Seminar / Training
Ein belastbares mentales Modell wird unmittelbar in mehreren Datenflüssen angewendet. Neben der Bedienung stehen Wartbarkeit, Rückstaukontrolle und nachvollziehbare Fehlerbehandlung im Mittelpunkt.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielsetzung
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Architektur und Grundbegriffe
- Oberfläche und erster Flow
- Scheduling, Queues und Back Pressure
- Prozessgruppen und Ports
- Controller Services und Parameter
- Records und Transformation
- Monitoring, Provenance und Fehlerpfad
- Praxisübungen
- Anwendungsszenarien
Einordnung und Zielsetzung
Drei Tage sind notwendig, weil Grundlagen, Record-Verarbeitung und ein vollständiger produktionsnaher Flow mit Überwachung und Fehlerpfaden praktisch aufgebaut werden.
Zielgruppe
Einsteiger in Datenintegration, Data Engineering, Anwendungsintegration, Systemadministration und technische Key-User.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Dateiformaten, Verzeichnissen, Netzwerkkommunikation und Datenverarbeitung; keine Programmierkenntnisse erforderlich.
Lernziele
- Architektur und FlowFile-Modell erklären.
- Prozessoren, Verbindungen und Queues konfigurieren.
- Scheduling und Back Pressure anwenden.
- Services und Parameter einsetzen.
- Records transformieren.
- Status und Provenance für Fehleranalyse nutzen.
Seminarinhalte
1. Architektur und Grundbegriffe
NiFi wird als Plattform für ereignis- und datenstromorientierte Verarbeitung eingeordnet.
- Schritt 1: FlowFile, Content und Attribute unterscheiden.
- Schritt 2: Processor, Connection und Relationship zuordnen.
- Schritt 3: Process Group, Port und Controller Service einordnen.
- Schritt 4: Repositories und Provenance markieren.
- Schritt 5: Einsatzgrenzen zu Batchcode und Broker festhalten.
2. Oberfläche und erster Flow
Ein einfacher Dateifluss schafft die Grundlage für Konfiguration und Statuskontrolle.
- Schritt 1: Navigation und Komponentenleiste erkunden.
- Schritt 2: Prozessgruppe anlegen.
- Schritt 3: Eingangs- und Ausgangsprozessor platzieren.
- Schritt 4: Beziehungen verbinden.
- Schritt 5: Flow validieren, starten und Ergebnis prüfen.
3. Scheduling, Queues und Back Pressure
Durchsatz und Stabilität entstehen aus bewusst gesetzten Grenzen.
- Schritt 1: Scheduling-Varianten unterscheiden.
- Schritt 2: Concurrent Tasks einordnen.
- Schritt 3: Objekt- und Größenlimit setzen.
- Schritt 4: Queue-Priorisierung testen.
- Schritt 5: Rückstau erzeugen und kontrolliert abbauen.
4. Prozessgruppen und Ports
Fachliche Teilprozesse erhalten klare Schnittstellen.
- Schritt 1: Flow in Teilprozesse zerlegen.
- Schritt 2: Input- und Output-Port definieren.
- Schritt 3: Prozessgruppenbeschreibungen ergänzen.
- Schritt 4: Umgebungswerte aus dem Flow lösen.
- Schritt 5: Teilprozess für Versionierung vorbereiten.
5. Controller Services und Parameter
Gemeinsame Dienste und Werte werden zentral konfiguriert.
- Schritt 1: Controller Service anlegen.
- Schritt 2: Abhängige Prozessoren verbinden.
- Schritt 3: Parameterkontext erstellen.
- Schritt 4: Sensitive Werte trennen.
- Schritt 5: Aktivierungsreihenfolge testen.
6. Records und Transformation
Strukturierte Daten werden ohne unnötige Textoperationen verarbeitet.
- Schritt 1: Reader und Writer für CSV und JSON anlegen.
- Schritt 2: Schema-Inferenz und explizites Schema vergleichen.
- Schritt 3: Felder auswählen und typisieren.
- Schritt 4: Ungültige Records trennen.
- Schritt 5: Batchverarbeitung kontrollieren.
7. Monitoring, Provenance und Fehlerpfad
Ein produktionsnaher Flow besitzt erkennbare Fehlerzustände und überprüfbare Datenwege.
- Schritt 1: Status und Queue-Größe auswerten.
- Schritt 2: Bulletin Board prüfen.
- Schritt 3: Provenance-Ereignis und Lineage öffnen.
- Schritt 4: Retry und Quarantäne unterscheiden.
- Schritt 5: End-to-End-Test und Kurzdokumentation erstellen.
Praxisübungen
- Ersten Dateifluss aufbauen.
- Prozessgruppe mit Parametern und Service strukturieren.
- CSV als Records in JSON umwandeln.
- Back Pressure beobachten.
- Provenance und Quarantäne für einen Fehlerfall nutzen.
Anwendungsszenarien
- Datei- und Schnittstellenintegration
- Datenvorbereitung für Analytics
- Entkopplung heterogener Systeme
- Aufbau einer Datenflussplattform
Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Einsteiger in Datenintegration, Data Engineering, Anwendungsintegration, Systemadministration und technische Key-User. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Dateiformaten, Verzeichnissen, Netzwerkkommunikation und Datenverarbeitung; keine Programmierkenntnisse erforderlich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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