Dieses Seminar vermittelt die systematische Überwachung und Optimierung eines SAP-Datasphere-Betriebs. Verbindungen, Replikationen, Flows, Task Chains, Speicher, Workloads und Modelle werden mit messbaren Betriebskennzahlen, Diagnoseverfahren und automatisierten Kontrollen verbunden.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
Zielsetzung
Inhaltsverzeichnis: fachliches Ziel · technisches Ziel · Qualität und Betriebsfähigkeit
Ziel ist ein proaktiver Betrieb, der Störungen früh erkennt, Leistungsprobleme methodisch eingrenzt und wiederkehrende Aufgaben anhand dokumentierter Abläufe zuverlässig ausführt.
Lernziele
Inhaltsverzeichnis: Einordnung · Umsetzung · Prüfung · Dokumentation
- die fachlichen und technischen Grundlagen zu Betriebsmodell und Serviceziele, System- und Ressourcenüberwachung, Verbindungs- und Quellmonitoring sicher einordnen
- Anforderungen in nachvollziehbare Konfigurations-, Integrations- oder Modellierungsschritte überführen
- einen durchgängigen Praxisfall mit kontrollierten Zwischenschritten umsetzen
- Datenqualität, Berechtigungen, Abhängigkeiten und Laufverhalten mit festgelegten Prüfkriterien bewerten
- die Lösung dokumentieren, deployen und für einen geregelten Betrieb beziehungsweise die weitere Nutzung vorbereiten
Zielgruppe
Inhaltsverzeichnis: Rollen · Aufgabenbereiche · Projektbezug
Datasphere-Administratoren, Betriebsverantwortliche, Data Engineers, Performance-Spezialisten, Supportteams und technische Architekten
Voraussetzungen
Inhaltsverzeichnis: Fachkenntnisse · technische Grundlagen · empfohlene Praxiserfahrung
Praktische Datasphere-Erfahrung sowie Grundkenntnisse zu Datenintegration, Modellierung und Datenbankperformance
Seminarinhalte
Inhaltsverzeichnis: Betriebsmodell und Serviceziele · System- und Ressourcenüberwachung · Verbindungs- und Quellmonitoring · Monitoring von Replikationen und Flows · Task Chains und Zeitpläne · Modell- und Abfrageperformance · Datenvolumen und Speicherstrategie · Automatisierte Kontrollen · Störungsmanagement und Ursachenanalyse
- Betriebsmodell und Serviceziele
- System- und Ressourcenüberwachung
- Verbindungs- und Quellmonitoring
- Monitoring von Replikationen und Flows
- Task Chains und Zeitpläne
- Modell- und Abfrageperformance
- Datenvolumen und Speicherstrategie
- Automatisierte Kontrollen
- Störungsmanagement und Ursachenanalyse
Modul 1: Betriebsmodell und Serviceziele
Inhaltsverzeichnis: kritische Dienste, Datenprodukte und Ladefenster identifizieren · Verfügbarkeit, Aktualität, Laufzeit und Fehlerquote als Serviceziele definieren · Verantwortlichkeiten und Eskalationsstufen festlegen · ein Betriebsdashboard mit priorisierten Kennzahlen entwerfen
- Schritt 1: kritische Dienste, Datenprodukte und Ladefenster identifizieren
- Schritt 2: Verfügbarkeit, Aktualität, Laufzeit und Fehlerquote als Serviceziele definieren
- Schritt 3: Verantwortlichkeiten und Eskalationsstufen festlegen
- Schritt 4: ein Betriebsdashboard mit priorisierten Kennzahlen entwerfen
Praxis: Serviceziele für drei Datenprodukte mit unterschiedlicher Kritikalität formulieren
Modul 2: System- und Ressourcenüberwachung
