerung und Zielformat festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Abfragen ausführen, Ergebnisse paginieren und relevante Felder in eine Arbeitsstruktur überführen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Vollständigkeit, Zeichencodierung, Referenzen und Verhalten bei leeren Ergebnissen prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Wiederverwendbare Abfragebausteine und Fehlerprotokoll für den Betrieb erstellen.

Praxisaufgabe: Ein Metadatenexport für ausgewählte Assets wird aufgebaut und gegen die Portalansicht validiert.

Arbeitsschritt 3: Metadaten über die API pflegen

Beschreibungen und Governance-Attribute kontrolliert, idempotent und nachvollziehbar aktualisieren.

  1. 1. Ausgangslage klären: Beschreibungen und Governance-Attribute kontrolliert, idempotent und nachvollziehbar aktualisieren.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Schreibumfang, Identifikatoren, Validierungsregeln, Wiederholbarkeit und Rückrollstrategie definieren.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Teständerungen erzeugen, Antwortdaten auswerten und mehrere Aktualisierungen gebündelt verarbeiten.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Vorher-Nachher-Werte, Duplikate, Teilfehler und Berechtigungseffekte kontrollieren.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Freigabe, Protokollierung und technische Eigentümerschaft für Schreibautomatisierung festlegen.

Praxisaufgabe: Ein kontrollierter Massenpflegeprozess wird mit Testlauf, Durchführung und Rückprüfung umgesetzt.

Arbeitsschritt 4: Interface Tables und kontrollierte Metadatenzuführung

Metadaten aus nicht direkt angebundenen Systemen über eine strukturierte Schnittstelle zuführen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Metadaten aus nicht direkt angebundenen Systemen über eine strukturierte Schnittstelle zuführen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Quellformat, Zuordnung, Pflichtfelder, Schlüssel und Ladefrequenz festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Beispieldaten aufbereiten, in die Schnittstellenstruktur laden und dem Zielobjekt zuordnen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Schlüsselstabilität, Dubletten, fehlende Werte und Aktualisierungsverhalten prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Ladevertrag, Validierung und Fehlerablage als wiederholbaren Prozess dokumentieren.

Praxisaufgabe: Ein Fremdsystem ohne Standardconnector wird über eine vorbereitete Metadatenlieferung integriert.

Arbeitsschritt 5: Scheduler, Agent und Aufgabenplanung

Wiederkehrende Importe, Lineage- und Qualitätsläufe zuverlässig zeitlich steuern.

  1. 1. Ausgangslage klären: Wiederkehrende Importe, Lineage- und Qualitätsläufe zuverlässig zeitlich steuern.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Aufgabentypen, Abhängigkeiten, Zeitfenster, Agent-Zuordnung und Fehlerreaktion festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Aufgaben anlegen, Reihenfolge konfigurieren, Lauf starten und Protokolle auswerten.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Laufstatus, Dauer, Abhängigkeiten, Wiederholung und Benachrichtigung kontrollieren.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Betriebskalender, Namensschema und Eskalation für fehlgeschlagene Aufgaben definieren.

Praxisaufgabe: Eine mehrstufige Nachtverarbeitung wird geplant, ausgeführt und mit einem Fehlerfall getestet.

Arbeitsschritt 6: Systematische Fehlerdiagnose

Störungen reproduzierbar eingrenzen und mit verwertbaren Diagnoseinformationen bearbeiten.

  1. 1. Ausgangslage klären: Störungen reproduzierbar eingrenzen und mit verwertbaren Diagnoseinformationen bearbeiten.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Fehlerbild, Zeitpunkt, betroffene Komponente, letzte Änderung und Reproduktionsschritte erfassen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Protokolle sammeln, Abhängigkeiten prüfen, Hypothesen priorisieren und kontrollierte Tests durchführen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Ursache, Nebenwirkung und Wirksamkeit der Korrektur durch Wiederholung des Testfalls bestätigen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Diagnoseprotokoll, Wissenseintrag und Präventionsmaßnahme dokumentieren.

Praxisaufgabe: Mehrere typische Fehlerbilder werden mit einer einheitlichen Diagnosemethode untersucht.

Praxisübungen

  1. Übung 1: Aufbau eines authentifizierten API-Clients.
  2. Übung 2: Metadatenexport mit Filterung und Seitensteuerung.
  3. Übung 3: Kontrollierte Massenpflege mit Testlauf und Rückprüfung.
  4. Übung 4: Integration eines Beispielsystems über Interface Tables.

Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte

Im Seminar entstehen wiederverwendbare Arbeitsunterlagen für Planung, Umsetzung, Qualitätssicherung und Betrieb.

  • API-Betriebskonzept
  • Abfragevorlage
  • Massenpflege-Drehbuch
  • Schnittstellen-Mapping
  • Fehlerkatalog

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Entwicklung, Integration, Data Engineering, Plattformbetrieb, technische Metadatenverwaltung und Automatisierungsteams.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu REST-orientierten Schnittstellen, JSON, Authentifizierung und einer Skript- oder Programmiersprache.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Übungen, Fallstudien und praktische Arbeit am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Paderborn 2 Tage
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Rostock 2 Tage
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