Seminar Aiven Managed Apps – DataHub und Aiven Apps

Das Seminar behandelt die beiden zugangsbeschränkten Anwendungsangebote als ergänzende Plattformbausteine: Aiven Apps für die Bereitstellung kleiner datenverbundener Anwendungen und Aiven for DataHub für Katalog, Suche und Lineage.

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Tag 1: Anwendungen auf Aiven Apps bereitstellen
  7. Tag 2: DataHub-Katalog, Connectoren und Lineage
  8. Praxisübungen
  9. Rahmenbedingungen

Einordnung und Nutzen

Am ersten Tag wird eine Anwendung aus einem Repository über Compose- beziehungsweise Container-Manifest bereitgestellt, mit Secrets, Umgebungsvariablen, Ports und Aiven-Services verbunden. Am zweiten Tag entsteht ein DataHub-Katalog mit Aiven-Connectoren, Ownership, Glossar, Suche, Lineage und kontrollierter Metadatenaktualisierung.

Zielgruppe

  • Software- und Datenentwicklung
  • DevOps- und Plattform-Engineering
  • Technische Architektur
  • Data Governance und Data Stewardship
  • Plattformteams für interne Datenanwendungen

Voraussetzungen

  • Grundkenntnisse zu Cloud-Diensten, Netzwerken und Datenbanken
  • Sicherer Umgang mit Browser und Kommandozeile
  • Für Übungen ein freigegebenes Aiven-Projekt oder eine vorbereitete Schulungsumgebung
  • Grundkenntnisse zu Containerfiles oder Compose-Dateien
  • Grundverständnis von Metadaten, Datenkatalogen und Datenquellen

Lernziele

  • Eine Anwendung über Aiven Apps aus einem Repository bereitstellen
  • Manifest, Ports, Variablen, Secrets und Serviceverbindungen sicher konfigurieren
  • Aiven for DataHub bereitstellen und Aiven-Datenquellen anbinden
  • Ownership, Glossar, Tags, Suche und Lineage im Datenkatalog nutzen
  • Zugänge, sensible Connectorwerte und Aktualisierungsrhythmen betreibbar organisieren

Seminarinhalte

Jeder Arbeitsschritt wird praktisch umgesetzt, mit einem kurzen Funktionstest geprüft und als wiederholbarer Betriebsablauf dokumentiert.

Tag 1: Anwendungen auf Aiven Apps bereitstellen

Der erste Tag baut eine kleine Anwendung auf und verbindet sie mit einem Datenservice.

  1. Schritt 1: Repository und Berechtigungen vorbereiten. Praktisches Arbeitsergebnis: Organisations- beziehungsweise Repositoryzugriff, Branch, Eigentümer und Freigaberegeln geprüft und ein geeigneter Schulungsstand ausgewählt.
  2. Schritt 2: Manifest analysieren und vervollständigen. Praktisches Arbeitsergebnis: Compose-Datei oder Containerfile auf Buildkontext, Startkommando, Ressourcen, Dienste und erforderliche Aiven-Services geprüft.
  3. Schritt 3: Anwendung bereitstellen. Praktisches Arbeitsergebnis: Repository und Branch verbunden, Manifest gescannt, erkannte App- und Serviceressourcen kontrolliert und die Bereitstellung gestartet.
  4. Schritt 4: Secrets, Variablen und Ports konfigurieren. Praktisches Arbeitsergebnis: nichtgeheime Werte von Secrets getrennt, Laufzeitvariablen gesetzt, erforderlicher öffentlicher Port begrenzt und Anwendungserreichbarkeit getestet.
  5. Schritt 5: Aiven-Service verbinden und Deployment betreiben. Praktisches Arbeitsergebnis: PostgreSQL-, Kafka-, OpenSearch- oder Valkey-Verbindung hergestellt, Zugang aus der App geprüft und ein Branchwechsel mit kontrolliertem Redeployment nachvollzogen.

Tag 2: DataHub-Katalog, Connectoren und Lineage

Der zweite Tag macht Datenbestände auffindbar und Verantwortlichkeiten sichtbar.

  1. Schritt 1: DataHub-Service und Zugang einrichten. Praktisches Arbeitsergebnis: Service bereitgestellt beziehungsweise vorbereitete Umgebung geöffnet, UI-Zugang geprüft und administrative Rollen getrennt.
  2. Schritt 2: Aiven Connector Wizard verwenden. Praktisches Arbeitsergebnis: API-Token und DataHub-Zugang sicher übergeben, mehrere Aiven-Services ausgewählt und ein erster Metadatenlauf ausgeführt.
  3. Schritt 3: Externe Quelle und Secrets einordnen. Praktisches Arbeitsergebnis: Connectorparameter festgelegt, sensible Werte in DataHub Secrets abgelegt und ein wiederkehrender Ingestion-Zeitplan definiert.
  4. Schritt 4: Ownership, Glossar und Klassifizierung aufbauen. Praktisches Arbeitsergebnis: Eigentümer, Domain, Glossarbegriff, Tag und Beschreibung an Beispieldatensätzen gepflegt und über die Suche verifiziert.
  5. Schritt 5: Lineage und Betriebsprozess prüfen. Praktisches Arbeitsergebnis: Abhängigkeiten vom Ursprung bis zum Dashboard verfolgt, Auswirkung einer Änderung bewertet und ein Ablauf für Connectorfehler, Tokenrotation und Aktualitätskontrolle dokumentiert.

Praxisübungen

  • Deployment einer vorbereiteten Anwendung aus einem Repository
  • Sichere Übergabe von Secrets und Verbindung zu einem Aiven-Datenservice
  • DataHub-Ingestion für mehrere Aiven-Services
  • Pflege von Ownership, Glossar, Tags und Beschreibung
  • Lineage- und Impact-Analyse für eine geplante Schemaänderung

Rahmenbedingungen

Aiven Apps und Aiven for DataHub befinden sich in zugangsbeschränkten Verfügbarkeitsstufen. Für offene Seminare werden vorbereitete Schulungsumgebungen eingesetzt; Firmenseminare setzen eine vorherige Prüfung der Freischaltung und unterstützten Regionen voraus.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Software- und Datenentwicklung; DevOps- und Plattform-Engineering; Technische Architektur; Data Governance und Data Stewardship; Plattformteams für interne Datenanwendungen
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Cloud-Diensten, Netzwerken und Datenbanken; Sicherer Umgang mit Browser und Kommandozeile; Für Übungen ein freigegebenes Aiven-Projekt oder eine vorbereitete Schulungsumgebung; Grundkenntnisse zu Containerfiles oder Compose-Dateien; Grundverständnis von Metadaten, Datenkatalogen und Datenquellen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen, praktische Übungen am System, Fehleranalyse und Transferaufgaben
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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