Inhaltsverzeichnis: Speicherverbrauch, Workload und Space-Ressourcen regelmäßig prüfen · Normalbereiche, Warnschwellen und Kapazitätstrends festlegen · Verbrauch einem Space, Prozess oder Modell zuordnen · Kapazitätsmaßnahmen nach Ursache und Dringlichkeit priorisieren
- Schritt 1: Speicherverbrauch, Workload und Space-Ressourcen regelmäßig prüfen
- Schritt 2: Normalbereiche, Warnschwellen und Kapazitätstrends festlegen
- Schritt 3: Verbrauch einem Space, Prozess oder Modell zuordnen
- Schritt 4: Kapazitätsmaßnahmen nach Ursache und Dringlichkeit priorisieren
Praxis: Eine Kapazitätsübersicht aus Beispielmesswerten bewerten
Modul 3: Verbindungs- und Quellmonitoring
Inhaltsverzeichnis: Erreichbarkeit, Authentifizierung und Metadatenzugriff getrennt kontrollieren · Zertifikats- und Secret-Laufzeiten in die Überwachung aufnehmen · Quellantwortzeiten und Fehlerhäufigkeit vergleichen · Störungen mit Quellsystemverantwortlichen anhand gemeinsamer Nachweise bearbeiten
- Schritt 1: Erreichbarkeit, Authentifizierung und Metadatenzugriff getrennt kontrollieren
- Schritt 2: Zertifikats- und Secret-Laufzeiten in die Überwachung aufnehmen
- Schritt 3: Quellantwortzeiten und Fehlerhäufigkeit vergleichen
- Schritt 4: Störungen mit Quellsystemverantwortlichen anhand gemeinsamer Nachweise bearbeiten
Praxis: Eine fehlerhafte Verbindung diagnostizieren und einen Eskalationsnachweis erstellen
Modul 4: Monitoring von Replikationen und Flows
Inhaltsverzeichnis: Laufstatus, Startzeit, Dauer und Datenmengen erfassen · Stillstand, Rückstau und ungewöhnliche Mengenschwankungen erkennen · Fehlerprotokolle nach temporärer und dauerhafter Ursache klassifizieren · kontrollierten Wiederanlauf mit Quell-Ziel-Prüfung durchführen
- Schritt 1: Laufstatus, Startzeit, Dauer und Datenmengen erfassen
- Schritt 2: Stillstand, Rückstau und ungewöhnliche Mengenschwankungen erkennen
- Schritt 3: Fehlerprotokolle nach temporärer und dauerhafter Ursache klassifizieren
- Schritt 4: kontrollierten Wiederanlauf mit Quell-Ziel-Prüfung durchführen
Praxis: Mehrere Flow-Läufe vergleichen und einen fehlerhaften Lauf wiederherstellen
Modul 5: Task Chains und Zeitpläne
Inhaltsverzeichnis: Abhängigkeiten und kritischen Pfad einer Task Chain analysieren · Zeitplanüberschneidungen und konkurrierende Lasten erkennen · Teilwiederholung und Wiederanlaufpunkte sinnvoll festlegen · SLA-Verletzungen anhand der Laufhistorie erklären
- Schritt 1: Abhängigkeiten und kritischen Pfad einer Task Chain analysieren
- Schritt 2: Zeitplanüberschneidungen und konkurrierende Lasten erkennen
- Schritt 3: Teilwiederholung und Wiederanlaufpunkte sinnvoll festlegen
- Schritt 4: SLA-Verletzungen anhand der Laufhistorie erklären
Praxis: Eine langsame Task Chain neu terminieren und den kritischen Pfad verkürzen
Modul 6: Modell- und Abfrageperformance
Inhaltsverzeichnis: breite Projektionen, komplexe Joins und späte Filter als Kostentreiber erkennen · Granularität und Kardinalitäten anhand von Daten prüfen · virtuelle und persistierte Verarbeitung mit Messwerten vergleichen · Optimierung schrittweise durchführen und Wirkung protokollieren
- Schritt 1: breite Projektionen, komplexe Joins und späte Filter als Kostentreiber erkennen
- Schritt 2: Granularität und Kardinalitäten anhand von Daten prüfen
