Seminar / Training
Ein Valkey-Cache bleibt nur dann stabil, wenn Speicherbedarf, TTL, Eviction und Lastspitzen gemeinsam geplant werden. Das Seminar verbindet interne Speicherkennzahlen mit fachlichen Cachemustern und entwickelt daraus belastbare Kapazitäts-, Ablauf- und Überlastregeln.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Speichermodell und Messgrößen
- Objektgrößen und Datenmodell
- TTL, Ablauf und Datenlebenszyklus
- maxmemory und Eviction-Policies
- Cachemuster und Stampede-Schutz
- Hot Keys, Big Keys und Überlast
- Kapazitätsplanung und Monitoring
- Praxislabor
- Zielgruppe, Voraussetzungen und Arbeitsweise
Lernziele
Kapitelübersicht: Nutzdaten, Overhead, Fragmentierung und temporäre Speicheranteile unterscheiden; TTL- und Ablaufstrategien ohne konzentrierte Lastspitzen entwerfen; maxmemory und Eviction-Policy passend zur fachlichen Verlusttoleranz wählen; Hot Keys, Big Keys, Cache Stampede und ungünstige Datenmodelle diagnostizieren.
- Nutzdaten, Overhead, Fragmentierung und temporäre Speicheranteile unterscheiden.
- TTL- und Ablaufstrategien ohne konzentrierte Lastspitzen entwerfen.
- maxmemory und Eviction-Policy passend zur fachlichen Verlusttoleranz wählen.
- Hot Keys, Big Keys, Cache Stampede und ungünstige Datenmodelle diagnostizieren.
- Kapazitätsreserve, Alarme und degradierte Betriebsmodi festlegen.
Kapitel 1: Speichermodell und Messgrößen
Kapitelübersicht: Nutzdaten, Objekt- und Schlüsseloverhead sowie Verwaltungsstrukturen unterscheiden; used memory, RSS, Peak und Fragmentierung im zeitlichen Verlauf bewerten; Client-, Replikations-, AOF- und Antwortpuffer als dynamische Anteile erfassen; Messbaseline mit typischen Objektgrößen und Zugriffsmustern erstellen.
- Nutzdaten, Objekt- und Schlüsseloverhead sowie Verwaltungsstrukturen unterscheiden.
- used memory, RSS, Peak und Fragmentierung im zeitlichen Verlauf bewerten.
- Client-, Replikations-, AOF- und Antwortpuffer als dynamische Anteile erfassen.
- Messbaseline mit typischen Objektgrößen und Zugriffsmustern erstellen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Nutzdaten, Objekt- und Schlüsseloverhead sowie Verwaltungsstrukturen unterscheiden.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: used memory, RSS, Peak und Fragmentierung im zeitlichen Verlauf bewerten.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Client-, Replikations-, AOF- und Antwortpuffer als dynamische Anteile erfassen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Messbaseline mit typischen Objektgrößen und Zugriffsmustern erstellen.
Kapitel 2: Objektgrößen und Datenmodell
Kapitelübersicht: Speicherwirkung verschiedener Datentypen und Granularitäten praktisch vergleichen; Große Collections und übermäßige Schlüsselanzahl anhand definierter Schwellen erkennen; Kodierung, Feldstruktur und Redundanz gegen Zugriffskosten abwägen; Datenmodelländerungen mit Messung statt Schätzung validieren.
- Speicherwirkung verschiedener Datentypen und Granularitäten praktisch vergleichen.
- Große Collections und übermäßige Schlüsselanzahl anhand definierter Schwellen erkennen.
- Kodierung, Feldstruktur und Redundanz gegen Zugriffskosten abwägen.
- Datenmodelländerungen mit Messung statt Schätzung validieren.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Speicherwirkung verschiedener Datentypen und Granularitäten praktisch vergleichen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Große Collections und übermäßige Schlüsselanzahl anhand definierter Schwellen erkennen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Kodierung, Feldstruktur und Redundanz gegen Zugriffskosten abwägen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Datenmodelländerungen mit Messung statt Schätzung validieren.
