Seminar TUXEDO OS – Wechsel von Windows und anderen Linux-Distributionen

Das Seminar macht einen Betriebssystemwechsel planbar und testbar. Datenbestände, Anwendungen, Konten, Browser, Mail, Cloudspeicher, Peripherie, Dateiformate, Dual Boot, virtuelle Windows-Anwendungen und neue KDE-Arbeitsabläufe werden in einem kontrollierten Pilot- und Cutoververfahren zusammengeführt.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Daten, Anwendungen, Geräte und Benutzeranforderungen vollständig inventarisieren.
  • Kompatibilität, Ersatzlösungen und verbleibende Windows-Abhängigkeiten bewerten.
  • Daten und Profile sicher auf TUXEDO OS übertragen.
  • KDE-Arbeitsabläufe, Peripherie und Unternehmenszugänge abnehmen.
  • Pilot, Cutover, Rollback und Anwendersupport dokumentieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Bestandsaufnahme und Migrationsumfang

Schwerpunkt: Benutzergruppen, Geräte, Datenvolumen, Anwendungen, Fachverfahren, Browser, Mail, Cloudspeicher, Drucker, Scanner, Spezialhardware, Netzwerke und Compliance.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Bestandsaufnahme und Migrationsumfang“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Benutzergruppen, Geräte, Datenvolumen, Anwendungen, Fachverfahren, Browser, Mail, Cloudspeicher, Drucker, Scanner, Spezialhardware, Netzwerke und Compliance.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein vollständiges Migrations- und Abhängigkeitsinventar dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

2. Anwendungskompatibilität und Ersatzstrategien

Schwerpunkt: native Linux-Anwendungen, Webanwendungen, Flatpak, Wine-Grenzen, virtuelle Windows-Systeme, Dateiformate, Makros, Treiber, Lizenzierung und Priorisierung.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Anwendungskompatibilität und Ersatzstrategien“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: native Linux-Anwendungen, Webanwendungen, Flatpak, Wine-Grenzen, virtuelle Windows-Systeme, Dateiformate, Makros, Treiber, Lizenzierung und Priorisierung.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine freigegebene Anwendungs- und Kompatibilitätsmatrix dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

3. Daten-, Mail- und Profilübernahme

Schwerpunkt: Dokumente, Fotos, Archive, Browserprofile, Lesezeichen, Passwörter, Mailarchive, Kalender, SSH-Schlüssel, Cloudsync, Rechte und Prüfsummen.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Daten-, Mail- und Profilübernahme“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Dokumente, Fotos, Archive, Browserprofile, Lesezeichen, Passwörter, Mailarchive, Kalender, SSH-Schlüssel, Cloudsync, Rechte und Prüfsummen.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen getesteten Daten- und Profilübernahmeprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

4. Installation, Dual Boot und Rückfall

Schwerpunkt: Datensicherung, freier Speicher, UEFI, LUKS, geführter Dual Boot, Bootloader, Windows-Schnellstart, Neuinstallation, Ersatzgerät und Rückfallentscheidung.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Installation, Dual Boot und Rückfall“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Datensicherung, freier Speicher, UEFI, LUKS, geführter Dual Boot, Bootloader, Windows-Schnellstart, Neuinstallation, Ersatzgerät und Rückfallentscheidung.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine sichere Installations- und Rückfallstrategie dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

5. KDE-Arbeitsabläufe und Benutzerbefähigung

Schwerpunkt: Startmenü, Taskleiste, virtuelle Arbeitsflächen, Dolphin, Dateizuordnungen, Shortcuts, Softwareinstallation, Updates, Druck, Screenshots und Hilfeprozesse.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „KDE-Arbeitsabläufe und Benutzerbefähigung“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Startmenü, Taskleiste, virtuelle Arbeitsflächen, Dolphin, Dateizuordnungen, Shortcuts, Softwareinstallation, Updates, Druck, Screenshots und Hilfeprozesse.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen praxistauglichen Umstiegs- und Arbeitsplatzleitfaden dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

6. Peripherie und Unternehmenszugänge

Schwerpunkt: Dockingstation, Monitore, Audio, Kamera, Drucker, Scanner, VPN, Zertifikate, Dateifreigaben, Remotezugriff, Active Directory und Anwendungstests.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Peripherie und Unternehmenszugänge“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Dockingstation, Monitore, Audio, Kamera, Drucker, Scanner, VPN, Zertifikate, Dateifreigaben, Remotezugriff, Active Directory und Anwendungstests.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine vollständige Geräte- und Integrationsabnahme dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

7. Pilot, Cutover und Support

Schwerpunkt: Pilotgruppe, Akzeptanztests, Datenfreeze, Umstellungstag, Hypercare, Known Issues, Schulung, Rückfall, Kennzahlen, Nachmigration und Betriebsübergabe.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Pilot, Cutover und Support“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Pilotgruppe, Akzeptanztests, Datenfreeze, Umstellungstag, Hypercare, Known Issues, Schulung, Rückfall, Kennzahlen, Nachmigration und Betriebsübergabe.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen ausführbaren Migrations-, Cutover- und Supportplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung einer Anwendungs- und Datenmigrationsmatrix für einen Beispielarbeitsplatz.
  • Übernahme eines Browser-, Mail- und Dokumentenprofils mit Integritätsprüfung.
  • Aufbau eines Dual-Boot- beziehungsweise Windows-VM-Rückfallszenarios.
  • Durchführung einer Benutzer- und Peripherieabnahme anhand eines strukturierten Testkatalogs.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Migrationsteams, Workplace Engineering, Linux- und Windows-Administration, Service Desk, technische Trainer und Projektleitung.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Windows oder einer anderen Linux-Distribution; grundlegende Datensicherungskenntnisse.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Migrationsteams, Workplace Engineering, Linux- und Windows-Administration, Service Desk, technische Trainer und Projektleitung
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Windows oder einer anderen Linux-Distribution; grundlegende Datensicherungskenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Hamm 2 Tage
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Leipzig 2 Tage
Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
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Dresden 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
Jena 2 Tage
Trier 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
Münster 2 Tage
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Köln 2 Tage
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Mainz 2 Tage
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Bremen 2 Tage
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Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
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