- Schritt 3: virtuelle und persistierte Verarbeitung mit Messwerten vergleichen
- Schritt 4: Optimierung schrittweise durchführen und Wirkung protokollieren
Praxis: Ein langsames Modell in mehreren messbaren Schritten optimieren
Modul 7: Datenvolumen und Speicherstrategie
Inhaltsverzeichnis: aktive, historische und temporäre Datenbestände unterscheiden · Aufbewahrung und Löschung an fachlichen Anforderungen ausrichten · unnötige Kopien und Zwischenstände identifizieren · Archivierungs- oder Auslagerungsoptionen in ein Datenlebenszykluskonzept einordnen
- Schritt 1: aktive, historische und temporäre Datenbestände unterscheiden
- Schritt 2: Aufbewahrung und Löschung an fachlichen Anforderungen ausrichten
- Schritt 3: unnötige Kopien und Zwischenstände identifizieren
- Schritt 4: Archivierungs- oder Auslagerungsoptionen in ein Datenlebenszykluskonzept einordnen
Praxis: Eine Speicherbereinigung mit Sicherheits- und Rückfallprüfung planen
Modul 8: Automatisierte Kontrollen
Inhaltsverzeichnis: wiederkehrende Betriebsprüfungen in ausführbare Schritte zerlegen · Datenqualitäts- und Aktualitätsprüfungen in Abläufe integrieren · Ergebnisse strukturiert protokollieren und auswerten · Alarmierung und Ticketanlage mit klaren Schwellenwerten vorbereiten
- Schritt 1: wiederkehrende Betriebsprüfungen in ausführbare Schritte zerlegen
- Schritt 2: Datenqualitäts- und Aktualitätsprüfungen in Abläufe integrieren
- Schritt 3: Ergebnisse strukturiert protokollieren und auswerten
- Schritt 4: Alarmierung und Ticketanlage mit klaren Schwellenwerten vorbereiten
Praxis: Eine tägliche Kontrollkette für Aktualität, Datenmenge und Fehlerstatus entwerfen
Modul 9: Störungsmanagement und Ursachenanalyse
Inhaltsverzeichnis: Symptom, Auswirkung, Ursache und Korrektur klar trennen · Diagnose vom Nutzerproblem über Modell, Pipeline und Quelle rückwärts durchführen · Workaround und dauerhafte Korrektur risikobasiert auswählen · Post-Incident-Review und Präventionsmaßnahmen dokumentieren
- Schritt 1: Symptom, Auswirkung, Ursache und Korrektur klar trennen
- Schritt 2: Diagnose vom Nutzerproblem über Modell, Pipeline und Quelle rückwärts durchführen
- Schritt 3: Workaround und dauerhafte Korrektur risikobasiert auswählen
- Schritt 4: Post-Incident-Review und Präventionsmaßnahmen dokumentieren
Praxis: Eine mehrstufige Störung mit Zeitlinie und Ursachenbaum bearbeiten
Praxisübungen
Inhaltsverzeichnis: Betriebskennzahlen und Warnschwellen für Datenprodukte definieren · Flow-, Task-Chain- und Modellprobleme anhand von Messwerten diagnostizieren · Automatisierte Kontrollen, Wiederanlauf und Störungsdokumentation aufbauen
- Betriebskennzahlen und Warnschwellen für Datenprodukte definieren
- Flow-, Task-Chain- und Modellprobleme anhand von Messwerten diagnostizieren
- Automatisierte Kontrollen, Wiederanlauf und Störungsdokumentation aufbauen
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Datasphere-Administratoren, Betriebsverantwortliche, Data Engineers, Performance-Spezialisten, Supportteams und technische Architekten |
| Voraussetzungen: | Praktische Datasphere-Erfahrung sowie Grundkenntnisse zu Datenintegration, Modellierung und Datenbankperformance |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
