Seminar Apache NiFi – Container, Docker und Kubernetes

Seminar / Training

Container vereinfachen die Bereitstellung, ersetzen aber kein Betriebsmodell für Repositories, Zertifikate und Zustände. Aus diesen Anforderungen wird eine tragfähige Containerarchitektur entwickelt.

Inhaltsübersicht

  • Einordnung und Zielsetzung
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Lernziele
  • Containerarchitektur
  • Docker-Image und lokaler Betrieb
  • Persistenter Storage
  • Konfiguration, Zertifikate und Secrets
  • Kubernetes-Netzwerk und Cluster
  • Ressourcen und Health
  • Rollout und Wiederherstellung
  • Praxisübungen
  • Anwendungsszenarien

Einordnung und Zielsetzung

Drei Tage sind erforderlich, weil Image-Aufbau, persistente Speicherung, sichere Identitäten und orchestrierter Mehrknotenbetrieb getrennt aufgebaut und in einem vollständigen Rollout getestet werden.

Zielgruppe

DevOps, Kubernetes- und Containerbetrieb, NiFi-Administration sowie Cloud- und Plattformarchitektur.

Voraussetzungen

NiFi-Administrationsgrundlagen, Docker-Grundkenntnisse und Basiswissen zu Kubernetes, Storage und Secrets.

Lernziele

  • NiFi als Stateful Workload einordnen.
  • Images und Erweiterungen reproduzierbar bauen.
  • Repositories persistent betreiben.
  • Zertifikate und Secrets sicher injizieren.
  • Kubernetes-Netzwerk und Cluster planen.
  • Rollout und Recovery kontrollieren.

Seminarinhalte

1. Containerarchitektur

Image, Konfiguration, persistente Daten und externe Dienste werden getrennt.

  1. Schritt 1: Veränderliche und unveränderliche Bestandteile klassifizieren.
  2. Schritt 2: Image, Config, Volumes und Runtime-Parameter trennen.
  3. Schritt 3: Repository- und State-Anforderungen dokumentieren.
  4. Schritt 4: DNS-, Zeit- und Netzwerkabhängigkeiten erfassen.
  5. Schritt 5: Container- und NiFi-Lebenszyklus abgrenzen.

2. Docker-Image und lokaler Betrieb

Ein nachvollziehbares Image enthält nur benötigte Erweiterungen.

  1. Schritt 1: Basisimage und NiFi-Version festlegen.
  2. Schritt 2: NARs und Treiber kontrolliert einbinden.
  3. Schritt 3: Secrets außerhalb des Images halten.
  4. Schritt 4: Volumes für Konfiguration und Repositories zuordnen.
  5. Schritt 5: Persistenz nach Neustart verifizieren.

3. Persistenter Storage

Storage wird nach I/O-Profil, Latenz und Ausfallwirkung ausgewählt.

  1. Schritt 1: Repositories getrennt bewerten.
  2. Schritt 2: Volume-Größe und Zugriffstyp definieren.
  3. Schritt 3: Pod-Neustart und erneute Zuordnung testen.
  4. Schritt 4: Füllstand und I/O-Latenz überwachen.
  5. Schritt 5: Backup mit Storage-Modell abstimmen.

4. Konfiguration, Zertifikate und Secrets

Identitäten und Geheimnisse bleiben außerhalb offen lesbarer Images und Manifeste.

  1. Schritt 1: Nicht sensitive Config extern bereitstellen.
  2. Schritt 2: Keystore und Truststore als Secret einbinden.
  3. Schritt 3: Dateirechte und Mounts prüfen.
  4. Schritt 4: Pod-spezifische Knotenidentität planen.
  5. Schritt 5: Secret-Rotation mit Neustart testen.

5. Kubernetes-Netzwerk und Cluster

Stabile Namen, Services und Portbeziehungen ermöglichen Clusterkommunikation.

  1. Schritt 1: Stabile Pod-Namen und Headless Service planen.
  2. Schritt 2: Web-, Cluster- und Site-to-Site-Ports trennen.
  3. Schritt 3: Koordinationsdienst anbinden.
  4. Schritt 4: Knoten nacheinander verbinden.
  5. Schritt 5: Admin- und Datenpfad getrennt testen.

6. Ressourcen und Health

Limits, JVM-Heap, Repository-I/O und Startzeit müssen zusammenpassen.

  1. Schritt 1: Requests und Limits aus dem Lastprofil ableiten.
  2. Schritt 2: Startup-, Readiness- und Liveness-Prüfung definieren.
  3. Schritt 3: Logs und Metriken anbinden.
  4. Schritt 4: CPU-Drosselung und langsame Volumes erkennen.
  5. Schritt 5: Alarmschwellen dokumentieren.

7. Rollout und Wiederherstellung

Änderungen werden mit Clusterzustand und Persistenz abgestimmt.

  1. Schritt 1: Vorprüfung und Sicherung durchführen.
  2. Schritt 2: Pod für Pod aktualisieren.
  3. Schritt 3: Clusterstatus nach jedem Schritt prüfen.
  4. Schritt 4: Fehlerhaften Rollout zurücknehmen.
  5. Schritt 5: Recovery nach Pod- und Node-Ausfall dokumentieren.

Praxisübungen

  1. Persistente Docker-Instanz aufbauen.
  2. Secrets außerhalb des Images einbinden.
  3. Mehrknotenbereitstellung konfigurieren.
  4. Storage- und Ressourcenlimits beobachten.
  5. Rolling Update und Rollback durchführen.

Anwendungsszenarien

  • Private Cloud
  • Standardisierte Dev-Test-Prod-Bereitstellung
  • Kubernetes-Plattform
  • Containerbasierte Recovery-Umgebung

Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: DevOps, Kubernetes- und Containerbetrieb, NiFi-Administration sowie Cloud- und Plattformarchitektur.
Voraussetzungen: NiFi-Administrationsgrundlagen, Docker-Grundkenntnisse und Basiswissen zu Kubernetes, Storage und Secrets.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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