Seminar TUXEDO OS – Unternehmensintegration mit Active Directory und zentralen Diensten

Das Seminar integriert TUXEDO-OS-Arbeitsplätze in eine vorhandene Unternehmensinfrastruktur. Zentrale Identitäten, Kerberos, SSSD, LDAP, Gruppen, Dateidienste, Zertifikate, Proxy, VPN, administrative Delegation, Offline-Verhalten und Lifecycle werden als Ende-zu-Ende-Prozess aufgebaut und getestet.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • DNS-, Zeit- und Zertifikatsvoraussetzungen für zentrale Identität herstellen.
  • TUXEDO OS sicher an Active Directory beziehungsweise LDAP anbinden.
  • Gruppen, sudo-Regeln, Dateidienste und Offline-Anmeldung steuern.
  • Proxy, VPN, interne Zertifikate und Unternehmensdienste integrieren.
  • Rollout, Monitoring, Offboarding und Recovery dokumentieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Zielarchitektur und Vertrauensmodell

Schwerpunkt: Verzeichnisquelle, Domänen, Namensräume, DNS, Zeit, Zertifikate, Netzwerkzonen, Geräteobjekte, Benutzergruppen, Offline-Anforderungen und Verantwortlichkeiten.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Zielarchitektur und Vertrauensmodell“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Verzeichnisquelle, Domänen, Namensräume, DNS, Zeit, Zertifikate, Netzwerkzonen, Geräteobjekte, Benutzergruppen, Offline-Anforderungen und Verantwortlichkeiten.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein freigegebenes Enterprise-Integrationszielbild dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

2. DNS, Zeit und Zertifikatsbasis

Schwerpunkt: Suchdomänen, SRV-Records, Namensauflösung, NTP, Zeittoleranz, interne Root- und Issuing-CAs, Trust Store, TLS-Prüfung und Proxyinteraktion.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „DNS, Zeit und Zertifikatsbasis“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Suchdomänen, SRV-Records, Namensauflösung, NTP, Zeittoleranz, interne Root- und Issuing-CAs, Trust Store, TLS-Prüfung und Proxyinteraktion.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine geprüfte Infrastruktur- und Vertrauensbasis dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

3. Domänenbeitritt mit realmd und SSSD

Schwerpunkt: Paketvoraussetzungen, Discovery, Join-Konto, Computerkonto, SSSD-Domäne, NSS, PAM, Home-Erstellung, Namensformat und erste Anmeldung.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Domänenbeitritt mit realmd und SSSD“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Paketvoraussetzungen, Discovery, Join-Konto, Computerkonto, SSSD-Domäne, NSS, PAM, Home-Erstellung, Namensformat und erste Anmeldung.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine funktionsfähige und dokumentierte AD-Anbindung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

4. Kerberos und Authentisierungsfluss

Schwerpunkt: Realm, KDC, Tickets, Keytab, SPN, Ticketcache, Ablauf, Erneuerung, Zeitfehler, Servicezugriff und Diagnose.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Kerberos und Authentisierungsfluss“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Realm, KDC, Tickets, Keytab, SPN, Ticketcache, Ablauf, Erneuerung, Zeitfehler, Servicezugriff und Diagnose.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen nachvollziehbaren Kerberos- und Single-Sign-on-Prozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

5. LDAP, Gruppen und Zugriffssteuerung

Schwerpunkt: Benutzer- und Gruppenauflösung, verschachtelte Gruppen, Filter, Access Provider, erlaubte Gruppen, gesperrte Konten, Cache, Offline-Anmeldung und Deprovisionierung.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „LDAP, Gruppen und Zugriffssteuerung“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Benutzer- und Gruppenauflösung, verschachtelte Gruppen, Filter, Access Provider, erlaubte Gruppen, gesperrte Konten, Cache, Offline-Anmeldung und Deprovisionierung.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein kontrolliertes zentrales Zugriffsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

6. Zentrale sudo-Regeln und administrative Rollen

Schwerpunkt: AD-Gruppen, lokale sudoers-Regeln, zentrale sudo-Policies, Least Privilege, Break Glass, Protokollierung, Rezertifizierung und Notfallzugriff.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Zentrale sudo-Regeln und administrative Rollen“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: AD-Gruppen, lokale sudoers-Regeln, zentrale sudo-Policies, Least Privilege, Break Glass, Protokollierung, Rezertifizierung und Notfallzugriff.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein belastbares administratives Delegationsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