Kapitel 3: TTL, Ablauf und Datenlebenszyklus
Kapitelübersicht: TTL aus fachlicher Gültigkeit und Wiederbeschaffungskosten ableiten; Ablaufzeitpunkte verteilen und Massenablauf vermeiden; Fehlende, zu lange und ungewollt entfernte TTLs kontrolliert identifizieren; Aktive und passive Ablaufwirkung mit Last und Speichertrend korrelieren.
- TTL aus fachlicher Gültigkeit und Wiederbeschaffungskosten ableiten.
- Ablaufzeitpunkte verteilen und Massenablauf vermeiden.
- Fehlende, zu lange und ungewollt entfernte TTLs kontrolliert identifizieren.
- Aktive und passive Ablaufwirkung mit Last und Speichertrend korrelieren.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: TTL aus fachlicher Gültigkeit und Wiederbeschaffungskosten ableiten.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Ablaufzeitpunkte verteilen und Massenablauf vermeiden.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Fehlende, zu lange und ungewollt entfernte TTLs kontrolliert identifizieren.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Aktive und passive Ablaufwirkung mit Last und Speichertrend korrelieren.
Kapitel 4: maxmemory und Eviction-Policies
Kapitelübersicht: Speichergrenze mit Reserve für Fork, Puffer, Replikation und Hostbetrieb festlegen; LRU-, LFU-, TTL- und Random-Varianten nach Cacheziel vergleichen; allkeys- und volatile-Policies gegen tatsächliche TTL-Abdeckung prüfen; Policy mit kontrollierter Last und messbarer Hit-Rate abnehmen.
- Speichergrenze mit Reserve für Fork, Puffer, Replikation und Hostbetrieb festlegen.
- LRU-, LFU-, TTL- und Random-Varianten nach Cacheziel vergleichen.
- allkeys- und volatile-Policies gegen tatsächliche TTL-Abdeckung prüfen.
- Policy mit kontrollierter Last und messbarer Hit-Rate abnehmen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Speichergrenze mit Reserve für Fork, Puffer, Replikation und Hostbetrieb festlegen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: LRU-, LFU-, TTL- und Random-Varianten nach Cacheziel vergleichen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: allkeys- und volatile-Policies gegen tatsächliche TTL-Abdeckung prüfen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Policy mit kontrollierter Last und messbarer Hit-Rate abnehmen.
Kapitel 5: Cachemuster und Stampede-Schutz
Kapitelübersicht: Cache-Aside, Read-Through, Write-Through und Write-Behind fachlich einordnen; Cold Start, Cache Miss und Wiederbefüllung auf das Quellsystem abstimmen; Jitter, Sperren, Single Flight und Vorwärmung gegen Stampede einsetzen; Stale-Daten und degradierte Betriebsmodi explizit definieren.
- Cache-Aside, Read-Through, Write-Through und Write-Behind fachlich einordnen.
- Cold Start, Cache Miss und Wiederbefüllung auf das Quellsystem abstimmen.
- Jitter, Sperren, Single Flight und Vorwärmung gegen Stampede einsetzen.
- Stale-Daten und degradierte Betriebsmodi explizit definieren.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Cache-Aside, Read-Through, Write-Through und Write-Behind fachlich einordnen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Cold Start, Cache Miss und Wiederbefüllung auf das Quellsystem abstimmen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Jitter, Sperren, Single Flight und Vorwärmung gegen Stampede einsetzen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Stale-Daten und degradierte Betriebsmodi explizit definieren.
Kapitel 6: Hot Keys, Big Keys und Überlast
Kapitelübersicht: Heiße Schlüssel über Zugriffsmuster und Befehlsstatistik eingrenzen; Große Werte und Antworten auf Netzwerk, Clientpuffer und Latenz bewerten; Sharding, Replikation, Aufteilung oder lokale Caches als Gegenmaßnahmen vergleichen; Notfallgrenzen und lastreduzierende Maßnahmen in einem Runbook festlegen.
- Heiße Schlüssel über Zugriffsmuster und Befehlsstatistik eingrenzen.
