Seminar / Training
Persistenz bestimmt, welche Daten nach Prozess-, Host- oder Standortausfall verfügbar bleiben und wie schnell eine Instanz wieder starten kann. Das Seminar verbindet RDB, AOF, Rewrite, Wiederanlauf, Speicher- und I/O-Wirkung zu einer begründeten Persistenzstrategie.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Anforderungen und Entscheidungsmodell
- RDB-Snapshots
- AOF und fsync-Strategien
- AOF-Rewrite und Dateilebenszyklus
- Wiederanlauf und Fehlerbehandlung
- Betrieb, Backup und Monitoring
- Praxislabor
- Zielgruppe, Voraussetzungen und Arbeitsweise
Lernziele
Kapitelübersicht: Persistenzanforderungen aus RPO, Startzeit und Schreibprofil ableiten; RDB-Snapshots und AOF mit geeigneten Parametern konfigurieren; Rewrite, fsync, Copy-on-Write und I/O-Wirkung messen und bewerten; Fehlerhafte oder unvollständige Persistenzartefakte sicher behandeln.
- Persistenzanforderungen aus RPO, Startzeit und Schreibprofil ableiten.
- RDB-Snapshots und AOF mit geeigneten Parametern konfigurieren.
- Rewrite, fsync, Copy-on-Write und I/O-Wirkung messen und bewerten.
- Fehlerhafte oder unvollständige Persistenzartefakte sicher behandeln.
- Wiederanlauf, Sicherung, Restore und Monitoring in einem Betriebsverfahren verbinden.
Kapitel 1: Anforderungen und Entscheidungsmodell
Kapitelübersicht: Datenkritikalität, Verlustfenster, Wiederanlaufzeit und Schreiblast erfassen; Cache-, Sitzungs-, Queue- und Primärdaten-Workloads getrennt bewerten; Keine, RDB-, AOF- oder kombinierte Persistenz anhand messbarer Kriterien auswählen; Abhängigkeiten zu Replikation, Backup und Disaster Recovery dokumentieren.
- Datenkritikalität, Verlustfenster, Wiederanlaufzeit und Schreiblast erfassen.
- Cache-, Sitzungs-, Queue- und Primärdaten-Workloads getrennt bewerten.
- Keine, RDB-, AOF- oder kombinierte Persistenz anhand messbarer Kriterien auswählen.
- Abhängigkeiten zu Replikation, Backup und Disaster Recovery dokumentieren.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Datenkritikalität, Verlustfenster, Wiederanlaufzeit und Schreiblast erfassen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Cache-, Sitzungs-, Queue- und Primärdaten-Workloads getrennt bewerten.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Keine, RDB-, AOF- oder kombinierte Persistenz anhand messbarer Kriterien auswählen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Abhängigkeiten zu Replikation, Backup und Disaster Recovery dokumentieren.
Kapitel 2: RDB-Snapshots
Kapitelübersicht: Automatische und manuelle Snapshot-Auslöser kontrolliert konfigurieren; Erstellungszustand, Dateipfad, Rechte und erfolgreiche Fertigstellung prüfen; Fork und Copy-on-Write unter Schreiblast beobachten; Snapshot-Frequenz gegen Datenverlustfenster und Ressourcenlast abwägen.
- Automatische und manuelle Snapshot-Auslöser kontrolliert konfigurieren.
- Erstellungszustand, Dateipfad, Rechte und erfolgreiche Fertigstellung prüfen.
- Fork und Copy-on-Write unter Schreiblast beobachten.
- Snapshot-Frequenz gegen Datenverlustfenster und Ressourcenlast abwägen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Automatische und manuelle Snapshot-Auslöser kontrolliert konfigurieren.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Erstellungszustand, Dateipfad, Rechte und erfolgreiche Fertigstellung prüfen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Fork und Copy-on-Write unter Schreiblast beobachten.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Snapshot-Frequenz gegen Datenverlustfenster und Ressourcenlast abwägen.
Kapitel 3: AOF und fsync-Strategien
Kapitelübersicht: AOF-Aktivierung, Schreibpfad und Wiederanlaufverhalten nachvollziehen; fsync-Varianten nach Haltbarkeit, Latenz und I/O-Kosten vergleichen; AOF-Wachstum und Pufferzustände im laufenden Betrieb überwachen; Fehler beim Schreiben ohne stillen Verlust oder unkontrollierte Fortsetzung behandeln.
- AOF-Aktivierung, Schreibpfad und Wiederanlaufverhalten nachvollziehen.
- fsync-Varianten nach Haltbarkeit, Latenz und I/O-Kosten vergleichen.
- AOF-Wachstum und Pufferzustände im laufenden Betrieb überwachen.
- Fehler beim Schreiben ohne stillen Verlust oder unkontrollierte Fortsetzung behandeln.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: AOF-Aktivierung, Schreibpfad und Wiederanlaufverhalten nachvollziehen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: fsync-Varianten nach Haltbarkeit, Latenz und I/O-Kosten vergleichen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: AOF-Wachstum und Pufferzustände im laufenden Betrieb überwachen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Fehler beim Schreiben ohne stillen Verlust oder unkontrollierte Fortsetzung behandeln.
Kapitel 4: AOF-Rewrite und Dateilebenszyklus
Kapitelübersicht: Rewrite-Schwellen und Startbedingungen zum Workload passend festlegen; Rewrite-Fortschritt, temporäre Dateien und Abschlusszustand kontrollieren; Speicher- und I/O-Spitzen während des Rewrite messen; Abbruch, Neustart und Altdateibereinigung in einem sicheren Ablauf abbilden.