7. SMB, Dateidienste und Benutzerverzeichnisse

Schwerpunkt: Kerberos-SMB, Mounts, KIO, Automount, Berechtigungen, ACL, DFS, Offline-Dateien, Namensräume und Fehlerdiagnose.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „SMB, Dateidienste und Benutzerverzeichnisse“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Kerberos-SMB, Mounts, KIO, Automount, Berechtigungen, ACL, DFS, Offline-Dateien, Namensräume und Fehlerdiagnose.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen sicheren und benutzerfreundlichen Dateidienstzugriff dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

8. Proxy, VPN, Zertifikate und interne Anwendungen

Schwerpunkt: Systemproxy, Browser, APT, Flatpak, VPN, interne Webdienste, Clientzertifikate, Secrets, Split DNS und Anwendungsabnahme.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Proxy, VPN, Zertifikate und interne Anwendungen“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Systemproxy, Browser, APT, Flatpak, VPN, interne Webdienste, Clientzertifikate, Secrets, Split DNS und Anwendungsabnahme.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine vollständige Unternehmensnetz- und Anwendungsintegration dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

9. Clientstandard, Rollout und Konfigurationsmanagement

Schwerpunkt: Paketbaseline, SSSD-Konfiguration, Zertifikatsverteilung, NetworkManager-Profile, sudo, Mounts, KDE-Vorgaben, Automatisierung und Secrets.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Clientstandard, Rollout und Konfigurationsmanagement“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: Paketbaseline, SSSD-Konfiguration, Zertifikatsverteilung, NetworkManager-Profile, sudo, Mounts, KDE-Vorgaben, Automatisierung und Secrets.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen automatisiert verteilbaren Enterprise-Clientstandard dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

10. Monitoring, Offboarding und Recovery

Schwerpunkt: SSSD-Status, Kerberos, DNS, Zertifikate, Cache, Gruppenänderungen, Kontosperre, Geräteentfernung, Offlinefall, Ersatzgerät und Runbook.

  1. Ausgangszustand, Anforderungen und Risiken für den Themenblock „Monitoring, Offboarding und Recovery“ erfassen und die relevanten Abhängigkeiten dokumentieren.
  2. Die fachliche oder technische Umsetzung in einer kontrollierten Reihenfolge durchführen und dabei folgende Aspekte berücksichtigen: SSSD-Status, Kerberos, DNS, Zertifikate, Cache, Gruppenänderungen, Kontosperre, Geräteentfernung, Offlinefall, Ersatzgerät und Runbook.
  3. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Benutzerwirkung mit definierten Positiv- und Negativtests prüfen.
  4. Einen typischen Fehler- oder Abweichungsfall erzeugen, die Ursache systematisch eingrenzen und einen sicheren Rückweg beziehungsweise Workaround testen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen vollständigen Betriebs- und Offboardingprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Domänenbeitritt eines TUXEDO-OS-Clients mit SSSD und automatischer Home-Erstellung.
  • Aufbau eines gruppenbasierten Zugriffs- und sudo-Modells mit Negativtests.
  • Kerberos-basierter Zugriff auf eine SMB-Freigabe und interne Webanwendung.
  • Simulation von DNS-, Zeit-, Cache- und Kontensperrungsfehlern.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Linux- und IAM-Administration, Active-Directory-Teams, Workplace Engineering, Netzwerk, Security und technische Projektleitung.

Voraussetzungen: Gute Linux-Administrationskenntnisse; Grundlagen in Active Directory, DNS, Kerberos und Zertifikaten.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Linux- und IAM-Administration, Active-Directory-Teams, Workplace Engineering, Netzwerk, Security und technische Projektleitung
Voraussetzungen: Gute Linux-Administrationskenntnisse; Grundlagen in Active Directory, DNS, Kerberos und Zertifikaten
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bremen 3 Tage
Berlin 3 Tage
Mainz 3 Tage
Erfurt 3 Tage
Darmstadt 3 Tage
Frankfurt 3 Tage
Paderborn 3 Tage
Essen 3 Tage
Konstanz 3 Tage
Freiburg 3 Tage
Potsdam 3 Tage
Flensburg 3 Tage
Leipzig 3 Tage
Hamm 3 Tage
Rostock 3 Tage
Hamburg 3 Tage
Luxemburg 3 Tage
Hannover 3 Tage
Stuttgart 3 Tage
Dresden 3 Tage
Madgeburg 3 Tage
Regensburg 3 Tage
Jena 3 Tage
Trier 3 Tage
München 3 Tage
Friedrichshafen 3 Tage
Kassel 3 Tage
Ulm 3 Tage
Münster 3 Tage
Nürnberg 3 Tage
Köln 3 Tage
Wuppertal 3 Tage
Berlin 3 Tage
Mainz 3 Tage
Erfurt 3 Tage
Bremen 3 Tage
Darmstadt 3 Tage
Frankfurt 3 Tage
Paderborn 3 Tage
Essen 3 Tage
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