- Große Werte und Antworten auf Netzwerk, Clientpuffer und Latenz bewerten.
- Sharding, Replikation, Aufteilung oder lokale Caches als Gegenmaßnahmen vergleichen.
- Notfallgrenzen und lastreduzierende Maßnahmen in einem Runbook festlegen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Heiße Schlüssel über Zugriffsmuster und Befehlsstatistik eingrenzen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Große Werte und Antworten auf Netzwerk, Clientpuffer und Latenz bewerten.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Sharding, Replikation, Aufteilung oder lokale Caches als Gegenmaßnahmen vergleichen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Notfallgrenzen und lastreduzierende Maßnahmen in einem Runbook festlegen.
Kapitel 7: Kapazitätsplanung und Monitoring
Kapitelübersicht: Wachstum aus Objektzahl, Größe, TTL und Lastprofil prognostizieren; Evictions, Miss-Rate, Fragmentierung, Puffer und Headroom als Alarme definieren; Ausfall eines Knotens und Replikationsbedarf in die Reserve aufnehmen; Regelmäßige Kapazitätsprüfung mit Eigentümer und Maßnahmenfrist einführen.
- Wachstum aus Objektzahl, Größe, TTL und Lastprofil prognostizieren.
- Evictions, Miss-Rate, Fragmentierung, Puffer und Headroom als Alarme definieren.
- Ausfall eines Knotens und Replikationsbedarf in die Reserve aufnehmen.
- Regelmäßige Kapazitätsprüfung mit Eigentümer und Maßnahmenfrist einführen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Wachstum aus Objektzahl, Größe, TTL und Lastprofil prognostizieren.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Evictions, Miss-Rate, Fragmentierung, Puffer und Headroom als Alarme definieren.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Ausfall eines Knotens und Replikationsbedarf in die Reserve aufnehmen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Regelmäßige Kapazitätsprüfung mit Eigentümer und Maßnahmenfrist einführen.
Praxislabor
Kapitelübersicht: Speicherbedarf mehrerer Datenmodelle messen und deren Overhead vergleichen; TTL-Verteilung und Massenablauf simulieren und mit Jitter entschärfen; Mehrere Eviction-Policies unter gleichem Lastprofil vergleichen; Ein Cache-Design mit Stampede-Schutz, Kapazitätsreserve, Alarmen und Notfallmodus erstellen.
- Speicherbedarf mehrerer Datenmodelle messen und deren Overhead vergleichen.
- TTL-Verteilung und Massenablauf simulieren und mit Jitter entschärfen.
- Mehrere Eviction-Policies unter gleichem Lastprofil vergleichen.
- Ein Cache-Design mit Stampede-Schutz, Kapazitätsreserve, Alarmen und Notfallmodus erstellen.
Zielgruppe, Voraussetzungen und Arbeitsweise
Kapitelübersicht: Zielgruppe: Valkey-Administration, Plattformbetrieb, SRE, Softwarearchitektur, Performance Engineering und Anwendungsentwicklung; Voraussetzungen: Valkey-Grundkenntnisse sowie Verständnis von Caching, Anwendungszugriffen und grundlegenden Systemmetriken; Arbeitsweise: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Laboraufgaben, Fehleranalysen und dokumentierte Abnahmen.
Zielgruppe: Valkey-Administration, Plattformbetrieb, SRE, Softwarearchitektur, Performance Engineering und Anwendungsentwicklung.
Voraussetzungen: Valkey-Grundkenntnisse sowie Verständnis von Caching, Anwendungszugriffen und grundlegenden Systemmetriken.
Arbeitsweise: Fachvortrag, technische Demonstrationen, strukturierte Schrittfolgen, praktische Übungen am System, kontrollierte Fehlerfälle und schriftliche Prüfpunkte.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Valkey-Administration, Plattformbetrieb, SRE, Softwarearchitektur, Performance Engineering und Anwendungsentwicklung |
| Voraussetzungen: | Valkey-Grundkenntnisse sowie Verständnis von Caching, Anwendungszugriffen und grundlegenden Systemmetriken |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, praktische Übungen und strukturierte Laboraufgaben am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