- Rewrite-Schwellen und Startbedingungen zum Workload passend festlegen.
- Rewrite-Fortschritt, temporäre Dateien und Abschlusszustand kontrollieren.
- Speicher- und I/O-Spitzen während des Rewrite messen.
- Abbruch, Neustart und Altdateibereinigung in einem sicheren Ablauf abbilden.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Rewrite-Schwellen und Startbedingungen zum Workload passend festlegen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Rewrite-Fortschritt, temporäre Dateien und Abschlusszustand kontrollieren.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Speicher- und I/O-Spitzen während des Rewrite messen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Abbruch, Neustart und Altdateibereinigung in einem sicheren Ablauf abbilden.
Kapitel 5: Wiederanlauf und Fehlerbehandlung
Kapitelübersicht: Ladereihenfolge und Auswahl vorhandener Persistenzartefakte nachvollziehen; Startzeit, geladene Schlüssel, TTLs und Fehlermeldungen prüfen; Beschädigte oder unvollständige Dateien nur mit gesichertem Original bearbeiten; Technische Wiederherstellung durch fachliche Stichproben und Clienttests abnehmen.
- Ladereihenfolge und Auswahl vorhandener Persistenzartefakte nachvollziehen.
- Startzeit, geladene Schlüssel, TTLs und Fehlermeldungen prüfen.
- Beschädigte oder unvollständige Dateien nur mit gesichertem Original bearbeiten.
- Technische Wiederherstellung durch fachliche Stichproben und Clienttests abnehmen.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Ladereihenfolge und Auswahl vorhandener Persistenzartefakte nachvollziehen.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Startzeit, geladene Schlüssel, TTLs und Fehlermeldungen prüfen.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Beschädigte oder unvollständige Dateien nur mit gesichertem Original bearbeiten.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Technische Wiederherstellung durch fachliche Stichproben und Clienttests abnehmen.
Kapitel 6: Betrieb, Backup und Monitoring
Kapitelübersicht: Persistenzmetriken, letzte erfolgreiche Operation und Fehler als Alarme definieren; Konsistente Sicherung von Artefakten und Konfiguration zeitlich koordinieren; Restore regelmäßig in einer getrennten Instanz testen; Persistenzstrategie und Parameter bei verändertem Workload neu bewerten.
- Persistenzmetriken, letzte erfolgreiche Operation und Fehler als Alarme definieren.
- Konsistente Sicherung von Artefakten und Konfiguration zeitlich koordinieren.
- Restore regelmäßig in einer getrennten Instanz testen.
- Persistenzstrategie und Parameter bei verändertem Workload neu bewerten.
Schritt-für-Schritt-Praxis
- Ausgangslage und Zielkriterien erfassen: Persistenzmetriken, letzte erfolgreiche Operation und Fehler als Alarme definieren.
- Konfiguration oder Implementierung aufbauen: Konsistente Sicherung von Artefakten und Konfiguration zeitlich koordinieren.
- Normal-, Grenz- und Fehlerfall prüfen: Restore regelmäßig in einer getrennten Instanz testen.
- Betriebsentscheidung und Prüfnachweis festhalten: Persistenzstrategie und Parameter bei verändertem Workload neu bewerten.
Praxislabor
Kapitelübersicht: RDB-Snapshots konfigurieren, auslösen und unter Schreiblast beobachten; AOF mit zwei fsync-Strategien messen und Latenz sowie Verlustfenster vergleichen; Einen AOF-Rewrite überwachen und typische Fehlerzustände diagnostizieren; Eine Instanz aus Persistenzartefakten wiederanlaufen lassen und den Datenbestand abnehmen.
- RDB-Snapshots konfigurieren, auslösen und unter Schreiblast beobachten.
- AOF mit zwei fsync-Strategien messen und Latenz sowie Verlustfenster vergleichen.
- Einen AOF-Rewrite überwachen und typische Fehlerzustände diagnostizieren.
- Eine Instanz aus Persistenzartefakten wiederanlaufen lassen und den Datenbestand abnehmen.
Zielgruppe, Voraussetzungen und Arbeitsweise
Kapitelübersicht: Zielgruppe: Valkey-Administration, Plattformbetrieb, DevOps, SRE, Backup-Verantwortung und technische Architektur; Voraussetzungen: Valkey-Grundkenntnisse sowie Erfahrung mit Linux-Dateisystemen, Diensten und grundlegenden I/O-Metriken; Arbeitsweise: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Laboraufgaben, Fehleranalysen und dokumentierte Abnahmen.
Zielgruppe: Valkey-Administration, Plattformbetrieb, DevOps, SRE, Backup-Verantwortung und technische Architektur.
Voraussetzungen: Valkey-Grundkenntnisse sowie Erfahrung mit Linux-Dateisystemen, Diensten und grundlegenden I/O-Metriken.
Arbeitsweise: Fachvortrag, technische Demonstrationen, strukturierte Schrittfolgen, praktische Übungen am System, kontrollierte Fehlerfälle und schriftliche Prüfpunkte.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Valkey-Administration, Plattformbetrieb, DevOps, SRE, Backup-Verantwortung und technische Architektur |
| Voraussetzungen: | Valkey-Grundkenntnisse sowie Erfahrung mit Linux-Dateisystemen, Diensten und grundlegenden I/O-Metriken |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, praktische Übungen und strukturierte Laboraufgaben am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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